„The Student Hotel“ startet mit über 300 Zimmern in Dresden

| Hotellerie Hotellerie

Das ehemalige Ibis-Hotel „Lilienstein“ auf der Prager Straße in Dresden, mit seinen über 300 Zimmern, stand über ein Jahr leer. Jetzt ist die niederländische Gruppe „The Student Hotel“ in die Immobilie eingezogen. Die Betreiber sprechen von einem „Co-Living und Co-Working Hybrid-Business-Modell“.

Student-Hotel -Gründer und CEO Charlie MacGregor sagt: „Dresden bietet eine tolle Mischung von Geschichte, Kultur und Tech Know-how, was die Stadt zum perfekten Ausgangspunkt für unsere deutsche Expansion macht.“ Deutschland sei ein attraktives und wichtiges Land die Gruppe, daher soll schon 2019 ein Haus in Berlin folgen.
 

Das Hotel mit 306 Zimmern ist zentral zwischen der Technischen Universität und der historischen Altstadt gelegen. Dabei steht das Haus nicht nur Hotelgästen, Studenten, Geschäftsleuten und Unternehmern offen, sondern auch den Einwohnern Dresdens. „Etwas mehr als zehn Millionen Euro“ wollte das das niederländische Unternehmen in den letzten Monaten in das Hochhaus aus der Dresdener Einkaufsmeile investieren, in dem es Hotelzimmer ab 64 Euro pro Nacht. Studenten haben zudem die Möglichkeit, eine hochwertig eingerichtete Gemeinschaftsküche im Erdgeschoss zu nutzen.

Im Student Hotel Dresden trifft Neues auf Altes. Seine besondere Inneneinrichtung und das Design im Stil der 80er Jahre wurden von den hauseigenen Designern entworfen. Dazu gehören Spielautomaten im Retro-Design, Kunstinstallationen, XXL-Kronleuchter und die Aussicht auf die Stadt von der Dachterrasse aus, auf der es einen Whirlpool, Liegestühle und legere Sitzbereiche geben wird. Besonderes für die Studenten sind außerdem eine Gemeinschaftsküche, Study-Areas, ein Fitness-Bereich und eine Play- und Gaming-Area eingerichtet. Dank eines monatlichen Programms mit Aktivitäten und Meetings, DJ-Set, Co-Working Areas, Lounge und Bar-Cafeteria wird TSH sicherlich zu einem neuen Treffpunkt für junge Menschen in Dresden.

 

Joost Serrarens, Chief Operations Officer von „The Student Hotel“ sagt: „Wir wollten in Dresden einen Treffpunkt für die Generation, die sich eine innovative und kreative Zukunft wünscht, anbieten. Deshalb haben wir ein aufregendes Ambiente mit spielerischem Design kreiert, mit dem wir der Jugend von Heute eine Vielzahl von Angeboten bieten können. Unser Hotel steht nicht nur seinen Gästen zur Verfügung, sondern auch den Bewohnern Dresdens, um eine große Gemeinschaft zu ermöglichen.“ Serrarens ist in der Hotellerie in Deutschland kein Unbekannter. Der Niederländer arbeitete schon al Vice President Global Sales für Accor und für die den Interconti-Franchisepartner Lapithus Hotel Management GmbH.  

„The Student Hotel“ europaweit bereits an zahlreichen Standorten präsent, zwei Häuser stehen in Amsterdam, eines in Rotterdam sowie in Den Haag, Paris und Florenz. Für 2019 ist eine Eröffnung in Berlin geplant, zudem kommt das Konzept dann auch nach Bologna und Madrid. Für 2020 stehen Eröffnungen in Florenz Belfiore, Paris, Porto, Rom, Delft und Wien auf dem, Programm. TSH plant in den nächsten fünf Jahren 65 Objekte in europäischen Städten in Betrieb, in der Entstehung oder in Entwicklung zu besitzen. 

Studentenzimmer können für ein Semester oder ein ganzes Jahr gemietet werden. Studenten haben die Möglichkeit, eine hochwertig eingerichtete Gemeinschaftsküche im Erdgeschoss zu nutzen. Gäste, die einen längeren Aufenthalt planen, können größere „Short-Stay-Zimmer“ mieten, während normale Hotelgäste unter einer Vielzahl von Zimmern unterschiedlicher Größen und Ausstattungen wählen können.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im März 2026 mehr Übernachtungen verzeichnet als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg vor allem die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland.

Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Meilenstein erreicht und betreibt nun weltweit mehr als 7.000 Hotels. Die Marke wurde durch die Eröffnung von insgesamt 82 Hotels in den ersten drei Monaten überschritten.

Elf familien- und inhabergeführte Hotels aus der Oberpfalz haben die Kooperation „Wohlfühlhotels Bayerischer Jura“ gegründet. Die Initiative wurde bei einer Auftaktveranstaltung in Parsberg vorgestellt.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.

​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Das Sunneschlössli in Nesselwängle im Tiroler Tannheimer Tal bekommt neue Eigentümer. Nina und Matthias Kienzle übernehmen das Boutique-Apartmenthaus zum 1. Juli 2026. Das Ehepaar war nach eigenen Angaben seit 15 Jahren regelmäßig Gast des Hauses.

Nach der Insolvenz der Revo-Hospitality-Gruppe übernimmt die neu gegründete Ernst Leitz Hotel GmbH unter Führung der Familie Kaufmann das Ernst Leitz Hotel in Wetzlar. Die operative Leitung wird der Treugast Solutions Group übertragen.

Die Radisson Hotel Group baut ihr Portfolio in Deutschland und Österreich durch drei neue Standorte in Ahlbeck, Wien und Lustenau aus. In Kooperation mit der 1912 Hotels GmbH wächst die Präsenz der Gruppe in der DACH-Region damit auf insgesamt 90 Hotels.

Die Landlust Hotels bauen ihre Präsenz in Europa aus und integrieren fünf neue Partnerbetriebe in das Portfolio. Damit umfasst die Kollektion nun insgesamt 40 Häuser mit Schwerpunkten auf Regionalität und Naturverbundenheit.