Über 400.000 Sterne-Hotels weltweit

| Hotellerie Hotellerie

402.927 Sterne-Hotels gibt es weltweit. Das ist das Ergebnis des aktuellen „Star Count 2018“. Der „Star Count“ ist, nach eigenen Angaben, die einzige weltweit vollständige Zählung aller Sterne-Hotels. Er wird seit 2016 jährlich veröffentlicht.

Reisende haben heute mehr Auswahl bei Übernachtungsbetrieben als jemals zuvor. 2,3 Millionen Betriebe der unterschiedlichsten Typen erwarten weltweit Übernachtungsgäste. 402.927 von ihnen sind, laut „Star Count“ aktuell mit Sternen ausgezeichnet. Das entspricht einem Marktanteil von 17,6 % am gesamten Übernachtungsmarkt.

Stärkstes Segment demnach bilden die 3-Sterne Hotels. Mit 176.764 Betrieben stellen sie 43,9 % aller Sterne-Hotels. Im Upmarket-Segment werben 90.755 4-Sterne sowie 24.923 5-Sterne Hotels um ihre zahlungskräftige Klientel. Damit repräsentieren 4-Sterne Hotels 22,5 % und 5-Sterne Hotels 6,1 % des Sterne-Marktes. 6- und 7-Sterne Hotels stellen mit lediglich 6 Betrieben weltweit nach wie vor eine Randerscheinung dar.

Das preisorientierte untere Ende des Marktes bilden 86.861 2-Sterne Hotels sowie 23.624 1-Stern Hotels. Das entspricht einem Anteil von 21,6 % für 2-Sterne Häuser und 5,9 % für Betriebe mit einem Stern.

Die regionale Verteilung ausgezeichneter Sterne-Hotels reflektiert europäische Dominanz. Der asiatische Markt hat stark aufgeholt und nimmt mittlerweile den zweiten Platz im globalen Vergleich ein: 50,7 % aller Sterne-Hotels sind in Europa angesiedelt, 21,2 % finden sich in Asien. Prozentual weist die Karibik mit 0,6 % zwar den kleinsten Anteil aus. Mit 2.575 Sterne-Hotels auf kleinster Fläche ist das im Vergleich jedoch die höchste Dichte an Sterne-Hotels weltweit.

Der vollständige „Star Count 2018“ kann kostenlos heruntergeladen werden: www.delta-check.com/stars. Die wichtigsten Zahlen und Fakten fasst - ebenfalls dort - ein Video in 90 Sekunden zusammen.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.