150 Jahre Verpoorten: Familienunternehmen feiert Jubiläum

| Industrie Industrie

Die Bonner Spirituosenmanufaktur Verpoorten begeht im Jahr 2026 ihr 150-jähriges Bestehen. Das Unternehmen, das 1876 von Eugen Verpoorten in Heinsberg gegründet wurde, befindet sich bis heute in Familienbesitz. Aktuell wird der Betrieb in fünfter und sechster Generation von William Verpoorten und seiner Tochter Viktoria geleitet. Die Herstellung des Kernprodukts erfolgt nach wie vor auf Basis der ursprünglichen Rezeptur aus dem Gründungsjahr.

Produktportfolio und Marktentwicklung im Fachhandel

Was als regionale Destillerie begann, hat sich über anderthalb Jahrhunderte zu einer national bekannten Spirituosenmarke entwickelt. Für die Gastronomie und den Handel spielt der Eierlikör nicht nur als Pur-Getränk eine Rolle, sondern fungiert auch als Zutat in der Patisserie, bei der Dessert-Zubereitung sowie im Bar-Bereich für Kaffeespezialitäten und Cocktails.

Das Sortiment wurde über das klassische Original hinaus stetig erweitert. Neben etablierten Varianten wie Pfirsich-Maracuja, Bombardino und dem saisonalen Eierpunsch hat das Unternehmen sein Portfolio im Jahr 2025 um die Geschmacksrichtungen Vanille und Haselnuss ergänzt. Zudem nutzt das Unternehmen Lizenzpartnerschaften, um die Marke in Segmenten wie Backwaren, Süßwaren und Speiseeis zu positionieren.

Marketingmaßnahmen und Jubiläumsedition zum Festjahr

Anlässlich des Jubiläums bringt der Hersteller eine limitierte Edition der 0,7-Liter-Flasche in einem speziellen goldenen Design auf den Markt. Als Verkaufsförderungsmaßnahme im Handel wird zu den Hauptabsatzzeiten Ostern und Weihnachten ein exklusives Shotglas als kostenlose Beigabe (On-Pack) angeboten.

Flankiert wird das Jubiläumsjahr durch eine breit angelegte Mediakampagne. Unter dem Motto „Feiert mit uns“ setzt das Unternehmen auf eine 360-Grad-Kommunikation, die TV-Präsenz, digitale Kanäle, Printmedien und Social Media umfasst. Online werden zusätzliche Inhalte wie neue Rezepturen für Profis und Endverbraucher sowie Gewinnspiele bereitgestellt, um die Markenbindung zu stärken.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bier und Fußball gehören für viele Fans nicht mehr automatisch zusammen. Zur anstehenden WM in Nordamerika drücken fehlende Großereignisse und miese Konsumlaune die Erwartungen der Brauer.

Der angeschlagene französische Champagner-Hersteller Maison Pommery prüft einen mehrheitlichen Einstieg der deutsch-spanischen Sektkellerei Henkell Freixenet. Was beide Familienunternehmen damit anstreben.

Proteinreiche Produkte sind gefragt. Das spüren derzeit auch Tofu-Fans. Bei Supermärkten und Discountern ist das Lebensmittel manchmal knapp. Besserung ist vorerst nicht in Sicht.

Reet Systems hat die Entwicklung seiner automatisierten Burger-Produktionsanlage abgeschlossen und präsentiert die Technologie in einem neuen Demo-Center in Wien Neudorf. Das Unternehmen richtet den Fokus nun auf die Vermarktung des Systems.

Kostendruck, Stellenabbau, veränderte Märkte - es sind fordernde Zeiten für BASF. Da kommt ein Jubiläum wohl gerade recht: Das riesige Rebensaftarsenal des Unternehmens wird 125 Jahre alt. Ein Besuch.

Klarerer Kopf, weniger Kalorien: Der Trend zum alkoholfreien Bier wird in Deutschland größer und größer. Mittlerweile ist jeder neunte Liter Bier, der in Deutschland getrunken wird, alkoholfrei.

Die Schörghuber Gruppe hat ihren Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2025 nach eigenen Angaben auf 1,79 Milliarden Euro gesteigert. Als größten Wachstumstreiber nennt das Münchner Familienunternehmen die Paulaner Brauerei Gruppe. Gleichzeitig setzt die Hotelsparte Arabella Hospitality nach umfangreichen Investitionen wieder auf Expansion.

Nach dem starken Preisanstieg in den vergangenen Jahren wird Kaffee nun wieder günstiger. Die Handelsketten senken die Preise ihrer Eigenmarkenprodukte um bis zu 50 Cent pro Packung.

Pilzkrankheiten und Touristenschwund oder Blühwiesen und Lavendelanbau? Welche Risiken und Chancen Brachen in Weinbergen haben. Schrumpfen die Rebflächen in der Weinbaukrise?

Der Trend geht weiterhin zum Weißwein. «Wir haben weltweit einen Rückgang von Rotweinen», so der Sprecher des Deutschen Weininstituts. Bundesweit machen Weißweine bereits 70 Prozent des Weinbaus aus.