Melanie Aselmann im Gespräch über die Neue A-Linie
Der Schweizer Hersteller Franke Coffee Systems nutzt die Fachmesse Intergastra in Stuttgart für die Deutschlandpremiere seiner neuen A-Linie. Die Modellreihen A600 und A800 lösen die bisherige Generation ab und richten sich an Betriebe in der Gastronomie, Hotellerie und im Außer-Haus-Markt. Das Unternehmen reagiert mit der Neuentwicklung nach eigenen Angaben auf den steigenden Qualitätsanspruch bei gleichzeitigem Kostendruck und Fachkräftemangel in der Branche.
Technische Neuerungen für Extraktion und Milchschaum
Die Vollautomaten verfügen über verschiedene technologische Systeme, um die Getränkequalität konsistent zu halten. Das System iQFlow optimiert den Extraktionsprozess dynamisch, während die Temperatursteuerung Precision Temp die Brühtemperatur für jedes Getränk individuell anpasst. Für die Zubereitung von Milchschaum kommt ein überarbeiteter FoamMaster zum Einsatz, der sowohl für warme als auch für kalte Getränke geeignet ist.
Die Neue A-Linie in der Farbe Mahagony. Foto: Franke
Melanie Aselmann, Geschäftsführerin Deutschland/Österreich bei Franke Coffee Systems, erläutert die Zielsetzung: „Wir sehen die Herausforderungen unserer Kunden: Ein immer höherer Qualitätsanspruch an Kaffeegetränke, mit dem Wunsch nach Vielfalt und Variation, bei gleichzeitig immer stärkerem Kosten- und Personaldruck. Mit der Neuen A-Linie profitieren Betreiber und Endkunden bei jeder Tasse – auch in Spitzenzeiten. Die neue Geräte-Generation überzeugt mit unübertroffen konsistenter Qualität, echter Flexibilität sowie einfacheren Arbeitsroutinen im Alltag.“
Effizienz durch intelligentes Wärmemanagement und Hygiene
Ein Schwerpunkt der Entwicklung lag auf der Betriebskostensenkung. Die neue Boilertechnologie HeatGuard reduziert den Energieverlust durch ein integriertes Wärmemanagementsystem um bis zu 44 Prozent im Vergleich zur Vorgängergeneration. Das Reinigungssystem IndividualClean überwacht den Betrieb automatisch und führt Hygieneschritte nur dann aus, wenn diese tatsächlich notwendig sind. Dies soll den Verbrauch von Reinigungsmitteln senken und den Zeitaufwand für das Personal minimieren.
Präsentation der Neuen A-Linie am 7. Februar auf der INTERGASTRA
Digitalisierung und standortübergreifende Verwaltung
Sämtliche Maschinen der Serie sind ab Werk mit der Cloud-Plattform FrankeConnect verbunden. Diese Vernetzung erlaubt es Betreibern, Rezepte, Preise und das Getränkeangebot über mehrere Standorte hinweg zentral zu verwalten. Auch Software-Aktualisierungen und Fernkonfigurationen sind über dieses System möglich.
Tim Sellmann, Produktmarketing-Manager bei Franke Coffee Systems, betont den Nutzen der Digitalisierung: „Die Gespräche auf der Intergastra rund um den Launch haben gezeigt, wie gut unser Ansatz eines vernetzten Betriebssystems ankommt. Durch die erweiterte Konnektivität der Neuen A-Linie können diese zentral und in Echtzeit überwacht werden – das spart Zeit, Kosten und entlastet das Personal vor Ort.“
Die Neue A600 mit modularem Beistellgerät in der Farbe Granite
Flexibilität im Bedienkonzept und Design
Die Maschinen sind mit dem Betriebssystem FrankeOS ausgestattet, das zwei verschiedene Nutzungsmodi bietet: ProServe für die Bedienung durch Personal und SelfServe für den Selbstbedienungsbereich. Eine grafische Benutzeroberfläche leitet Mitarbeiter mit Anweisungen durch die täglichen Abläufe. Optisch setzt der Hersteller auf Materialien wie Stahl sowie matte Oberflächen in den Farben Onyx, Granite und Mahogany.
Für die Erweiterung des Getränkeangebots stehen bis zu drei Mahlwerke, zwei Pulverbehälter sowie eine Station für bis zu sechs verschiedene Sirupsorten zur Verfügung. Das System IndividualMilk stellt zudem durch getrennte Leitungen sicher, dass herkömmliche Milch und pflanzliche Alternativen ohne Vermischung zubereitet werden können.
Engagierte Arbeitgeber aus Hotellerie und Gastronomie haben in diesem Jahr wieder die Chance auf den Publikumspreis von kununu, dem Hotelverband Deutschland und der Deutschen Hotelakademie. Die Auszeichnung wird im Rahmen des Hospitality HR Summit verliehen und würdigt Unternehmen, die sich durch eine starke Arbeitgebermarke, eine wertschätzende Unternehmenskultur und einen aktiven Dialog mit ihren Mitarbeitenden auszeichnen.
Frankreich erwartet 2026 eine Weinproduktion von knapp 34 Millionen Hektolitern und damit eine der schwächsten Ernten der vergangenen 30 Jahre. Trockenheit, Hitzewellen und weniger Rebflächen drücken die erwartete Produktion deutlich unter den Durchschnitt der Jahre 2021 bis 2025.
Die Nominierten in den vier Kategorien des GREEN MONARCH Awards 2026 stehen fest. Die Shortlist bietet einen Überblick über zukunftsweisende Initiativen für ökologische und soziale Verantwortung in der Hospitality-Branche. Ab sofort entscheidet allein das öffentliche Online-Voting über die Preisträger.
Zum Bierbrauen braucht es Sommergerste - und deren Anbaufläche ist in Bayern wieder gesunken. Eine schlechte Nachricht für Liebhaber des bayerischen Bieres? Es lohnt ein zweiter Blick.
Für die etwa 3.400 Winzer in Franken beginnt in diesen Tagen die Hauptweinlese. Die Weinwirtschaft kämpft aktuell mit einer Vielzahl von Problemen. Immer mehr Betriebe geben Flächen auf, andere planen um.
Am 16. und 17. September trifft sich die Hotellerie wieder im MOC München. In rund drei Wochen öffnet die Independent Hotel Show Munich (IHM) zum dritten Mal ihre Türen – mit rund 60 Prozent neuen Ausstellern, neuen Erlebniszonen und einem Bühnenprogramm mit über 45 Sessions auf vier Bühnen.
Mit dem Start der Heizperiode lohnt es sich, Heizkörper, Verträge und Steuerungsprofile zu überprüfen. Welche Punkte sonst noch geprüft und umgesetzt werden sollten, um energieeffizient in die Heizsaison zu starten, sind in einer Checkliste mit 13 Schritten zusammengefasst.
Der Braukonzern um Warsteiner zieht seine NRW-Bierproduktion am Stammsitz zusammen. Wird auch die Paderborner Brauerei geschlossen? Ein neuer Konzernchef ist am Zug.
Wochenlange Hitze, kaum Regen - das Wetter hat in diesem Jahr die Ernte schrumpfen lassen, so die Prognose des Deutschen Bauernverbands. Drohen nun leere Regale und Preisexplosionen bei bestimmten Produkten?
Am Kaiserstuhl hat die Hauptweinlese begonnen - so früh wie nie zuvor. Seit vergangener Woche werden dort Trauben gelesen, seit Montag auch erste Sauvignon-Blanc-Trauben. Doch was bedeutet der ungewöhnlich frühe Start für den Wein? Und welche Rolle haben die Hitze und Trockenheit gespielt?
Mehrere Hitzewellen ließen Trauben in Frankreich rasch reifen. Die Lese für Champagner beginnt deshalb ungewöhnlich früh. Was heißt das für die Qualität des Schaumweins?