Die besten Rieslinge des Jahres

| Industrie Industrie

Bei der 13. Auflage des größten Riesling-Wettbewerbs der Welt wurden rund 2.300 Weine verdeckt verkostet. Bei der Preisverleihung im Meininger-Verlag wurden nun in acht Kategorien die 30 besten Weingüter aus dem In- und Ausland für ihre besten Rieslinge ausgezeichnet.

Die insgesamt 126-köpfige Fachjury nahm die Rieslinge in mehreren Verkostungsrunden unter die Lupe. Weingüter aus insgesamt 11 Ländern hatten ihre Weine ins Rennen geschickt. In insgesamt acht Kategorien wurden die 2.300 Rieslinge eingeteilt und während der achttägigen Vorrundenverkostungen  bewertet. Die besten 700 Rieslinge wurden im zweitägigen Finale erneut von einer international besetzten Fachjury verkostet und beurteilt.

Mit 2.300 Rieslingen im Wettbewerb stellt der unter der Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Weinbauministers Dr. Volker Wissing ausgetragene Wettbewerb erneut seine Position als weltweit größter und bedeutendster Riesling-Wettbewerb unter Beweis. Außergewöhnlich war in diesem Jahr, dass es punktgleiche Bewertungen gab, was in einzelnen Kategorien z.B. zwei Mal den ersten Platz oder zwei Mal den dritten Platz zur Folge hatte.

Die meisten Rieslinge des diesjährigen Wettbewerbs stammten aus den deutschen Anbaugebieten, angeführt von der Pfalz, Rheinhessen, Mosel, Rheingau, Nahe, Württemberg und Franken. International im Wettbewerb vertreten waren sowohl Rieslinge aus Frankreich, Österreich und Luxemburg, aber auch von anderen 
Kontinenten, beispielsweise aus Australien, Chile und den USA.


Die diesjährigen Siegerweine Best of Riesling 2018

Kategorie I - Riesling trocken (mit moderatem Alkoholgehalt)

1. Platz    2017 Riesling trocken, Weingut Gebr. Kauer, Windesheim (Nahe)

2. Platz    2017 Kostheimer Riesling trocken, Weingut Bott, Bischofsheim (Rheingau)

3. Platz    2017er Riesling trocken Pfalz, Weingut Thorsten Krieger, Rhodt (Pfalz)

3. Platz    2017 Gleisweiler Riesling trocken VDP.Ortswein, Weingut Theo Minges, Flemlingen (Pfalz)

 

Kategorie II - Lagen-Riesling trocken (mit moderatem Alkoholgehalt)

1. Platz    2016 Klingener Herrenpfad Riesling Spätlese trocken, Weingut Richard Rinck, Heuchelheim-Klingen (Pfalz)

2. Platz    2016 Gimmeldinger Schlössel Riesling Kabinett trocken, Weingut Johann F. Ohler, Neustadt (Pfalz)

3. Platz    2017 Maikammer Kirchenstück Riesling trocken, Weingut Faubel, Maikammer (Pfalz)

3. Platz    2016 Erbacher Marcobrunn Riesling trocken VDP.Grosses Gewächs, Hessische Staatsweingüter Kloster Eberbach, Eltville (Rheingau)

 

Kategorie III - Riesling trocken

1. Platz    2017 Auf der Mauer Riesling trocken VDP.Gutswein, Weingut Geheimer Rat Dr. von Bassermann-Jordan, Deidesheim (Pfalz)

2. Platz    2017 Buntsandstein Riesling, Wein- und Sektgut Immengarten Hof Fam. Höhn, Maikammer (Pfalz)

2. Platz    2017 Kallstadt Riesling trocken, Weingut Rings Inh. Steffen und Andreas Rings, Freinsheim (Pfalz)

 

Kategorie IV - Lagen-Riesling trocken

1. Platz    2016 Riesling Steingrüben GG, Weingut Dautel, Bönnigheim (Württemberg)

2. Platz    2016 Riesling "SL" Großheppacher Steingrüble trocken, Weingut Bernhard Ellwanger, Weinstadt (Württemberg)

3. Platz    2016 Langenlois Ried Steinmassl Erste Lage Riesling Kamptal DAC, Weingut Loimer, Langenlois (Niederösterreich)

 

Kategorie V - Riesling halbtrocken/feinherb

1. Platz    2017 F!l!us Kröver Letterlay Riesling feinherb, Gut Hermes, Kröv (Mosel)

2. Platz    2017 Bopparder Hamm Feuerlay Riesling feinherb, Weingut Matthias Müller, Spay (Mittelrhein)

3. Platz    2017 Ayler Kupp Riesling-Schieferstein feinherb, Margarethenhof Weingut Weber, Ayl/Saar (Mosel)

 

Kategorie VI - Riesling restsüß

1. Platz    2017 Escherndorfer Lump Riesling Spätlese VDP.Erste Lage, Weingut Rainer Sauer, Escherndorf (Franken)

2. Platz    2016 Merler Fettgarten Riesling Urgestein, Weingut Albert Kallfelz, Zell-Merl (Mosel)

3. Platz    2017 Pündericher Marienburg Riesling Spätlese, Weingut Frank Brohl, Pünderich (Mosel)

 

Kategorie VII - Riesling edelsüß

1. Platz    2015 Laumersheimer Kirschgarten Riesling Beerenauslese, Weingut Philipp Kuhn, Laumersheim (Pfalz)

1. Platz    2016 Escherndorfer Lump Riesling Eiswein VDP.Erste Lage, Weingut Horst Sauer, Escherndorf (Franken)

3. Platz    2015 Riesling Trockenbeerenauslese, Weingut Krebs-Grode, Eimsheim (Rheinhessen)

 

Kategorie VIII - Riesling gereift (Jahrgang 2010 und älter)

1. Platz    2008 Randersackerer Pfülben Riesling Spätlese trocken, Weingut Reiss, Würzburg (Franken)

2. Platz    2007 Ürziger Würzgarten Riesling Auslese, Weingut Karl Erbes, Ürzig (Mosel)

2. Platz    2010 Riesling Grand Cru Schoenenbourg, Dopff-au-Moulin, Riquewihr (Elsass, Frankreich)

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Inhaber der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu, Werner Brombach, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Seit 1965 war er für die Brauerei tätig, deren alleinige Verantwortung er 1975 übernahm.

Die anhaltende hochsommerliche Hitze lässt manchen Wein besser schmecken - hat aber auch zunehmend Schattenseiten. Im Großen und Ganzen überwiegen aber noch die positiven Auswirkungen der Klimaerwärmung, so das Deutsche Weininstitut.

Das Statistische Bundesamt verzeichnet für das erste Halbjahr 2026 einen Rückgang der gewerblichen Fleischproduktion in Deutschland. Während die Schweine- und Rindfleischerzeugung nahezu unverändert bleibt, sinkt das Geflügelfleischaufkommen deutlich.

Das Hotelgeschäft von Sabre wächst zweistellig: Im zweiten Quartal 2026 legte der hotelbezogene Umsatz um elf Prozent zu. Der Reisetechnologiekonzern steigerte auch den Gesamtumsatz und hob seine Prognosen für Pro Forma Adjusted EBITDA und Free Cash Flow an.

 

Ein möglicher mehrheitlicher Einstieg von Henkell International bei Maison Pommery kommt vorerst nicht zustande. Die Exklusivgespräche endeten ohne Einigung, während Pommery zugleich eine zusätzliche Finanzierung über 42,8 Millionen Euro vereinbart hat.

Manche kriegen schon beim Anblick Kopfweh, andere nie genug davon. Die Rede ist von Aperol Spritz, einem Trendgetränk seit Jahren - mit eigenen Songs und vielen Fans. Wie konnte es so weit kommen?

Schon wieder fällt die Statistik für die deutschen Bierbrauereien bitter aus. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres haben sie mit 3,85 Milliarden Litern noch einmal 2,2 Prozent weniger Bier verkaufen können als im ohnehin schon sehr schwachen Vorjahr.

Beim Hopfen geht es noch viel schneller nach unten - und trotzdem gibt es noch zu viel. Zwei Kontinente trotzen dem Abwärtstrend. Und in Deutschland droht ein Brauereienschwund.

Die Warenhauskette erhält nach Wochen der Unruhe frisches Geld. Doch die Warenhauskette will ihr Filialnetzes verkleinern. In diesen Städten müssen Standorte um ihre Zukunft zittern.

Die Fachmesse Alles für den Gast erweitert ihr Konzept für 2026 um neue Themenwelten, Veranstaltungsformate und zusätzliche Aussteller. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in Salzburg steht das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und persönlicher Gastlichkeit.