Fränkische Winzer: 2019er Jahrgang hat das Zeug zum edlen Tropfen

| Industrie Industrie

Der 2019er Frankenwein-Jahrgang verspricht, ein vorzüglicher Tropfen zu werden. «Der Jahrgang 2019 in Franken hat eine großartige Qualität», sagte Frankens Weinbaupräsident Artur Steinmann. Experten erwarten eine geringe Steigerung der Verkaufspreise im Vergleich zum Vorjahr.

Durch die kühlen Nächte Ende August und Anfang September erhielten die Weine eine wunderbare Säure und bestens ausgebildete Aromen. «Geradlinig und schlank, harmonisch mit Säure unterstützt und sehr erfrischend», nannte Steinmann die Weine des Jahrgangs 2019.

Allerdings bleibt die Erntemenge vor allem wegen der langen, heißen Trockenperioden aber auch wegen einiger Frosttage und Hagelschäden deutlich hinter 2018 zurück. Die Winzer kamen nur auf 56 Hektoliter pro Hektar. Die gesamte Weinmosternte betrug etwa 345 000 Hektoliter. 2018 waren es noch 525 000 Hektoliter.

Mit 91 Grad Oechsle im Durchschnitt zeichne den Jahrgang 2019 ein höheres Mostgewicht aus als seinen Vorgängerjahrgang. Damit taugten in diesem Jahr 95 Prozent der geernteten Trauben für Prädikatsweine, sagte ein Sprecher der Anbauregion. Im vergangenen Jahr war ein Oechslegrad von 88,7 erreicht worden und nur 73,5 Prozent der Ernte waren für Prädikatsweine geeignet.

In Franken wird gegenwärtig vor allem in der Gegend rund um Würzburg entlang des Mains auf mehr als 6100 Hektar Wein angebaut. Typisch für die Region sind Weißweine der Rebsorten Riesling und Silvaner. Letzterer habe von dem oft heißen Klima sogar profitiert. Der Bacchus dagegen habe stark gelitten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Inhaber der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu, Werner Brombach, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Seit 1965 war er für die Brauerei tätig, deren alleinige Verantwortung er 1975 übernahm.

Die anhaltende hochsommerliche Hitze lässt manchen Wein besser schmecken - hat aber auch zunehmend Schattenseiten. Im Großen und Ganzen überwiegen aber noch die positiven Auswirkungen der Klimaerwärmung, so das Deutsche Weininstitut.

Das Statistische Bundesamt verzeichnet für das erste Halbjahr 2026 einen Rückgang der gewerblichen Fleischproduktion in Deutschland. Während die Schweine- und Rindfleischerzeugung nahezu unverändert bleibt, sinkt das Geflügelfleischaufkommen deutlich.

Das Hotelgeschäft von Sabre wächst zweistellig: Im zweiten Quartal 2026 legte der hotelbezogene Umsatz um elf Prozent zu. Der Reisetechnologiekonzern steigerte auch den Gesamtumsatz und hob seine Prognosen für Pro Forma Adjusted EBITDA und Free Cash Flow an.

 

Ein möglicher mehrheitlicher Einstieg von Henkell International bei Maison Pommery kommt vorerst nicht zustande. Die Exklusivgespräche endeten ohne Einigung, während Pommery zugleich eine zusätzliche Finanzierung über 42,8 Millionen Euro vereinbart hat.

Manche kriegen schon beim Anblick Kopfweh, andere nie genug davon. Die Rede ist von Aperol Spritz, einem Trendgetränk seit Jahren - mit eigenen Songs und vielen Fans. Wie konnte es so weit kommen?

Schon wieder fällt die Statistik für die deutschen Bierbrauereien bitter aus. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres haben sie mit 3,85 Milliarden Litern noch einmal 2,2 Prozent weniger Bier verkaufen können als im ohnehin schon sehr schwachen Vorjahr.

Beim Hopfen geht es noch viel schneller nach unten - und trotzdem gibt es noch zu viel. Zwei Kontinente trotzen dem Abwärtstrend. Und in Deutschland droht ein Brauereienschwund.

Die Warenhauskette erhält nach Wochen der Unruhe frisches Geld. Doch die Warenhauskette will ihr Filialnetzes verkleinern. In diesen Städten müssen Standorte um ihre Zukunft zittern.

Die Fachmesse Alles für den Gast erweitert ihr Konzept für 2026 um neue Themenwelten, Veranstaltungsformate und zusätzliche Aussteller. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in Salzburg steht das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und persönlicher Gastlichkeit.