Froneri: Corona-Ausbruch beim Eishersteller 

| Industrie Industrie

Der Speiseeis-Hersteller Froneri in Osnabrück ist von einem großen Ausbruch des Corona-Virus betroffen. Inzwischen soll es, nach Informationen von NDR 1 Niedersachsen, bereits 170 positive Fälle geben. 

Bei einigen von ihnen sei die hochansteckende britische Mutation des Virus B.1.1.7 festgestellt worden, teilte das Gesundheitsamt mit. Die Zahlen könnten sich noch deutlich erhöhen, denn mehr als 300 Testergebnisse stehen noch aus. Osnabrücks Stadträtin Katharina Pötter nannte die Lage am Montag "sehr besorgniserregend". 

Wie die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) berichtet, wurde die gesamte Belegschaft am 12. Februar einem Massentest unterzogen, nachdem zuvor einzelne positive Infektionsfälle aufgetreten waren. Der Geschäftsführung zufolge sei unklar, wie das Virus ins Werk eingeschleppt wurde. „Wir wissen nicht, wo und wie die Ansteckungen der Kolleginnen und Kollegen erfolgt sind, da wir seit März die Hygienekonzepte konsequent angewendet und stets den aktuellen Entwicklungen angepasst haben“, so Kirchner. „Wir wünschen den Kolleginnen und Kollegen eine rasche Genesung und einen ganz milden Verlauf der Krankheit“, so Geschäftsführer Kirchner. 

Alle 850 Mitarbeitenden sind mittlerweile in Quarantäne. Das Eiswerk bleibt mindestens bis zum 26. Februar geschlossen. Das Unternehmen selbst sprach von einer „pfeilschnellen Ansteckungswirkung, die den Standort voll erwischt“ habe. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Inhaber der Privatbrauerei Erdinger Weißbräu, Werner Brombach, ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Seit 1965 war er für die Brauerei tätig, deren alleinige Verantwortung er 1975 übernahm.

Die anhaltende hochsommerliche Hitze lässt manchen Wein besser schmecken - hat aber auch zunehmend Schattenseiten. Im Großen und Ganzen überwiegen aber noch die positiven Auswirkungen der Klimaerwärmung, so das Deutsche Weininstitut.

Das Statistische Bundesamt verzeichnet für das erste Halbjahr 2026 einen Rückgang der gewerblichen Fleischproduktion in Deutschland. Während die Schweine- und Rindfleischerzeugung nahezu unverändert bleibt, sinkt das Geflügelfleischaufkommen deutlich.

Das Hotelgeschäft von Sabre wächst zweistellig: Im zweiten Quartal 2026 legte der hotelbezogene Umsatz um elf Prozent zu. Der Reisetechnologiekonzern steigerte auch den Gesamtumsatz und hob seine Prognosen für Pro Forma Adjusted EBITDA und Free Cash Flow an.

 

Ein möglicher mehrheitlicher Einstieg von Henkell International bei Maison Pommery kommt vorerst nicht zustande. Die Exklusivgespräche endeten ohne Einigung, während Pommery zugleich eine zusätzliche Finanzierung über 42,8 Millionen Euro vereinbart hat.

Manche kriegen schon beim Anblick Kopfweh, andere nie genug davon. Die Rede ist von Aperol Spritz, einem Trendgetränk seit Jahren - mit eigenen Songs und vielen Fans. Wie konnte es so weit kommen?

Schon wieder fällt die Statistik für die deutschen Bierbrauereien bitter aus. In der ersten Hälfte des laufenden Jahres haben sie mit 3,85 Milliarden Litern noch einmal 2,2 Prozent weniger Bier verkaufen können als im ohnehin schon sehr schwachen Vorjahr.

Beim Hopfen geht es noch viel schneller nach unten - und trotzdem gibt es noch zu viel. Zwei Kontinente trotzen dem Abwärtstrend. Und in Deutschland droht ein Brauereienschwund.

Die Warenhauskette erhält nach Wochen der Unruhe frisches Geld. Doch die Warenhauskette will ihr Filialnetzes verkleinern. In diesen Städten müssen Standorte um ihre Zukunft zittern.

Die Fachmesse Alles für den Gast erweitert ihr Konzept für 2026 um neue Themenwelten, Veranstaltungsformate und zusätzliche Aussteller. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in Salzburg steht das Zusammenspiel von Künstlicher Intelligenz und persönlicher Gastlichkeit.