Gouda ist der Lieblingskäse der Deutschen

| Industrie Industrie

Trinkmilch, Käse & Co.: Eine aktuelle Umfrage von Kantar Emnid zeigt, dass für 93 % der Deutschen Milchprodukte zu ihrer Ernährung gehören. Gouda ist der Lieblingskäse der Deutschen.

Ob zum Trinken, Kochen, Backen oder im Kaffee – Kuhmilch ist aus deutschen Kühlschränken nicht wegzudenken. Laut einer repräsentativen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag des Milchindustrie-Verbandes verwenden drei Fünftel der Befragten in Deutschland Kuhmilch zum Backen (63 %), Kochen (59 %) und zur Verfeinerung von Kaffeegetränken (61 %). Für 55 Prozent gehört Kuhmilch zum Müsli oder zu Cornflakes dazu.


[Keine Nachricht mehr verpassen: Jetzt Tageskarte auf LinkedIn, XINGoder Facebook folgen.]


Jeder zweite Befragte trinkt Milch gerne pur (50 %) und/oder als Mischgetränk (56 %), wie zum Beispiel Kakao. Diese Vorliebe ist in den östlichen Bundesländern mit 60 % bzw. 66 % noch deutlich stärker ausgeprägt.

Für 93 % der Deutschen gehören Milchprodukte zu ihrer Ernährung. Befragt, auf welches Milchprodukt sie nicht verzichten wollen, gaben 40 % Käse den Vorzug. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei circa 24,1 Kilogramm. Und die Deutschen haben einen klaren Geschmacksfavoriten: Insgesamt 43 % nennen Gouda als ihren Lieblingskäse, gefolgt mit deutlichem Abstand von Camembert (23 %), Emmentaler (17 %) und Butterkäse (13 %).

Die größten Gouda-Fans leben mit 55 % in Nordrhein-Westfalen, während die Sachsen und Thüringer mit 40 % Camembert den Vorzug geben. Der Norden schwört nach Gouda auf Butterkäse (24 %); in Bayern liegt der Emmentaler mit Gouda gleich auf (jeweils 30 %). „Die Ergebnisse zeigen die regionale Vielfalt der Produkte“, erklärt Eckhard Heuser, „150 verschiedene Käsesorten und zahlreiche weitere Produkte, die in unseren Molkereien hergestellt werden, machen den deutschen Milchmarkt zu einem der vielfältigsten in Europa.“

Insgesamt wurden 1.009 in Deutschland lebende Personen im Zeitraum vom 11. bis zum 15. April 2019 befragt. Der Milchindustrie-Verband e.V. hat die Umfrage anlässlich des Weltmilchtags am 1. Juni in Auftrag gegeben. Abgefragt wurde bei den Teilnehmern die Verwendung von Kuhmilch im Haushalt, die Lieblingskäsesorten sowie die Milchprodukte, die für sie persönlich am bedeutendsten sind.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit einem verstärkten Anbau neuer, robuster Rebsorten stellen sich die deutschen Winzerinnen und Winzern zunehmend auf die Herausforderungen des Klimawandels und einen nachhaltigeren Weinbau ein.

2024 war die Ernte für die Winzer an Saale und Unstrut wegen Frösten fast ein Totalausfall. Im vergangenen Jahr lief es besser - trotz negativem Bundestrend. Wie ist die Situation?

Alkoholfrei auf dem Etikett – doch Promille drin? Eine bayerische Brauerei ruft ihr alkoholfreies Hefeweizen zurück. Welche Chargen betroffen sind und was Verbraucher jetzt tun sollten.

Unilever und McCormick legen ihre Lebensmittelsparten zusammen. Die Transaktion beinhaltet eine Barzahlung von 15,7 Milliarden US-Dollar und eine Mehrheitsbeteiligung der Unilever-Aktionäre an der neuen Gesellschaft.

Die Weinproduktion in Deutschland ist 2025 laut Statistischem Bundesamt um 2,6 Prozent gesunken. Gleichzeitig ist der Anteil von Prädikatswein deutlich gestiegen, während Rheinhessen und Pfalz Rückgänge verzeichneten.

Die Investmentgesellschaft Argos übernimmt die Bäckereikette Kamps von der Le Duff Group. Geplant ist der Aufbau einer bundesweiten Bäckereigruppe mit mehr als 400 Standorten.

Für Eichbaum gibt es Hoffnung. Ein Investor soll die insolvente Privatbrauerei übernehmen. Doch der Preis ist hoch: Rund zwei Drittel der Beschäftigten verlieren laut Gewerkschaft NGG den Job.

Die französische Le Duff Group übernimmt die spanische Panamar Bakery Group. Laut Unternehmensangaben ist es die bislang größte Akquisition des Konzerns und Teil einer internationalen Expansionsstrategie. Die Le Duff Group verfolgt eigenen Angaben zufolge mit ihren verschiedenen Geschäftsbereichen ein Umsatzziel von 3,5 Milliarden Euro.

Pressemitteilung

Rentokil ist jetzt Premium-Branchenpartner des DEHOGA Bayern. Der Verband holt sich damit einen Spezialisten mit tiefem Verständnis für die hygienischen, rechtlichen und operativen Anforderungen von Gastronomie und Hotellerie an seine Seite. Die Kooperation ist auf drei Jahre angelegt und soll Mitgliedsbetrieben zusätzliche Sicherheit und fachliche Unterstützung im Schädlingsmanagement bieten.

Der Spargelanbau in Deutschland ist laut Statistischem Bundesamt rückläufig. Erntemenge, Anbaufläche und Zahl der Betriebe sind in den vergangenen zehn Jahren gesunken, während die Importe leicht gestiegen sind.