Karlsberg-Konzern um Millionen betrogen?

| Industrie Industrie

Fünf Männer sollen den Karlsberg-Konzern in Homburg an der Saar um einen Millionenbetrag betrogen haben. Gegen die Männer im Alter zwischen 42 und 60 Jahren werde wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges zum Nachteil des Konzerns ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern mit.

Sie hätten dem Unternehmen Transportleistungen in Rechnung gestellt, «die tatsächlich überhaupt nicht oder in wesentlich geringerem Umfang stattfanden», hieß es in einer Mitteilung. Bei den Männern handle es sich um drei Logistikunternehmer sowie um einen früheren und einen aktuellen Mitarbeiter des Konzerns.

Bei Durchsuchungen in etwa 20 Geschäfts- und Privaträumen in Rheinland-Pfalz, im Saarland, im hessischen Wetteraukreis und im nordrhein-westfälischen Eschweiler sei am Dienstag umfangreiches Beweismaterial sichergestellt worden.

Unter anderem hätten Ermittler auch im geschädigten Tochterunternehmen des Konzerns in Lauterecken sowie am Sitz in Homburg selbst nach Beweisen gesucht. Das entdeckte Material müsse nun ausgewertet werden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Kaiserslautern. Eine Sprecherin des Konzerns sagte, man unterstütze die Ermittlungsbehörden in vollem Umfang. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Vion Food Group hat den Verkauf ihrer Business Unit Food Service an die niederländische Group of Butchers vereinbart. Die Transaktion umfasst unter anderem Salomon FoodWorld sowie die Standorte in Großostheim und Holzwickede.

Nach Trends wie dem Dalgona Coffee, Proteinkaffee oder dem Cold Brew löst 2026 jetzt Kaffeekonzentrat einen Hype auf Social Media aus. Immer mehr Hersteller bringen eigene Konzentrate auf den Markt.

Angesichts der schwachen Nachfrage nach deutschem Wein regen Unionspolitiker einen Deutschlanddeckel für Weinflaschen an. Vorbild sei Österreich, so der weinbaupolitische Sprecher der Unionsfraktion Artur Auernhammer.

Droht in Deutschland wegen Russland-Sanktionen der EU eine Fischstäbchenkrise? Strengere Einfuhrregeln könnten nicht nur Hersteller, sondern auch Verbraucher direkt im Supermarkt treffen.

Bier ist durch Preiserhöhungen teuer geworden. Zum WM-Start werben große Händler jedoch mit Sonderangeboten wie vor Jahrzehnten. Ohnehin greifen viele Biertrinker bei den regelmäßigen Aktionen zu.

Das Bier verdankt seinen Geschmack hauptsächlich dem Hopfen, und Hopfen aus Deutschland wird in alle Welt exportiert. Doch die Pflanzer leiden unter abnehmendem Bierdurst.

Pressemitteilung

Die 370GRAD Roadshow kommt nach München. Beim exklusiven Branchentreff in der Design Offices Macherei präsentieren rund 30 ausgewählte Unternehmen ihre neuesten Produkte, Konzepte und Lösungen. Als Treffpunkt für Entscheider der Hospitality-Branche bietet die Veranstaltung Raum für persönlichen Austausch, Networking und neue Geschäftskontakte.

Die Wirtschaftsflaute in Deutschland führt im ersten Quartal 2026 zu einem Rückgang bei den Ausstellerzahlen und den vermieteten Standflächen der nationalen Messen. Dennoch wurden steigende Besucherzahlen verzeichnet.

Bier und Fußball gehören für viele Fans nicht mehr automatisch zusammen. Zur anstehenden WM in Nordamerika drücken fehlende Großereignisse und miese Konsumlaune die Erwartungen der Brauer.

Der angeschlagene französische Champagner-Hersteller Maison Pommery prüft einen mehrheitlichen Einstieg der deutsch-spanischen Sektkellerei Henkell Freixenet. Was beide Familienunternehmen damit anstreben.