Mehr Bier verkauft: Rekordbilanz bei Brauerei Veltins

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Die Brauerei C. & A. Veltins hat 2019 mit einem Ausstoß von 3,05 Millionen Hektolitern ihr Wachstum fortgesetzt und erneut einen Rekordwert erreicht. Während der Biermarkt im zurückliegenden Jahr um rund 2 Prozent schrumpfte, legte die sauerländische Traditionsbrauerei um 1,2 Prozent zu und erreichte einen Umsatz von 359 Millionen. Euro (+2 Prozent).

"Die Attraktivität unseres Produktportfolios ist ein verlässlicher Garant für eine starke Wachstumsposition im Premium-Wettbewerb der nationalen Biermarken", bilanzierte Michael Huber, Generalbevollmächtigter der Brauerei C. & A. Veltins, bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2019.

Seit der Jahrtausendwende um 29 Prozent gewachsen

Der Brauerei C. & A. Veltins gelang es im Geschäftsjahr 2019, den Rückenwind der letzten Jahre zu nutzen und damit erneut deutlich über Markt- und Wettbewerbsniveau abzuschließen. Der Ausstoß des Familienunternehmens betrug 3,05 Millionen Hektoliter und bewegte sich trotz herausfordernder Wettbewerbsintensität über Vorjahresniveau. Ungeachtet des Ausnahmejahres 2018 hat die Brauerei C. & A. Veltins in der Zweijahresbetrachtung um respektable 6,1 Prozent zugelegt. Seit der Jahrtausendwende legte der Ausstoß um 29 Prozent zu.

So trugen 2019 alle Produkte ihren erwartungsmäßigen Anteil zum erfreulichen Gesamtausstoß bei. Während beim Pils das Flaschenbiergeschäft einen Ausstoß von 1.654.000 hl (+1,0 Prozent) erzielte, legte die Dose angesichts wachsender Nachfrage um 8,4 Prozent zu. Mit den Veltins-Ergänzungssorten wurden 140.300 Hektolitern erreicht. Die Brauerei C. & A. Veltins konnte 2019 die Marktdynamik bei Bierspezialitäten für sich nutzen und mit der Marke Grevensteiner um 10,3 Prozent auf 241.300 hl wachsen. Immerhin ist das Grevensteiner Sortentrio nach sechsjähriger Marktpräsenz in 18.700 Outlets verfügbar und besitzt damit eine immer stärkere nationale Abdeckung.

Ausgeprägt gastronomieorientierte Brauerei

An der Schwelle zum neuen Jahrzehnt gab das Unternehmen ein klares Bekenntnis zum Ausbau und zur Pflege des Gastronomiebestandes der immerhin über 14.750 verbundenen Betriebe. Allein im ersten Halbjahr kam an jedem Wochentag ein neuer Gastronomiepartner hinzu - eine erfreuliche Entwicklung. Nach einem erneuten Fassbierzuwachs um 1,8 Prozent will das Traditionsunternehmen sein Engagement in der Gastronomie weiter stärken. Mit einem Fassbieranteil von 17,2 Prozent zählt die Brauerei C. & A. Veltins unverändert zu den ausgeprägt gastronomieorientierten Brauereien. "Die solide Verankerung in der Gastronomie und im traditionellen Eventgeschäft seien stabile Säulen, die durch eine klare wertorientierte Premium-Philosophie getragen werden", so Dr. Volker Kuhl, Geschäftsführer Marketing/Vertrieb. Die jahrzehntelange Verbundenheit mit einem funktionierenden Kundennetzwerk von Vereinen und Institutionen werde außerdem als Garant dafür gesehen, dass die Marke Veltins auch im gesellschaftlichen Umfeld und der Begegnung von Generationen immer wieder neue Impulse gibt.

Premium-Strategie für stabiles Wachstum

Die Traditionsbrauer sind nach dem kontinuierlichen Wachstum im zurückliegenden Jahrzehnt weiterhin guter Dinge. Dr. Volker Kuhl: "Wir verfolgen eine solide Premium-Strategie, die mit einem hohen Maß sachkompetenter Kontinuität und bewusst mit ruhiger Hand umgesetzt wird. Unsere Partner in Handel und Gastronomie wissen diese Verlässlichkeit zu schätzen

Belegschaft seit der Jahrtausendwende um 37 Prozent gewachsen

Die Zahl aller Beschäftigten hat sich im Geschäftsjahr 2019 erneut positiv entwickelt und bis zum Jahresende auf 678 (+ 3,5 Prozent) erhöht. Seit der Jahrtausendwende ist die Belegschaft der Brauerei C. & A. Veltins um rund 200 Personen gewachsen und stieg damit um +37 Prozent an.

Die Brauerei C. & A. Veltins hat im Jahr 2019 weitere Weichen gestellt, um bis 2024 eine der modernsten Braustätten des Landes zu sein. Dabei wurden einige Projekte final abgeschlossen, andere fortgeführt und neue begonnen. Allein 2019 flossen 34 Millionen Euro in den Brauereistandort Meschede-Grevenstein. Auch für den Bau von zwei neuen Abfüllanlagen wurden 2019 vorbereitende Maßnahmen abgeschlossen.

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