Sky erlässt Hotels und Restaurants Gebühren

| Industrie Industrie

Der Bezahlsender Sky erlässt seinen gewerblichen Kunden den Abopreis rückwirkend ab dem 14. März. Für bereits gezahlte März-Beiträge werden 50 Prozent dem Kundenkonto gutgeschrieben. Die Befreiung soll laut Sender so lange dauern, bis wieder ein Live-Sport-Programm geliefert werden kann. So sind derzeit zum Beispiel alle Spiele der Fußball Bundesliga sowie andere sportliche Wettbewerbe ausgesetzt. Wann es mit den Spielen weitergehen wird, ist bislang noch unklar.

Das Anschreiben von Sky im Wortlaut

Wichtige Informationen zu Ihrem Sky Abonnementpreis

Sehr geehrter Geschäftspartner,

wir wissen, dass dies herausfordernde Zeiten für viele unserer Kunden in der Gastronomie und Hotellerie sind, für die eine soziale, mobile Gesellschaft Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Geschäft ist.

Uns ist dabei wichtig, Sie als unseren Geschäftspartner in diesen unsicheren Zeiten bestmöglich zu unterstützen, um Ihnen eine Fortführung Ihres Betriebs zu ermöglichen. Jetzt gilt erst recht zusammenzuhalten.

Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, Ihren Abonnementpreis für Sky rückwirkend zum 14. März 2020 so lange auszusetzen, bis wir Ihnen wieder ein adäquates Live-Sport-TV-Programm liefern können.

Dabei schreiben wir Ihnen 50% Ihrer bereits gezahlten Abonnementskosten für den März auf Ihrem Kundenkonto bei uns gut.

Für den Monat April 2020 werden wir Inkasso Ihres Abonnementpreises vorsorglich aussetzen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen damit in der aktuellen Krise eine Hilfe sind, und freuen uns, wenn Sie weiterhin auf Sky vertrauen.

Wir wünschen Ihnen viel Kraft und alles Gute bei der Bewältigung dieser schweren Zeit.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das VDP-Weingut St. Antony kombiniert 2026 Weinverkostungen mit akustischen Erlebnissen. Mit der Silent Disco Weinprobe in Nierstein und einem technischen StudioTalk in Mainz-Gonsenheim werden neue Wege in der Weinvermittlung beschritten.

Die schottische Brauerei Brewdog hat die Beratungsgesellschaft AlixPartners beauftragt, um neue Investoren zu gewinnen oder einen vollständigen Verkauf vorzubereiten. Davon könnten die weltweit vier Brauereien, die rund 70 Bars sowie die bekannten Marken wie Punk IPA betroffen sein.

Der Schweizer Hersteller Franke Coffee Systems nutzt die Fachmesse Intergastra in Stuttgart für die Deutschlandpremiere seiner neuen A-Linie. Die Modellreihen A600 und A800 lösen die bisherige Generation ab und richten sich an Betriebe in der Gastronomie, Hotellerie und im Außer-Haus-Markt.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen eine stabile Produktion zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke in Deutschland, während Light-Produkte Zuwächse verzeichnen.

Die Fachmesse Intergastra hat ihren Status als zentraler Treffpunkt für das Gastgewerbe untermauert. Rund 80.000 Fachbesucher besuchten das Stuttgarter Messegelände, um sich über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung zu informieren.

Die Intergastra 2026 in Stuttgart präsentiert sich als Schaufenster für die Zukunft der Hospitality-Branche. Von innovativen Startup-Konzepten, über neue Wege in der Nachwuchsförderung, bis hin zu automatisierten Verpflegungslösungen bietet die Messe einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen, die Tageskarte.io in einer großen Bildergalerie zeigt.

Die Intergastra 2026 auf dem Gelände der Messe Stuttgart ist offiziell eröffnet. Seit dem 7. Februar versammelt sich das Gastgewerbe zur ersten großen Standortbestimmung des Jahres. Die Messe hat ein Programm initiiert, das den aktuellen Herausforderungen wie Fachkräftemangel und Kostendruck mit konkreten Innovationen begegnet.

Bayerns Brauereien kämpfen mit der schwierigsten Lage seit Jahrzehnten: Sowohl der Bierkonsum im Inland als auch die Exporte sind 2025 eingebrochen. Dabei wird Kritik laut an der bayerischen Gesundheitsministerin Gerlach.

Die Bitburger Braugruppe meldet für das abgelaufene Jahr ein Umsatzminus von 5,7 Prozent auf 753 Millionen Euro. Während klassische Pilssorten unter Preiserhöhungen und Konsumflaute litten, verzeichnete das Segment der alkoholfreien Biere zweistellige Zuwachsraten. Für das Jahr 2026 ist wieder Wachstum angepeilt.

Der Sommer verändert das Verhalten der Gäste spürbar. Es werden kürzere Wege bevorzugt, die Entscheidungen fallen spontaner und der Wunsch nach unkompliziertem Genuss rückt in den Vordergrund.