Sky News: Amazon vor Einstieg bei Deliveroo

| Industrie Industrie

Wie der Sender Sky-News berichtet, will sich Amazon wahrscheinlich an dem Lieferdienst Deliveroo beteiligen. Der Online-Händler befinde sich demnach in Gesprächen über ein Millionen-Investment. Fahrdienstvermittler Uber ist, laut dem Bericht, an einem Einstieg interessiert.

Der Deal wurde noch nicht von Amazon oder Deliveroo bestätigt. Laut Sky will der E-Commerce-Riese sich im Rahmen einer Finanzierungsrunde in Höhe von 450 Millionen Pfund an dem britischen Restaurantlieferdienst beteiligen. 

[Aktuell: Inzwischen hat der Lieferdienst Deliveroo eine Finanzierungsrunde über 575 Millionen US-Dollar abgeschlossen und damit insgesamt über 1,5 Milliarden Dollar Funding eingesammelt. Die Series G wird von Amazon mit einem mutmaßlich hohen Millionenbetrag angeführt. Amazon hat im Laufe der Zeit eine dreistellige Zahl von Investments in unterschiedlichste Startups getätigt.]

Der Lieferservice operiert in über 100 Städten in Großbritannien und arbeitet mit mehr als 8.000 Restaurants zusammen. Deliveroo ist auch in Deutschland aktiv, hatte aber im letzten Sommer die Städte Düsseldorf, Hannover, Essen, Bonn, Dortmund, Stuttgart, Dresden, Essen, Leipzig, Nürnberg und Mainz wieder aufgegeben. Das bestätigt das Start-up gegenüber dem Branchenportal Gründerszene. Stattdessen wolle man in die größten deutschen Städte wie Berlin und Hamburg investieren.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mineralwasser mit Geschmack und stilles Wasser: Das sind 2025 Wachstumstreiber beim Gerolsteiner Brunnen gewesen. Vor allem Wasser ohne Kohlensäure habe überdurchschnittliche Zuwächse erzielt, teilte das Unternehmen mit.

Eigentlich machen niedrige Temperaturen Grünkohl bekömmlicher. In diesem Jahr haben ihm jedoch viele Schneefälle zugesetzt. Einige Bauern beenden die Erntesaison vorzeitig. Das Wintergemüse wird bis Ende März in geselliger Runde gegessen.

Das VDP-Weingut St. Antony kombiniert 2026 Weinverkostungen mit akustischen Erlebnissen. Mit der Silent Disco Weinprobe in Nierstein und einem technischen StudioTalk in Mainz-Gonsenheim werden neue Wege in der Weinvermittlung beschritten.

Die schottische Brauerei Brewdog hat die Beratungsgesellschaft AlixPartners beauftragt, um neue Investoren zu gewinnen oder einen vollständigen Verkauf vorzubereiten. Davon könnten die weltweit vier Brauereien, die rund 70 Bars sowie die bekannten Marken wie Punk IPA betroffen sein.

Der Schweizer Hersteller Franke Coffee Systems nutzt die Fachmesse Intergastra in Stuttgart für die Deutschlandpremiere seiner neuen A-Linie. Die Modellreihen A600 und A800 lösen die bisherige Generation ab und richten sich an Betriebe in der Gastronomie, Hotellerie und im Außer-Haus-Markt.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen eine stabile Produktion zuckerhaltiger Erfrischungsgetränke in Deutschland, während Light-Produkte Zuwächse verzeichnen.

Die Fachmesse Intergastra hat ihren Status als zentraler Treffpunkt für das Gastgewerbe untermauert. Rund 80.000 Fachbesucher besuchten das Stuttgarter Messegelände, um sich über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung zu informieren.

Die Intergastra 2026 in Stuttgart präsentiert sich als Schaufenster für die Zukunft der Hospitality-Branche. Von innovativen Startup-Konzepten, über neue Wege in der Nachwuchsförderung, bis hin zu automatisierten Verpflegungslösungen bietet die Messe einen umfassenden Überblick über die aktuellen Entwicklungen, die Tageskarte.io in einer großen Bildergalerie zeigt.

Die Intergastra 2026 auf dem Gelände der Messe Stuttgart ist offiziell eröffnet. Seit dem 7. Februar versammelt sich das Gastgewerbe zur ersten großen Standortbestimmung des Jahres. Die Messe hat ein Programm initiiert, das den aktuellen Herausforderungen wie Fachkräftemangel und Kostendruck mit konkreten Innovationen begegnet.

Bayerns Brauereien kämpfen mit der schwierigsten Lage seit Jahrzehnten: Sowohl der Bierkonsum im Inland als auch die Exporte sind 2025 eingebrochen. Dabei wird Kritik laut an der bayerischen Gesundheitsministerin Gerlach.