Überdurchschnittliche Apfelernte erwartet

| Industrie Industrie

Deutschlands Obstbaubetriebe hoffen in diesem Jahr auf eine überdurchschnittlich gute Apfelernte. Die Erzeuger erwarten eine Menge von rund 1,051 Millionen Tonnen, wie das Statistische Bundesamt nach einer ersten Schätzung am Donnerstag mitteilte. Das wären 46.000 Tonnen oder 4,6 Prozent mehr im Vorjahr.

Gegenüber dem zehnjährigen Durchschnitt würden voraussichtlich 80.000 Tonnen mehr (plus 8,2 Prozent) geerntet. Apfelbäume trügen in diesem Jahr viele Früchte und witterungsbedingt sei bislang wenig Krankheits- und Schädlingsbefall festgestellt worden, erläuterte die Wiesbadener Behörde.

Äpfel sind das am meisten geerntete Baumobst in Deutschland und werden auf einer Fläche von knapp 34.000 Hektar angebaut. Die wichtigsten Gebiete sind am Bodensee in Baden-Württemberg, in Niedersachsen (Altes Land) und in Sachsen. Dort würden zusammen mehr als zwei Drittel aller Äpfel in Deutschland geerntet.

Die Pflaumen- und Zwetschenernte wird in diesem Jahr zwar besser ausfallen als im schwachen Vorjahr, aber unter dem Zehnjahresdurchschnitt liegen. Erwartet wird eine Menge von gut 42.000 Tonnen und damit 6,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Gegenüber dem zehnjährigen Durchschnitt von etwa 44.000 Tonnen wird jedoch mit einer um 4,3 Prozent geringeren Ernte gerechnet. Grund seien ungünstige Witterungsbedingungen wie Spätfröste, Trockenheit, Hitzestress und Hagel. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Auswärtige Amt und das Deutsche Weininstitut haben 25 Weine und Sekte ausgewählt, die 2026 in den deutschen Auslandsvertretungen weltweit ausgeschenkt werden. Die Auswahl basiert auf einer Blindverkostung von knapp 500 eingereichten Proben.

Emirates präsentiert sich erneut als Partner beim Ball des Weines in Wiesbaden. Das Unternehmen unterstreicht dabei seine langfristige Strategie, die Investitionen von über einer Milliarde US-Dollar und die Lagerung von Millionen Weinflaschen in Frankreich umfasst.

Die Weinbranche in Deutschland sucht neue Wege, um junge Zielgruppen zu erreichen. Studien und neue Formate zeigen, in welchen Situationen die Generation Z Wein konsumiert – und welche Ansätze die Branche verfolgt.

Mit dem neuen Workwear Check bietet GREIF Mietwäsche ab sofort ein digitales Planungstool, das die Zusammenstellung und Kostenkalkulation von Berufskleidung so einfach macht wie nie zuvor. In wenigen Minuten lassen sich individuelle Outfits für ganze Teams konfigurieren – inklusive transparenter, unverbindlicher Kostenübersicht.

Wein in 0,75-Liter-Mehrwegflaschen: Das System soll auch national ausgerollt werden. Binnen zwölf Monaten peilen die Initiatoren 2,5 bis 3 Millionen Flaschen an – doch der Handel bremst noch.

Der Tag des Deutschen Bieres geht auf das am 23. April 1516 erlassene Reinheitsgebot zurück. Bier ist aber längst kein Selbstläufer mehr. Die schlechte Kauflaune ist nur ein Grund.

Coca-Cola ist ein weltweit agierender Getränkegigant. Im Vergleich dazu sind deutsche Brauereien Zwerge. Das hält sie aber nicht davon ab, dem Riesen die Stirn zu bieten.

Die Bierexporte aus Baden-Württemberg sind im Jahr 2025 deutlich zurückgegangen. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilt, sank die exportierte Menge um 26,6 Prozent auf über 1,0 Millionen Hektoliter.

Die Bierproduktion in Nordrhein-Westfalen ist 2025 erneut gesunken, während alkoholfreie Varianten weiter zulegen. Neue Daten zeigen deutliche Unterschiede in Entwicklung und Absatzwert.

Die deutschen Prädikatsweingüter spüren die steigenden Kosten von Energie, Löhnen, Glas und Verpackung sowie die Zurückhaltung der Konsumenten. Sie sehen sich dennoch gut aufgestellt.