Unilever erhöht Umsatzprognose erneut

| Industrie Industrie

Der Konsumgüterkonzern Unilever hat nach einem starken dritten Quartal erneut seine Umsatzprognose angehoben. Auf Jahressicht wird nun ein organisches Wachstum von mehr als acht Prozent erwartet, wie der Hersteller von Produkten wie Langnese-Eiscreme, Pfanni-Knödeln und Dove-Seife am Donnerstag in London mitteilte. Erst Ende Juli hatte Unilever die Prognose nach oben geschraubt und damals noch einen Wert über der bis dahin angepeilten Spanne von 4,5 bis 6,5 Prozent angestrebt.

Im dritten Quartal stieg der Umsatz aus eigener Kraft um 10,6 Prozent auf 15,8 Milliarden Euro und übertraf damit die Erwartungen von Analysten. Unilever profitierte vor allem von Preiserhöhungen, die 12,5 Prozent zum Wachstum beitrugen. Das Verkaufsvolumen sank derweil um 1,6 Prozent. Die stark steigenden Preise sorgen aber nicht nur für anziehende Erlöse, sondern auch für höhere Kosten. Unilever erwartet auch 2023 größere Ausgaben für Material, Energie und Gehälter. Außerdem steigen die Marketingkosten. Der Konzern rechnet in diesem Jahr dennoch weiterhin mit einer operativen Profitabilität von 16 Prozent. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vor genau 70 Jahren, im Jahr 1955, wurden auf der Anuga erstmals Tiefkühlprodukte für den deutschen Lebensmittelhandel präsentiert. Seitdem hat sich die Tiefkühlkost von einem Nischenprodukt zum Massenartikel entwickelt.

In wenigen Tagen ist es soweit: Am 15. Oktober 2025 öffnet das 370GRAD Pop-Up erstmals seine Türen in München. Von 13 bis 20 Uhr erwartet die Besucher in der Kustermann Eventlocation am Viktualienmarkt ein Tag voller Inspiration, Networking und frischer Ideen für die Hospitality.

Die PALUX AG, Hersteller von Großküchentechnik, hat das im Dezember 2024 eingeleitete Eigenverwaltungsverfahren abgeschlossen. Mit der Beendigung des gerichtlichen Verfahrens lässt die Gruppe die Insolvenz hinter sich und kann wieder eigenständig agieren.

Statt Geld gibt es bei Walder-Bräu Bier für die «Bürgeraktionäre»: Während die Bierbranche ächzt, hat eine kleine Brauerei in Oberschwaben ihren ganz eigenen Weg gefunden. Wie die kleine Brauerei mit einem ganz eigenen Modell überlebt.

Zum Weltvegetariertag rückt eine umstrittene Alternative in den Fokus: Fleisch, das nicht von Tieren stammt, sondern im Labor gezüchtet wird. Forschende sehen darin die einzige echte Chance auf Steak und Co. ohne Tierleid – doch Akzeptanz und Zulassung sind noch offen.

Pressemitteilung

Die Vorfreude ist groß: Vom 7. bis 11. Februar 2026 öffnet die INTERGASTRA, Leitmesse für Hotellerie und Gastronomie, auf der Messe Stuttgart wieder ihre Tore. Schon jetzt ist die Stimmung in der Branche voller Erwartung. Die INTERGASTRA 2026 wird schneller, digitaler und kompakter – mit noch mehr Live-Erlebnissen und Networking-Möglichkeiten.“

Neue YouGov-Daten belegen eine anhaltende Verschiebung im deutschen Biermarkt für den Heimkonsum. Während der Konsum alkoholhaltiger Biere weiter schrumpft, gewinnen alkoholfreie Alternativen massiv an Bedeutung. Das Wachstum in diesen Segmenten kann den Negativtrend im Gesamtmarkt jedoch nicht vollständig ausgleichen.

Ungewöhnlich früh reife Trauben und dann langanhaltender Regen: Viele Winzer in den 13 deutschen Weinbaugebieten mussten sich in diesem Jahr beeilen. Das Deutsche Weininstitut rechnet dennoch mit einem «tollen Weinjahrgang».

Großinvestment im kanadischen Gemeinschaftsverpflegungsmarkt: Mit einer 12-Millionen-Euro-Investition baut Apetito seine Produktionsstätte in Ottawa aus. Das Unternehmen ist mittlerweile in neun Ländern aktiv.

Bereits sechs Monate vor dem Start verzeichnet die Internorga 2026 eine starke Buchungslage. Über 90 Prozent der Ausstellungsfläche sind bereits belegt. Die Veranstaltung findet vom 13. bis 17. März in Hamburg statt.