Weniger Zucker und Salz in Fertigprodukten

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Für eine gesündere Ernährung sind laut einer Studie in weiteren Fertigprodukten wie Toastbrot, Müsliriegel und Wurst Zucker oder Salz reduziert worden.

Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) sagte am Mittwoch bei der Vorstellung der Untersuchung in Berlin, die Strategie der Bundesregierung bewirke, dass sich Hersteller zu einer schrittweisen Änderung von Rezepturen verpflichten. Manche Zahlen - etwa für weniger Salz in Wurstwaren - seien aber noch nicht zufriedenstellend. Es werde weiter eine engmaschige Kontrolle geben. «Dort, wo es hakt, wird nachgebessert und wenn nötig, reguliert.»

Um Zusagen der Lebensmittelbranche zu überprüfen, hat das bundeseigene Max-Rubner-Institut (MRI) knapp 5000 weitere Produkte untersucht. Im Vergleich zu einer Ausgangs-Erhebung 2016 waren demnach nun durchschnittlich 4 Prozent weniger Salz in verpacktem Brot und Kleingebäck - bei Toastbrot lag das Minus bei 8,3 Prozent. In Müsli-Riegeln mit Schokolade stecken nun 10,9 Prozent weniger Zucker. Bei Snack-Salami sank der Salzgehalt im Schnitt um 10,6 Prozent und bei vorgegarten Frikadellen um 15 Prozent.

Stärker ins Visier nehmen will Klöckner Quetschprodukte für kleine Kinder - etwa Fruchtpürees, die direkt aus kleinen Plastikbeuteln verzehrt werden. Gut zehn Prozent dieser «Quetschies» enthalten laut einer erstmaligen MRI-Untersuchung zugesetzten Zucker. Dieser habe darin aber nichts zu suchen, sagte Klöckner. Sie wolle sich daher auf EU-Ebene für ein Verbot von Zuckerzusätzen in solcher Beikost einsetzen.


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