Wegfall der Drittanbieter-Preise: Hotels müssen Google künftig direkt mit Preisdaten versorgen

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Google beendet zum 30. September 2026 die Unterstützung von automatisch bezogenen Drittanbieter-Preisen in Google Hotel Ads. Hotels, die bislang auf diese Funktion setzen, müssen künftig einen eigenen Preisdaten-Feed bereitstellen oder mit einem zertifizierten Integrationspartner zusammenarbeiten, um weiterhin in den Hotelanzeigen der Suchmaschine präsent zu sein. Das geht aus einer Mitteilung von Google hervor.

[Hier entsprechende Links von Google mit Originaltext: Damit weiterhin Hotelanzeigen ausgeliefert werden, müssen sie einen direkten Preisfeed einrichten. Dazu haben Sie folgende Möglichkeiten: Mit einem Integrationspartner zusammenarbeiten oder ein Hotel Center-Konto erstellenden Feed mit Ihrem Google Ads-Konto verknüpfen und Ihre Kampagnen mit ähnlichen Geboten und Budgets neu erstellen.]

Hotels müssen Preisdaten künftig direkt an Google übermitteln

Nach Angaben von Google werden Kampagnen, die auf den bislang von Google bezogenen Drittanbieter-Preisen basieren, nach dem Stichtag nicht mehr innerhalb des Hotelanzeigen-Inventars ausgespielt. Betroffen seien sowohl klassische Hotelanzeigen als auch die Hotel-spezifischen Platzierungen innerhalb von Performance-Max-Kampagnen für Reiseziele. Performance-Max-Kampagnen würden zwar weiterhin über andere Kanäle wie Suche, Display oder YouTube ausgeliefert, die Hotel-spezifischen Werbeplätze entfielen jedoch.

Um weiterhin Hotelanzeigen schalten zu können, müssten Hotels nach Angaben des Unternehmens einen direkten Preisdaten-Feed über einen Integrationspartner oder ein eigenes Hotel-Center-Konto einrichten, diesen mit dem Google-Ads-Konto verknüpfen und die Kampagnen neu erstellen.

Wegfall betrifft Hotels ohne eigenen Preisdaten-Feed

Bislang konnten Hotels an Google Hotel Ads teilnehmen, ohne selbst Live-Preise und Verfügbarkeiten an Google zu übermitteln. Google bezog diese Informationen automatisch aus Drittquellen und stellte sie in den Hotelanzeigen dar. Diese Möglichkeit entfällt nach Unternehmensangaben zum 30. September 2026.

Google weist darauf hin, dass die angezeigten Drittanbieter-Preise bislang nicht von den Werbekunden verändert werden konnten. Das Unternehmen habe nach eigenen Angaben Preisdaten mit unzureichender Genauigkeit automatisch aus der Ausspielung ausgeschlossen. Künftig liege die Verantwortung für die Bereitstellung aktueller Preis- und Verfügbarkeitsdaten stärker bei den Hotels beziehungsweise deren technischen Partnern.

Technische Umstellung kann Auswirkungen auf Sichtbarkeit haben

Aus den von Google veröffentlichten Informationen geht hervor, dass bestehende Hotelanzeigen-Kampagnen nicht einfach auf eine neue Datenquelle umgestellt werden können. Vielmehr seien nach Einrichtung eines direkten Preisdaten-Feeds neue Kampagnen mit vergleichbaren Gebotsstrategien und Budgets erforderlich.

Für Hotels, die bislang ausschließlich auf die von Google bereitgestellten Drittanbieter-Preise gesetzt haben, bedeutet die Änderung, dass ohne rechtzeitige technische Umstellung keine Ausspielung mehr innerhalb der Hotelanzeigen erfolgt. Google nennt als Stichtag den 30. September 2026.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

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