Das Hotel Bareiss in Baiersbronn vollzieht einen Wechsel an der Spitze seiner kulinarischen Leitung. Wie das Haus mitteilt, übergibt der 60-jährige Oliver Ruthardt nach 26 Jahren in der Funktion des gesamtverantwortlichen Küchendirektors sein Amt an seinen langjährigen Stellvertreter Daniel Sorge.
Der 42-jährige Daniel Sorge ist seit 16 Jahren Teil des Teams und fungierte in den vergangenen zehn Jahren als Erster Küchenchef an der Seite von Oliver Ruthardt. Sorge zeichnet in seiner neuen Funktion auch als Mitglied der Geschäftsleitung für die personelle Führung von 65 Mitarbeitern verantwortlich. Er übernimmt zudem die wirtschaftliche Steuerung der Hotelküche sowie Aufgaben in der Personalentwicklung und in Einstellungsgesprächen.
Unterstützung für Sorge
Unterstützt wird Sorge bei seiner Tätigkeit von Oliver Steffensky, der seit 34 Jahren im Haus beschäftigt ist, sowie von Küchenchefin Linda Richter, die dem Team seit 21 Jahren angehört. Ruthardt bleibt dem Haus operativ für den Tagesservice erhalten, während Sorge künftig das Abendgeschäft leitet. Hannes und Britta Bareiss betonen, dass es sich bei dem Übergang um ein professionell eingespieltes Team handle, das auch in Zukunft eng zusammenarbeite.
Das kulinarische Spektrum des Hauses umfasst ein Repertoire von nahezu 1.000 Gerichten über das Jahr. Die täglichen Menüangebote berücksichtigen dabei neben klassischen Speisen auch vegetarische und vegane Komponenten. Zudem verzeichnet die Küche pro Tag etwa 30 individuelle Änderungswünsche von Gästen, die vom Team in die Arbeitsabläufe integriert werden müssen.
Keine abrupten Änderungen
Zur inhaltlichen Ausrichtung der Küche erklärt der neue Küchendirektor, dass keine abrupten Änderungen zu erwarten seien. Der Fokus liege weiterhin auf einer grundsoliden, handwerklichen Kompetenz. Sorge verweist in diesem Zusammenhang auf die Notwendigkeit einer behutsamen Weiterentwicklung, welche ernährungsspezifische Trends berücksichtige, ohne die Identität des Hauses zu beeinträchtigen. Der scheidende Ruthardt hob rückblickend die Bedeutung der Ausbildung und der kontinuierlichen Förderung des Nachwuchses hervor.
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