Die neue Nationale Tourismusstrategie ist beschlossen. Mit dem Ziel, den Tourismusstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, setzt die Bundesregierung auf eine Kombination aus Bürokratieabbau, steuerlichen Erleichterungen und einer Flexibilisierung des Arbeitsmarktes.
Die Österreichische Hotelvereinigung wirft der Gewerkschaft vida einen aggressiven Verhandlungsstil in den laufenden Kollektivvertragsverhandlungen vor. Gleichzeitig verweist die ÖHV auf höhere Löhne, neue Zuschläge und zusätzliche Leistungen für Beschäftigte.
Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat einen FDP-Antrag gegen kommunale Verpackungssteuern abgelehnt. Umweltverbände begrüßen die Entscheidung, während der Bundesverband der Systemgastronomie zusätzliche Belastungen für Betriebe befürchtet.
Der DEHOGA Baden-Württemberg bewertet den neuen Koalitionsvertrag von Grünen und CDU teilweise positiv. Der Verband sieht Fortschritte bei Tourismus, Ausbildung und Bürokratieabbau, kritisiert jedoch fehlende Aussagen zu kommunalen Abgaben und zur Meisterprämie im Gastgewerbe.
Die von der Corona-Pandemie schwer gebeutelten Heilbäder und Kurorte Baden-Württembergs bekommen Unterstützung vom Land. Für den Ersatz von Umsatzeinbußen und Werbung stünden mehr als 15 Millionen Euro zur Verfügung, teilte das Tourismusministerium mit.
Die Grünen drängen auf eine Verlängerung der bis zum 15. März befristeten Corona-Arbeitsschutzverordnung, die Arbeitgeber verpflichtet, Homeoffice anzubieten. Der Arbeitsminister müsse die Verordnung jetzt verlängern, damit nicht schon im März aller Fortschritt aufs Spiel gesetzt werde.
Um Corona unter Kontrolle zu halten, sind Schnelltests ein wichtiges Instrument - gerade, wenn mehr Einrichtungen öffnen. Nun soll der Masseneinsatz möglich werden, aber zuerst aus fachkundigen Händen, wie Gesundheitsminister Jens Spahn mitteilte.
Die Wirtschaft rennt dem Wirtschaftsminister die Hütte ein. Die Wut über die Corona-Politik ist groß. Nun soll es Verbesserungen bei den Finanzhilfen geben. Wie eine Öffnungsstrategie aussehen kann, bleibt aber unklar.
Der Hotelier Marek Gawel vom Bellevue Rheinhotel in Boppard macht seinem Unmut über die aktuelle Lage in Deutschland Luft. Gawel schreibt über die „politische Demoralisierung des Mittelstandes während der Corona-Pandemie“ und Gawel fordert die Politiker auf, ihre „unprofessionelle Arbeitsweise“ zu beenden.
Bis wann sind Urlaubsreisen in Deutschland wegen der Corona-Pandemie noch ausgeschlossen? Die Ansichten dazu sind geteilt. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich mit seiner Haltung auch im Nordosten Ärger eingehandelt.
Angesichts großen Unmuts über schleppende Finanzhilfen und andauernde Corona-Beschränkungen will Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier heute mit Vertretern zahlreicher Branchen beraten. Das Gastgewerbe sitzt auch mit am Tisch.
Die Regierung in Österreich rechnet mit weiteren Öffnungsschritten frühestens um Ostern herum. Die Entscheidung darüber werde am 1. März fallen, kündigte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Montag in Wien an. Restaurants sind in dem Alpenland seit 15 Wochen geschlossen, ebenso Hotels für Urlauber.