28.000 Anträge: Hohe Nachfrage nach Novemberhilfen

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Die Novemberhilfen für Unternehmen im Teil-Lockdown und Selbstständige wie Künstler stoßen auf eine hohe Nachfrage. Mehr als 28.000 Anträge auf Novemberhilfen wurden bereits eingereicht, davon rund 12.500 von Selbstständigen. Bei 10.000 Anträgen sollen den Angaben zufolge bereits Auszahlungen im Volumen von rund 18 Millionen Euro erfolgt sein.

Die Website sei 1,3 Millionen Mal abgerufen worden. Der erste Direktantrag kam demnach aus Bayern aus der Branche «Selbstständige Bühnen-, Film-, Hörfunk- und Fernsehkünstlerinnen und -künstler sowie sonstige darstellende Kunst».

Erste Gelder der Hilfen sollen ab Ende November gewährt werden, und zwar in Form von Abschlagszahlungen - das ist ein Vorschuss auf spätere Zahlungen ohne eine tiefergehende Prüfung. Konkret sollen Unternehmen sowie Selbständige einen Abschlag in Höhe von bis zu 50 Prozent ihrer beantragten Summe erhalten, maximal 10 000 Euro. Betroffene können in ihrem Antrag auf die Novemberhilfe angeben, ob sie eine Abschlagszahlung wollen. Die Anträge können über eine bundeseinheitliche IT-Plattform gestellt werden.

Die Bundesregierung hatte die Zuschüsse etwa für Gastronomiebetriebe sowie Solo-Selbstständige zugesagt, die seit Anfang November von den behördlich angeordneten Schließungen im Kampf gegen eine Ausbreitung des Coronavirus betroffen sind. Für die weitaus meiste Zahl der Firmen sollen Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen Umsatzes im November 2019 gewährt werden.

Der Bund rechnet mit einem Finanzvolumen von 14 bis 15 Milliarden Euro. Wegen der Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 20. Dezember sind erneut Finanzhilfen geplant - und zwar im Umfang von voraussichtlich 17 Milliarden Euro.


 

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