Ab Montag wieder 3G-Regel in Restaurants in Thüringen

| Politik Politik

Im Einzelhandel, in der Gastronomie und bei Anbietern körpernaher Dienstleistungen haben ab kommenden Montag wieder mehr Menschen in Thüringen Zutritt: Es gilt dann dort 3G statt 2G. Neben Geimpften und Genesenen dürfen also auch Menschen mit einem tagesaktuellen Test die Angebote nutzen. Das geht aus der neuen Corona-Verordnung hervor, die das Gesundheitsministerium am Freitag veröffentlichte.

Weitere Neureglungen: Sportveranstaltungen sind wieder mit Zuschauern zulässig, auch Schwimmbäder und Thermen dürfen öffnen. Für sie gilt allerdings 2G plus. Geimpfte und Genesene brauchen einen zusätzlichen Test. Ausgenommen sind Gäste, die geboostert sind oder in den vergangenen drei Monaten ihre Zweitimpfung erhalten haben oder in diesem Zeitraum genesen sind.

Die neue Verordnung tritt am kommenden Montag in Kraft und gilt bis zum 2. März. Damit setzt das Gesundheitsministerium einen Kabinettsbeschluss vom Dienstag um.

In Thüringen ist die Corona-Inzidenz zwar wieder gestiegen - aber deutschlandweit hat der Freistaat nach wie vor das niedrigste Infektionsgeschehen. Bundesweit kletterte die Sieben-Tage-Inzidenz mit 1349,5 am Freitagmorgen erneut auf einen Höchstwert. In Thüringen lag sie bei 647,2. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Bundesregierung will den Start des Gesetzes zur Tierhaltungskennzeichnung verschieben. Eine Verbändeallianz fordert, die geplante Ausweitung auf die Außer-Haus-Verpflegung und verarbeitete tierische Lebensmittel zu streichen.

Ärgernis Verpackungssteuer: Sie sorgt in Freiburg für Unmut. Teile des Gemeinderates wollen die umstrittenen Regeln eindampfen und die Abgabe neu aufstellen – kommt ihr Antrag durch?

Zwischendurch hatte das Kanzleramt sie gestoppt, das Finanzministerium musste nacharbeiten - jetzt ist die Zuckersteuer in der Bundesregierung beschlossen. Der Bundestag ist am Zug.

Union und SPD wollen eine Steuer auf stark gezuckerte Getränke einführen. Um die Details wurde lange gerungen. Jetzt gibt es eine Einigung. CDU-Ministerpräsident Boris Rhein aus Hessen spricht von einem falschen Signal.

Sieben Prozent mehr Lohn fordert die NGG im bayerischen Gastgewerbe. Der Dehoga Bayern bietet zwei Erhöhungen bei 30 Monaten Laufzeit an – die Gewerkschaft hat das Angebot nach Angaben des Verbandes abgelehnt.

Kommt die Zuckersteuer noch? Die neun Länder-Agrarminister von CDU und CSU sind dagegen - und schreiben dem Kanzler einen Brief.

Bestimmte Geschäftsreisen sollen nach einer EU-Reform von der vorherigen A1-Meldung ausgenommen werden, berichtet der VDR. Bis die neuen Vorschriften anwendbar sind, müssen Unternehmen die bisherigen Vorgaben beachten.

Erst am Mittwoch hatte Vizekanzler Klingbeil seinen Entwurf an die Ministerien gegeben, nun tritt das Kanzleramt auf die Bremse. Die Zuckersteuer liegt erst einmal auf Eis. Klingbeil rechnet dennoch mit schneller Einigung.

Die geplante Steuer auf zuckerhaltige Getränke soll dem Staat im Jahr rund eine Milliarde Euro einbringen. Das geht aus einem Entwurf des Finanzministeriums hervor, über den zuerst das «Handelsblatt» berichtete. Im Bundestag sind die Pläne der Regierung umstritten.

Ab 1. Oktober dürfte der Kaffee im Wegwerfbecher in Potsdam teurer werden. Die Landeshauptstadt führt im Alleingang eine Verpackungssteuer ein. Massive Kritik kommt aus der Wirtschaft.