Bayerisches Gastgewerbe warnt vor Komplettschließungen

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Die Ergebnisse der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz sieht der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband kritisch.

„Wenig nachvollziehen können wir die pauschalen Konsequenzen der gesetzten Grenzwerte der Hospitalisierungsraten,“ so Präsidentin Angela Inselkammer: „Flächendeckendes 2G plus im Gastgewerbe wäre nicht verhältnismäßig und bedeutet auch durch die derzeit fehlenden Testkapazitäten einen defacto-Lockdown für viele Betriebe.“ Landesgeschäftsführer Dr. Thomas Geppert ergänzt: „Geimpfte dürfen nicht weiter in ihren Grundrechten eingeschränkt werden, sie sind Teil der Lösung und nicht des Problems.“

Positiv bewertet wird die Verlängerung der Überbrückungshilfe III Plus. „Die Verlängerung der Wirtschaftshilfen war wichtig, da die aktuellen Entwicklungen zu massiven Umsatzeinbrüchen führen und die Betriebe unverschuldet wieder an die Existenzgrenze geraten,“ so Landesgeschäftsführer Dr. Thomas Geppert.

Absolut kein Verständnis hätten sie hingegen, wenn von Komplettschließung die Rede sei, so der Verband. „Ein erneuter Lockdown des Gastgewerbes kommt für uns nicht in Frage“, so Inselkammer. „Pauschale Schließungen oder Teilschließungen von Betrieben sind nutz- und wirkungslos, das zeigt die Erfahrung der vergangenen Zeit“, betont die Präsidentin. „Wir behalten uns vor dies auch gerichtlich auf Verhältnismäßigkeit zu prüfen,“ sagt daher auch Landesgeschäftsführer Geppert.


 

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