DEHOGA fordert vor Bund-Länder-Gesprächen erneut Rettungsfonds für Hotels und Restaurants

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Der DEHOGA Bundesverband hat vor den Bund-Länder-Gesprächen zu weiteren Lockerungen in der Corona-Krise erneut einen Rettungsfonds für die Branche gefordert. «Die große Mehrzahl der Betriebe hat jetzt in der achten Woche keine Umsätze mehr», sagte DEHOGA -Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges der Deutschen Presse-Agentur. «Die hohen Fixkosten laufen weiter, die Situation ist dramatisch.»

Am Mittwoch wollen die Ministerpräsidenten der Länder erneut mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) besprechen, für welche Bereiche weitere Erleichterungen in der Corona-Krise in Frage kommen. Einige Bundesländer hatten zuvor erstmals in der Krise auch für die Gastronomie wieder Öffnungen in Aussicht gestellt. Nachdem Niedersachsen am Montag einen Stufenplan vorlegte, zog Mecklenburg-Vorpommern am Abend mit der Ankündigung nach, seine Gaststätten zu öffnen und noch vor Pfingsten das mehrwöchige Einreiseverbot für auswärtige Touristen zu beenden.

Hartges begrüßte, dass es nun konkrete Vorschläge für die Wiedereröffnung gebe. Sie forderte Bund und Länder zu einem einheitlichen Vorgehen auf. Die Verzweiflung der Betriebe verstärke sich zunehmend. «Und in der Phase des Wiederhochfahrens werden wir im Vergleich zum Vorjahr sicherlich nur 30 bis 50 Prozent der Umsätze haben.» Ohne direkte Finanzhilfen würden Tausende Betriebe die Corona-Krise nicht überleben. (dpa)

Hartges wiederholte ihre Forderungen in einem Interview bei Phoenix:
 

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