Dehoga für dauerhafte Sommerzeit

| Politik Politik

Seit 1980 wird in Deutschland zweimal im Jahr die Zeit umgestellt. Geht es nach Jean-Claude Juncker könnte damit aber bald Schluss sein. Sie hätten eine öffentliche Umfrage gemacht. Millionen hätten geantwortet und seien der Auffassung, dass die Sommerzeit in Zukunft für alle Zeit gelte, erklärte Juncker Medienberichten zufolge

Das sieht auch der Dehoga ähnlich. Wie Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges mitteilte, würden die Betriebe der Branche sicherlich von der ganzjährigen Sommerzeit profitieren. Sollte die Zeitumstellung also abgeschafft werden, dann sollte auf jeden Fall ganzjährig die Sommerzeit gelten. „Würde die Winterzeit ganzjährig zum Standard, würde dies einen erheblichen Verlust an Lebensqualität für die Bürger bedeuten. Umsatzeinbußen für die Gastronomie wären vorprogrammiert“, so Hartges.

Der Bauernverband sprach sich ebenfalls für ein Ende der Zeitumstellung aus. Die Bauern kämen zwar gut damit klar, die Tiere seien jedoch an feste Futterzeiten gewöhnt. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Als Reaktion auf gestiegene Kosten durch den Iran-Krieg ermöglicht die Koalition eine steuerfreie Krisenprämie für Arbeitnehmer. Die Wirtschaft hat aber schon verhalten reagiert.

Der Kanzler hat mit einer Äußerung zur gesetzlichen Rente für Empörung gesorgt. Auf dem CDA-Kongress versucht er, die Gemüter zu beruhigen. Und er hat eine Botschaft für den Koalitionspartner.

Sollten Steueraufschläge für Cola und Limo kommen, um Anreize für gesündere Ernährung zu setzen? Die Gesundheitsministerin ist dafür. Doch das letzte Wort in der Regierung ist noch nicht gesprochen.

Ein Verbändebündnis warnt vor einer Ausweitung der Kennzeichnung der Tierhaltung auf verarbeitete Lebensmittel und die Gastronomie. Die Verbände befürchten steigende Preise für Verbraucher und einen bürokratischen Mehraufwand für die Betriebe.

Der Hotelverband Deutschland plant mit „IHA Inside 2026“ ein Branchentreffen am Nürburgring. Auf dem Programm stehen Fachvorträge, Wettbewerbe und ein begleitendes Rahmenangebot.

Ein Verbändebündnis warnt vor einer Ausweitung der Tierhaltungskennzeichnung auf verarbeitete Lebensmittel und die Gastronomie. Die Verbände befürchten steigende Preise für Verbraucher und einen bürokratischen Mehraufwand für die Betriebe.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat einen Referentenentwurf zur Änderung des Gesetzes Tierhaltungskennzeichnung vorgelegt. Ziel ist laut Entwurf eine grundlegende Reform und Ausweitung der Kennzeichnungspflichten, insbesondere auf die Außer-Haus-Verpflegung wie Restaurants, Kantinen und Imbisse.

Das lange geplante staatliche Tierhaltungslogo für Fleisch soll nach Plänen des Bundesagrarministeriums im nächsten Jahr mit mehreren Änderungen eingeführt werden - und zwar außer in Supermärkten auch in Restaurants und Kantinen.

Sandra Warden arbeitet seit fast 25 Jahren beim DEHOGA Bundesverband. Dort verantwortet sie als Geschäftsführerin die Bereiche Arbeitsmarkt und Tarifpolitik. In der aktuellen Darstellung der Bundesgeschäftsstelle auf der Website des Verbandes wird sie derzeit nicht aufgeführt. Auf Anfrage von Tageskarte zu den Änderungen reagiert der Verband knapp.

50 Cent extra für Einwegbecher & Co.: Die Verpackungsteuer in Potsdam sorgt für Riesen-Ärger. Verbände warnen vor Unmut beim Verbraucher wegen Preissprüngen und hohem Bürokratie-Aufwand.