DEHOGA und NGG wollen Beschäftigte bei Impfung vorziehen

| Politik Politik

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) begrüßen es, dass immer mehr Bundesländer zumindest die Öffnung der Außengastronomie zulassen und auch konkrete Öffnungsschritte für Hotels und Restaurants in Planung sind.

Die Unternehmen und die Beschäftigten stehen für eine verantwortungsvolle Öffnung in den Startlöchern. Das Gastgewerbe trifft mit seinen umfassenden Hygienekonzepten, die sich im vergangenen Jahr auch schon bewährt haben, reichlich Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz.

DEHOGA-Präsident Guido Zöllick: „Nach über sechs Monaten Lockdown gibt es endlich Licht am Ende des Tunnels. Wir freuen uns, schon bald wieder für unsere  Gäste da sein zu dürfen.“

Der NGG-Vorsitzende Guido Zeitler verweist darauf, dass bei der Diskussion zur Öffnung die Beschäftigten nicht vergessen werden dürften.

Zöllick und Zeitler sind sich einig, dass die Beschäftigten der Branche bei der Impfung in die Prioritätengruppe 3 vorgezogen werden müssen – etwa wie Verkäuferinnen und Verkäufer im Lebensmitteleinzelhandel. „Wir erwarten, dass dies schnell und pragmatisch umgesetzt wird, wie es bereits zum Beispiel in Bayern in einigen Landkreisen erfolgt.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Homeoffice-Pflicht läuft Ende Juni aus

Arbeitgeber müssen ab Juli aller Voraussicht nach kein Homeoffice mehr anbieten. Die entsprechende Pflicht läuft zum Monatsende aus, und Absichten sie zu verlängern gibt es nach Angaben aus der Bundesregierung nicht.

Gastwirte fordern Ende der Testpflicht für Gäste in Restaurants

Angesichts der gesunkenen Corona-Zahlen fordert der DEHOGA NRW den generellen Wegfall der Testpflicht für Gäste in Hotels und Gaststätten. Der Bundesverband hatt die Abschaffung der Testpflicht schon vor einer Woche angemahnt. Nach einer Verbandsumfrage wäre der Wegfall für drei Viertel der Gastronomen die größte Erleichterung.

Künftig hohe Strafen in NRW bei Zweckentfremdung von Wohnungen

Kommunen in Nordrhein-Westfalen bekommen mehr Handhabe gegen die Dauervermietung von Wohnungen an Kurzzeit-Touristen. Wer Wohnraum über Online-Portale für kurze Belegungen anbietet, braucht zudem eine Identifikationsnummer.

Guido Zöllick als DEHOGA-Präsident wiedergewählt 

Die Delegiertenversammlung des DEHOGA Bundesverbandes hat am Dienstag ihr Präsidium neu gewählt. Für weitere dreieinhalb Jahre in seinem Amt als Präsident bestätigt wurde Guido Zöllick. Als stellvertretender Präsident wiedergewählt wurde Fritz Engelhardt, Neuer Schatzmeister ist Haakon Herbst.

Testpflicht, Events, Feiern: Sachsen lockert ab Montag

Sachsen setzt mit seiner neuen Corona-Schutzverordnung auf stufenweise Lockerungen der Beschränkungen. Voraussetzung: Die Infektionszahlen bleiben weiter niedrig. Ab dem 14. Juni bis zunächst Ende des Monats gelten neue Regeln.

Testpflicht für Gäste in Restaurants und Hotels – Aktueller Stand und Forderungen

Für den Besuch der Außengastronomie müssen die Gäste in vielen Bundesländern keinen Negativtest mehr vorzeigen. In der Innengastronomie und bei der Nutzung von Hotels, ist dagegen meist ein Test notwendig. Der DEHOGA hat eine bundesweite Übersicht erstellt und fordert die Abschaffung der Testpflicht.

Bundestag verlängert Pandemie-Notlage

Der Bundestag hat die «epidemische Lage von nationaler Tragweite» wegen der Corona-Pandemie verlängert. Sie dient als rechtliche Grundlage für Corona-Regelungen etwa zu Impfungen und Testkosten.

Neuer Fonds soll Pauschalreisen absichern

Bei der Pleite des Reiseriesen Thomas Cook musste der Staat eingreifen und Urlaubern ihre Anzahlungen teilweise erstatten. Ein neues Gesetz nimmt die Veranstalter jetzt in die Pflicht und soll Verbraucher besser schützen.

Reisesicherungsfonds für Kundengelder beschlossen

Der Bundestag hat den neuen Reisesicherungsfonds auf den Weg gebracht. Somit sei der Verbraucherschutz der Kunden umfassend sichergestellt und die Unternehmen der Reisewirtschaft hätten jetzt Planungssicherheit, erklärte der DRV:

Geteiltes Branchenecho zur Verlängerung der Corona-Wirtschaftshilfen

Die Bundesregierung verlängert staatliche Hilfen für besonders belastete Firmen in der Corona-Krise. Aus der Branche kommt ein geteiltes Echo. Insbesondere die zeitliche Beschränkung der Überbrückungshilfe bis zum 30. September 2021, stößt teils auf scharfe Kritik.