DEHOGA Wahlcheck zur Bundestagswahl 2021: Welche Partei steht an der Seite der Hoteliers und Gastronomen?

| Politik Politik

Am 26. September 2021 entscheiden die Bürger mit darüber, wer künftig in Deutschland Regierungsverantwortung trägt und damit die politischen Rahmenbedingungen für die Zeit nach der Corona-Pandemie auch für unsere Branche bestimmt.

Nach 19 Monaten Pandemie in Deutschland und insgesamt neun Monaten Lockdown für das Gastgewerbe sei es nun Aufgabe der künftigen Regierung, die Weichen für die Branche der Gastfreundschaft zu stellen, um Deutschlands Gastgewerbe wieder wettbewerbsfähig zu machen und den Gastgebern eine Perspektive zu geben, sagt der DEHOGA Bundesverband.
 

Im Vorfeld der Bundestagswahl wollten der Verband mit dem DEHOGA-Wahlcheck 2021 deshalb wissen, welche Partei wo steht. Der DEHOGA hat dafür haben die in der Bundesregierung und in den Landesregierungen vertretenen Parteien und deren Kandidaten in den Wahlkreisen mit den Brennpunktthemen der Branche wie der dauerhaften Senkung der Mehrwertsteuer für Speisen, der Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes, der Sicherung und Stärkung von Beschäftigung und Ausbildung und unserem Nein zur Hygieneampel konfrontiert.

Dem Verband liegen die Antworten der Parteien sowie von 540 Kandidaten auf die DEHOGA-Wahlcheckliste 2021 (Stand 14.09.2021) vor.

Hier die Antworten der Parteien auf den DEHOGA Wahlcheck

Hier eine Zusammenfassung der Parteienantworten auf acht ausgewählte Fragen


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Bündnis aus 14 Wirtschaftsverbänden fordert die Bundesregierung zur Modernisierung des Arbeitszeitrechts auf. Im Zentrum steht die Forderung nach einer Umstellung auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit.

Der Deutsche Tourismusverband fordert angesichts steigender kommunaler Kosten eine breitere Finanzierungsbasis für touristische Infrastrukturen. Dabei werden insbesondere Gästebeiträge und Tourismusabgaben als Mittel zur Sicherung der regionalen Attraktivität hervorgehoben.

Wie schon 2015 scheitert Hamburg mit seinen Olympia-Plänen am Willen der Bevölkerung. Das ist auch eine Niederlage für den Senat und seinen Bürgermeister Peter Tschentscher. Wirtschaftsverbände bedauerten das Nein zu Olympia.

Urlaub in Deutschland könnte für viele angesichts der angespannten Weltlage eine realistische Option werden. Profitieren dürften nach Ansicht des Tourismus-Koordinators vor allem küstennahe Regionen.

Wirtschaftsverbände in Potsdam fordern die Aussetzung der für Juli geplanten Verpackungssteuer aufgrund anhaltender Unklarheiten bei der Umsetzung. Die Allianz warnt zudem vor Wettbewerbsnachteilen und einer mangelnden Lenkungswirkung der Abgabe.

Die Österreichische Hotelvereinigung drängt auf eine gesetzliche Regulierung von Online-Bewertungsplattformen nach italienischem Vorbild. Eine aktuelle Umfrage zeigt eine breite Zustimmung in der Bevölkerung für eine Verifizierungspflicht bei Rezensionen.

Das Rückmeldeverfahren zu frühen Corona-Hilfen, die 2020 an Unternehmen geflossen waren, hatte Debatten ausgelöst. Nun will das Land Hessen die Verwaltungspraxis ändern. Der Dehoga erklärte, man sei damit nicht glücklich, aber zufrieden.

Eine Bitkom-Langzeitstudie zeigt, dass zehn Jahre nach Einführung der Datenschutz-Grundverordnung der betriebliche Umsetzungsaufwand für Unternehmen massiv gestiegen ist.

Die Österreichische Hotelvereinigung kritisiert die geplante Erhöhung der Alkoholsteuer und warnt vor steigenden Kosten für den Tourismus. Verbandspräsident Walter Veit fordert angesichts der allgemeinen Teuerung Entlastungen und Entbürokratisierung statt neuer Steuern.

Rund um die Event-Messe Imex in Frankfurt ist es in Frankfurt zu ersten Warnstreiks im hessischen Hotel- und Gastronomiegewerbe gekommen. Rund 400 Beschäftigte von Hotels und Caterern seien dem Aufruf gefolgt, teilte die Gewerkschaft NGG mit.