EU will mit Mindeststandards gegen Greenwashing von Unternehmen vorgehen

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Wer ein als umweltfreundlich beworbenes Produkt kauft, soll nach dem Willen der EU-Kommission künftig sicher sein können, dass es das auch wirklich ist. Die Brüsseler Behörde will mit neuen Regeln zu grünen Werbeversprechen Verbraucherinnen und Verbrauchern zuverlässige Informationen zur Nachhaltigkeit bieten. Wie aus einem aktuellen Gesetzesvorschlag hervorgeht, sollen Unternehmen bei Angaben etwa zur Klimafreundlichkeit oder Nachhaltigkeit ihrer Waren Mindeststandards einhalten müssen.

Damit geht die Kommission gegen sogenanntes Greenwashing vor - dabei vermarkten Firmen Produkte oder Dienstleistungen als umwelt- oder klimafreundlich, obwohl sie es vielleicht gar nicht sind. Bevor die neuen Regeln in Kraft treten können, müssen noch das Europäische Parlament und die EU-Staaten darüber verhandeln.

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