Europawahl 2019: BTW bekennt sich klar zu Europa und ruft zur Wahl auf

| Politik Politik

Im Vorfeld der Europawahlen am 26. Mai unterstreicht der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) die Wichtigkeit der EU-Errungenschaften für die Branche und veröffentlicht seine Positionen zur Europawahl. „Die Tourismuswirtschaft ist ein großer Befürworter und Freund Europas. Keine andere Branche profitiert so sehr von den EU-Erfolgen, wie den offenen Grenzen, der einheitlichen Währung und der Arbeitnehmerfreizügigkeit“, betont BTW-Generalsekretär Michael Rabe.

60 Prozent aller Übernachtungen ausländischer Gäste in Deutschland gehen auf das Konto von Reisenden aus EU-Staaten. Gleichzeitig liegen acht der zehn beliebtesten ausländischen Urlaubsziele der Deutschen in der EU. Tourismus ist ein großer Wirtschaftstreiber und Arbeitgeber in Deutschland und der gesamten EU. Die Tourismuswirtschaft ist eine der wichtigsten Schlüsselbranchen des 21. Jahrhunderts. Diese gilt es in der kommenden EU-Legislaturperiode zu stärken.

„Auf der To-Do-Liste der kommenden EU- Legislaturperiode sieht die Tourismuswirtschaft unter anderem den Abbau von und Verzicht auf überbordende Bürokratie, die Förderung von Seamless-Travel und einen ordnungspolitischen Rahmen für Digitalisierung und Sharing Economy“, so der BTW-Generalsekretär. „Zudem appellieren wir an die Gesetzgeber auch in Brüssel, Gesetzesvorhaben schon von Anfang an auch auf ihre Auswirkungen auf die Tourismuswirtschaft zu überprüfen“, erklärt Rabe.

Damit Weltoffenheit und Reisefreiheit auch die Zukunft Europas prägen, ruft der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft die Hunderttausenden Unternehmer und drei Millionen Mitarbeiter der Tourismusbranche in Deutschland zur Wahl auf: Geben Sie am 26. Mai Ihre Stimme ab - für eine starke europäische Gemeinschaft ganz im Sinne unserer Branche!


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sollten Steueraufschläge für Cola und Limo kommen, um Anreize für gesündere Ernährung zu setzen? Die Gesundheitsministerin ist dafür. Doch das letzte Wort in der Regierung ist noch nicht gesprochen.

Ein Verbändebündnis warnt vor einer Ausweitung der Kennzeichnung der Tierhaltung auf verarbeitete Lebensmittel und die Gastronomie. Die Verbände befürchten steigende Preise für Verbraucher und einen bürokratischen Mehraufwand für die Betriebe.

Der Hotelverband Deutschland plant mit „IHA Inside 2026“ ein Branchentreffen am Nürburgring. Auf dem Programm stehen Fachvorträge, Wettbewerbe und ein begleitendes Rahmenangebot.

Ein Verbändebündnis warnt vor einer Ausweitung der Tierhaltungskennzeichnung auf verarbeitete Lebensmittel und die Gastronomie. Die Verbände befürchten steigende Preise für Verbraucher und einen bürokratischen Mehraufwand für die Betriebe.

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat einen Referentenentwurf zur Änderung des Gesetzes Tierhaltungskennzeichnung vorgelegt. Ziel ist laut Entwurf eine grundlegende Reform und Ausweitung der Kennzeichnungspflichten, insbesondere auf die Außer-Haus-Verpflegung wie Restaurants, Kantinen und Imbisse.

Das lange geplante staatliche Tierhaltungslogo für Fleisch soll nach Plänen des Bundesagrarministeriums im nächsten Jahr mit mehreren Änderungen eingeführt werden - und zwar außer in Supermärkten auch in Restaurants und Kantinen.

Sandra Warden arbeitet seit fast 25 Jahren beim DEHOGA Bundesverband. Dort verantwortet sie als Geschäftsführerin die Bereiche Arbeitsmarkt und Tarifpolitik. In der aktuellen Darstellung der Bundesgeschäftsstelle auf der Website des Verbandes wird sie derzeit nicht aufgeführt. Auf Anfrage von Tageskarte zu den Änderungen reagiert der Verband knapp.

50 Cent extra für Einwegbecher & Co.: Die Verpackungsteuer in Potsdam sorgt für Riesen-Ärger. Verbände warnen vor Unmut beim Verbraucher wegen Preissprüngen und hohem Bürokratie-Aufwand.

Google steht unter Druck: Die von Künstlicher Intelligenz betriebenen Chatbots werden zunehmend zur Konkurrenz. Brüssel will dem Wettbewerb nicht im Weg stehen - im Gegenteil.

Der DEHOGA und weitere Wirtschaftsverbände kritisieren die geplante steuerfreie 1.000-Euro-Prämie. Sie sehen darin eine zusätzliche Belastung für Unternehmen in einer angespannten wirtschaftlichen Lage.