Eva Maria Rühle erhält Bundesverdienstkreuz: „Für alle Frauen im DEHOGA!“

| Politik Politik

Eva Maria Rühle, stellvertretende Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Baden-Württemberg und Geschäftsführende Gesellschafterin der Reha-Klinik Schwäbische Alb in Bad Urach, ist für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Tourismusbranche und der Allgemeinheit mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden.

Die Auszeichnung fand im Rahmen des DEHOGA-Landesdelegiertentages am 22. November in Ludwigsburg statt und wurde von Marion Gentges, baden-württembergische Ministerin der Justiz und für Migration, vorgenommen. „Mit Eva Maria Rühle haben wir eine der besten und erfahrensten Gastro- und Tourismusbotschafterinnen, die wir uns nur wünschen können. Durch ihr unermüdliches Engagement hat sie das Image unseres Landes auch auf nationaler Ebene mit zu dem gemacht, was es heute ist. Dafür sind wir ihr zu tiefem Dank verpflichtet“, erklärte die Ministerin in ihrer Laudatio.

Der DEHOGA könne seit Jahrzehnten – sowohl auf Landesebene als auch auf Bundesebene – auf das Engagement von Eva Maria Rühle zählen. Ebenso der Heilbäderverband Baden-Württemberg, die IHK Reutlingen und Bad Urach aktiv. „Ohne engagierte Menschen wie Sie wäre Baden-Württemberg nicht das, was es ist. Unser Land wäre um einiges ärmer. Bleiben Sie eine so engagierte Bürgerin und Vorbild für Menschen in unserem Land“, betonte Gentges.

Ihre Dankesworte für die hohe Auszeichnung verband Eva Maria Rühle mit einer ermutigenden Botschaft für die Frauen in der gastlichen Branche: „Dieses Bundesverdienstkreuz steht für mich stellvertretend für alle Frauen im DEHOGA, die es neben der Familie und Kindern nicht geschafft haben so viel Ehrenamt zu übernehmen und dennoch so viel leisten. Das ist unser Verdienstkreuz, liebe Mädels im Gastgewerbe.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Einführung des verpflichtenden staatlichen Tierwohllogos verzögert sich deutlich. Wie Union und SPD im Bundestag beschlossen haben, wird der Start der Kennzeichnungspflicht auf den 1. Januar 2027 verschoben. Diese zusätzliche Zeit soll genutzt werden, um das System grundlegend nachzubessern und bereits ab Mitte 2027 auch auf Restaurants, Kantinen und die allgemeine Gastronomie auszuweiten.

Die Pläne der SPD zur Neugestaltung der Erbschaft- und Schenkungsteuer stoßen bei Wirtschaftsverbänden auf deutliche Ablehnung. Sowohl der DEHOGA Bundesverband als auch die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände warnen vor massiven Folgen für den deutschen Mittelstand und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.

Die erste Tarifrunde im hessischen Gastgewerbe endet ohne Ergebnis. Während die Gewerkschaft NGG das Arbeitgeberangebot als respektlosen Reallohnverlust kritisiert, pocht der DEHOGA auf die notwendige Stabilisierung der Betriebe durch die Mehrwertsteuersenkung.

In Bad Kreuznach sind die Tarifverhandlungen für das rheinland-pfälzische Gastgewerbe vorerst ohne Einigung zu Ende gegangen. Der DEHOGA Rheinland-Pfalz reagierte auf das Scheitern der Gespräche mit deutlicher Kritik an der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

Bundesernährungsminister Alois Rainer sieht angesichts der Teuerung bei Nahrungsmitteln keinen Raum für weitere Preisaufschläge etwa für mehr Tierwohl oder auf stark gezuckerte Getränke. «Das kann ich nicht verantworten», sagte Rainer.

Der DEHOGA und die Gewerkschaft NGG haben sich auf einen neuen Entgelt-Tarifvertrag für das baden-württembergische Gastgewerbe geeinigt. Die Übereinkunft umfasst eine Laufzeit bis zum 31. März 2028. Kern der Einigung ist eine schrittweise Erhöhung der Löhne und Gehälter in insgesamt drei Phasen.

Das neue Gesetz zur Modernisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung ist in Kraft. Durch digitale Buchprüfungen und automatisierten Datenaustausch will der Zoll illegale Beschäftigung effizienter aufdecken. Während das Gastgewerbe auf weniger Bürokratie hofft, wachsen die Anforderungen an die Dokumentationspflichten der Betriebe.

Der Präsident der Österreichischen Hotelvereinigung übt deutliche Kritik an den Plänen des Finanzministers zur Preisprüfung in der heimischen Gastronomie. Er sieht die Verantwortung für die Inflation bei den hohen Energiekosten sowie staatlichen Abgaben.

Bessere Gesundheit für die Menschen in Deutschland, vielleicht sogar mehr Lebensjahre? Mit solchen Versprechen wirbt der Ärztepräsident für eine neue Abgabe auf bestimmte Produkte.

In Italien war alkoholfreier Wein lange ein Tabu: Traditionalisten fürchteten eine Verwässerung der italienischen Weinkultur. Nach langen Debatten ist der Weg für die inländische Produktion nun frei.