Minister spenden je 250 Euro nach Verstößen gegen Corona-Regeln im Landtags-Restaurant

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Für ihren Verstoß gegen die Corona-Regeln im bayerischen Landtag spenden Wissenschaftsminister Bernd Sibler und Verkehrsministerin Kerstin Schreyer je 250 Euro für einen guten Zweck.

Die beiden CSU-Politiker hatten in der vergangenen Woche in der Gaststätte des Landtags das Abstandsgebot missachtet und mit den drei Abgeordneten Petra Loibl, Harald Kühn und Andreas Jäckel (alle CSU) an einem Tisch zu Mittag gegessen (Tageskarte berichtete). Ein Sprecher des Landtags bestätigte am Dienstag einen Bericht der «Bild»-Zeitung.

Die Corona-Schutzregeln im Landtag sehen vor, dass es bei Verstößen zunächst eine Anhörung gibt und erst für den Wiederholungsfall ein Zwangsgeld von 250 Euro fällig wird. Bei weiteren Wiederholungen etwa durch notorische Maskenverweigerer könnte das Zwangsgeld dann auch noch verdoppelt werden.

Die fünf CSU-Politiker haben sich nun bereits vor der Anhörung reumütig gezeigt und gegenüber Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) erklärt, jeweils 250 Euro spenden zu wollen.

Die Landtagsgaststätte ist wegen Corona derzeit eigentlich geschlossen, im Maximilianeum wird nur eine «Essen-to-go-Kantine» betrieben. Wer aber kein eigenes Büro hat, darf dennoch an einem der Tische Platz nehmen - allerdings nur maximal zwei Personen pro Tisch. (dpa)


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