Schienen-Verband fordert einheitliche Maskenregelung

| Politik Politik

Der Interessenverband Allianz pro Schiene fordert bundesweit einheitliche Regeln für das Tragen von Masken im öffentlichen Raum. «Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten müssen ihre nächste Beratung Ende April nutzen, um das Regelungschaos bei der Maskenpflicht im Öffentlichen Verkehr zu beenden», forderte Verbandschef Dirk Flege. Die Allianz pro Schiene stellte die Forderungen gemeinsam mit den dort organisierten Gewerkschaften GDL und EVG sowie Fahrgastverbänden.

So müsse das Tragen von Mund-und-Nase-Bedeckungen auch in anderen öffentlichen Verkehrsmitteln wie Flugzeugen, Taxen oder privaten Fahrdiensten zur Pflicht werden. «Unverzichtbar», sei die Maskenpflicht zudem für den Einzelhandel. «Eine Sonderregelung allein für den Öffentlichen Personenverkehr wie in Berlin lehnen die Fahrgastverbände und Gewerkschaften entschieden ab», heißt es in der Mitteilung.

Am Donnerstag hatte Bremen als letztes Bundesland das Tragen von Masken in Bussen und Bahnen verbindlich vorgeschrieben. Damit gilt die Regelung bundesweit, allerdings je nach Land mit unterschiedlichen Vorgaben etwa was Kontrollen oder das Datum des Inkrafttretens angeht. So müssen sich in Berlin die Bürger erst ab Montag daran halten, während die Regel in anderen Ländern schon seit dieser Woche gilt. Unterschiedlich sind auch die Bestimmungen für den Einzelhandel.

Die Gewerkschaften und Verbände des Bahnsektors forderten zudem, dass die Pflicht auch für alle Beschäftigten gelten müsse. «EVG und GDL sehen die Arbeitgeber in der Pflicht, den Schutz der Angestellten zu gewährleisten.»

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Google steht unter Druck: Die von Künstlicher Intelligenz betriebenen Chatbots werden zunehmend zur Konkurrenz. Brüssel will dem Wettbewerb nicht im Weg stehen - im Gegenteil.

Der DEHOGA und weitere Wirtschaftsverbände kritisieren die geplante steuerfreie 1.000-Euro-Prämie. Sie sehen darin eine zusätzliche Belastung für Unternehmen in einer angespannten wirtschaftlichen Lage.

Der Dehoga Niedersachsen warnt vor massiven Schäden für das Gastgewerbe durch angekündigte Streiks im Nah- und Luftverkehr während der Hannover Messe. Verbandspräsident Breuckmann kritisiert den Zeitpunkt der Maßnahmen und fordert eine schnelle Einigung der Tarifparteien.

Die schwarz-rote Koalition reagiert auf gestiegene Preise. Eine Maßnahme: die sogenannte Entlastungsprämie von 1.000 Euro. Doch Unternehmensvertreter reagieren genervt.

Die NGG wirft dem DEHOGA Rheinland-Pfalz vor, Tarifverhandlungen einseitig für gescheitert erklärt zu haben. Beide Seiten stellen unterschiedliche Positionen zu Angebot und Forderungen dar.

Die schwarz-rote Koalition reagiert auf gestiegene Preise. Eine Maßnahme: die sogenannte Entlastungsprämie. Doch wie viele Arbeitnehmer sie am Ende bekommen, bleibt abzuwarten.

Die Folgen des Iran-Kriegs belasten Autofahrer und Wirtschaft. Mit einer Steuersenkung und einem Krisen-Bonus will die Koalition helfen. Weitere Reformen sollen folgen.

Die Bundesregierung hält an ihren Plänen fest, künftig eine wöchentliche statt einer täglichen Höchstarbeitszeit zu ermöglichen. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor, die als Bundestagsdrucksache vorliegt.

Berlin will über den Bundesrat eine bundesweite Pflicht für digitale Zahlungsmittel durchsetzen. Auch im Koalitionsvertrag von Union und SPD ist eine entsprechende Regelung vorgesehen.

Ein Bündnis mehrerer Branchenverbände spricht sich gegen die geplante Ausweitung der Tierhaltungskennzeichnung auf die Gastronomie aus. Die Organisationen sehen laut Mitteilung zusätzliche Belastungen und fordern ein Aussetzen des Gesetzesvorhabens.