Stellungnahme Verband Internet Reisevertrieb zum Kriegsbeginn in der Ukraine

| Politik Politik

Ein Krieg in Europa - nicht nur in den Nachbarländern der Ukraine herrscht Fassungslosigkeit. Weltweit machen Menschen gegen Wladimir Putin und seine Invasion mobil. Auch Michael Buller, Vorstand des Verband Internet Reisevertrieb, zeigte sich entsetzt. 

„Ich bin persönlich entsetzt, dass in der heutigen Zeit immer noch Waffen Worte schlagen.

Die Tourismusbranche, in der ich mich seit über drei Jahrzehnten bewege, steht für Völkerverständigung, für interkulturellen Austausch. Für Menschen, die sich begegnen, und zwar über Ländergrenzen hinweg. Sie bekriegen sich nicht, sondern entwickeln Freundschaften. Und deswegen erschüttert die aktuelle Entwicklung in der Ukraine die touristische Welt, die für Frieden und für Zukunftsgestaltung steht.

Alle Nationen stehen vor großen Herausforderungen, die vor keiner Grenze halt machen - wie zum Beispiel dem Klimawandel, dessen Folgen immense Verantwortung für die zukünftigen Generationen bedeuten, was nur gemeinsam gelöst werden kann.

Unsere Welt ist durch die Digitalisierung, die überall stattfindet, grenzenlos - insofern macht es überhaupt keinen Sinn, neue Grenzen ziehen zu wollen.

Wir brauchen politische Leader in dieser Welt, die wirklich das Wohl der Menschen im Auge haben. Die sich um ihre Zukunft und um Fortschritt bemühen.

Und die dafür keine Waffen brauchen - denn Kriege führen zu nichts.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat hat einen Referentenentwurf zur Änderung des Gesetzes Tierhaltungskennzeichnung vorgelegt. Ziel ist laut Entwurf eine grundlegende Reform und Ausweitung der Kennzeichnungspflichten, insbesondere auf die Außer-Haus-Verpflegung wie Restaurants, Kantinen und Imbisse.

Das lange geplante staatliche Tierhaltungslogo für Fleisch soll nach Plänen des Bundesagrarministeriums im nächsten Jahr mit mehreren Änderungen eingeführt werden - und zwar außer in Supermärkten auch in Restaurants und Kantinen.

Sandra Warden arbeitet seit fast 25 Jahren beim DEHOGA Bundesverband. Dort verantwortet sie als Geschäftsführerin die Bereiche Arbeitsmarkt und Tarifpolitik. In der aktuellen Darstellung der Bundesgeschäftsstelle auf der Website des Verbandes wird sie derzeit nicht aufgeführt. Auf Anfrage von Tageskarte zu den Änderungen reagiert der Verband knapp.

50 Cent extra für Einwegbecher & Co.: Die Verpackungsteuer in Potsdam sorgt für Riesen-Ärger. Verbände warnen vor Unmut beim Verbraucher wegen Preissprüngen und hohem Bürokratie-Aufwand.

Google steht unter Druck: Die von Künstlicher Intelligenz betriebenen Chatbots werden zunehmend zur Konkurrenz. Brüssel will dem Wettbewerb nicht im Weg stehen - im Gegenteil.

Der DEHOGA und weitere Wirtschaftsverbände kritisieren die geplante steuerfreie 1.000-Euro-Prämie. Sie sehen darin eine zusätzliche Belastung für Unternehmen in einer angespannten wirtschaftlichen Lage.

Der Dehoga Niedersachsen warnt vor massiven Schäden für das Gastgewerbe durch angekündigte Streiks im Nah- und Luftverkehr während der Hannover Messe. Verbandspräsident Breuckmann kritisiert den Zeitpunkt der Maßnahmen und fordert eine schnelle Einigung der Tarifparteien.

Die schwarz-rote Koalition reagiert auf gestiegene Preise. Eine Maßnahme: die sogenannte Entlastungsprämie von 1.000 Euro. Doch Unternehmensvertreter reagieren genervt.

Die NGG wirft dem DEHOGA Rheinland-Pfalz vor, Tarifverhandlungen einseitig für gescheitert erklärt zu haben. Beide Seiten stellen unterschiedliche Positionen zu Angebot und Forderungen dar.

Die schwarz-rote Koalition reagiert auf gestiegene Preise. Eine Maßnahme: die sogenannte Entlastungsprämie. Doch wie viele Arbeitnehmer sie am Ende bekommen, bleibt abzuwarten.