Circus übernimmt Kochroboter-Startup Aitme

| Technologie Technologie

Das Food-Tech-Unternehmen Circus übernimmt das Kochroboter-Startup Aitme aus Berlin. Circus, das in so genannten Mikro-Küchen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz Speisen zubereitet und an Kunden liefert, sichert sich durch die Akquisition Zugang zu Technologie in der Küchenrobotik. Aitme hat seit Gründung 2019 einen Kochroboter zur Marktreife entwickelt. Seit dem Start im Sommer 2022 hat Circus seinen Service in Hamburg, Köln, Berlin und Duisburg ausgerollt und insgesamt 18 Millionen Euro von Investoren eingesammelt.

„Bei Circus verfolgen wir eine Zukunftsvision, in der Technologie und Gastronomie miteinander verschmelzen, um einzigartige kulinarische Erlebnisse zu schaffen, die den vielfältigen Bedürfnissen moderner Verbraucherinnen und Verbraucher gerecht werden“, sagt Nikolas Bullwinkel, CEO und Mitgründer von Circus. “Die herausragende Robotik-Kompetenz von Aitme ergänzt die selbst entwickelte Infrastruktur unserer Micro-Kitchen Hubs, die softwarebasierte Technologie und künstliche Intelligenz nahtlos miteinander verbindet. Gemeinsam sind wir optimal aufgestellt, um den Service von Circus weiter auszubauen und unsere Mission zu beschleunigen, gutes, frisches und vielfältiges Essen für alle zugänglich zu machen."

Die vollautomatisierten Küchen von Aitme können komplexe Zubereitungsaufgaben umsetzen. Bisher richtete sich Aitme mit seinen Roboterküchen vorwiegend an Kantinen. Mit der Übernahme von Aitme erweitert Circus sein Team um Experten im Bereich Robotik und integriert die Kochroboter in seine Infrastruktur. 

"Circus und Aitme verbindet eine starke Mission: Menschen mit dem besten Essen zu versorgen - jederzeit, überall, abgestimmt auf ihre individuellen Präferenzen. Wir freuen uns, dass Circus unsere Technologie weiterentwickelt wird, um diese Mission weiter fortzuführen", sagt Emanuel Pallua, Gründer von Aitme.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Manna Air Delivery hat eine neue Partnerschaft mit Uber angekündigt und will sein Drohnenliefernetz in den USA und Europa ausbauen. Bereits heute arbeitet das Unternehmen mit Plattformen wie Deliveroo, Just Eat und DoorDash zusammen.

Anzeige

Fragmentierte IT-Systeme kosten Hotels in der DACH-Region jährlich bis zu 51 Arbeitstage pro Mitarbeiter:in und bis zu 21 Prozent ihrer Betriebskosten. Der Prozess dorthin ist unbewusst und schleichend. Es gibt jedoch sechs Warnsignale, die zeigen, ob ein Haus an veralteten Lösungen festhält und: Quick Wins für einen schlanken Veränderungsprozess.

Mews und SiteMinder haben eine integrierte Vertriebslösung für Hotels vorgestellt. Gleichzeitig präsentierte Mews weitere neue Anwendungen für Preisgestaltung, Gästekommunikation, Automatisierung und Finanzprozesse innerhalb einer gemeinsamen Plattform.

Mews und Uber planen die Integration von Fahrtenbuchungen in Hotelsoftware. Hotels sollen Uber-Fahrten künftig direkt über die Plattform von Mews verwalten und abrechnen können.

Starbucks hat die Nutzung eines Programms auf KI-Basis zur automatisierten Erfassung von Warenbeständen in den USA wieder eingestellt. Berichten zufolge wies die Anwendung erhebliche Mängel auf.

Google erweitert seine KI-Suche um neue Buchungs-, Zahlungs- und Informationsfunktionen. Branchenberichte sehen mögliche Folgen für Sichtbarkeit, Vertrieb und Reichweite von Hotels und Reiseanbietern.

Eine neue Smart-Host-Studie unter 87 Hotels aus der DACH-Region zeigt deutliche Unterschiede zwischen strategischen Zielen und operativer Umsetzung bei Gästebindung, Zusatzumsätzen und Direktbuchungen.

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag von a&o zeigt, dass viele europäische Reisende Künstliche Intelligenz als Unterstützung bei der Buchung befürworten. Vollständig automatisierte Buchungsprozesse werden hingegen mehrheitlich abgelehnt.

Google erweitert sein Universal Commerce Protocol um Hotelbuchungen via KI. Während OTAs tief eingebunden bleiben und große Ketten direkte Schnittstellen nutzen wollen, wächst der Druck auf eigenständige Hotels: Ihre Sichtbarkeit hängt künftig wohl davon ab, wie präzise KI-Agenten die eigenen Datenstrukturen auslesen können.

Haften Chatbot-Betreiber für unwahre KI-Aussagen? Ja, sagt das OLG Hamm in einem aktuellen Urteil zu einer Klinik. Auch das LG Hamburg hatte im Zusammenhang mit Chatbot Grok schon so entschieden.