Der Kampf um die Gastro-Kasse: Wer wird eigentlich abkassiert?

| Technologie Technologie

Einst revolutionierten Gastrofix und orderbird den deutschen Kassenmarkt. Heute gehören beide zu internationalen Konzernen. Gleichzeitig haben Lebensmittelgroßhändler wie METRO und CHEFS CULINAR die Kasse als strategisches Geschäftsfeld entdeckt, Transgourmet vermarktet Lösungen von gastronovi. Der Wettbewerb wird härter – obwohl viele technische Funktionen längst Standard sind. Denn inzwischen geht es um weit mehr als Kassieren: um Payment, Warenwirtschaft, Einkauf, Daten und die dauerhafte Beziehung zum Gastronomen. Und damit um eine entscheidende Frage: Was kostet den Betrieb dieses neue Ökosystem eigentlich wirklich?


Zu viel für Kasse und Payment bezahlen?

Gastro Payments bringt Transparenz in den Markt. Wir vergleichen Anbieter, Konditionen und Gesamtkosten und zeigen, welche Lösung zu Ihrem Betrieb passt.

Kostenlos. Unverbindlich. Unabhängig.

Ab 7. September.

Jetzt Gastro Payments folgen und den Start nicht verpassen

►Instagram 
►Facebook 
►LinkedIn


Es muss ein ziemlich interessanter Platz sein.

Paymentkonzerne interessieren sich für Kassensoftware. Lebensmittelgroßhändler bieten ihren Kunden Kassensysteme und digitale Plattformen an. Kassenhersteller integrieren Payment, Warenwirtschaft, Reservierung, Onlinebestellung und immer weitere Funktionen.

Alle wollen offenbar an denselben Ort: an die Kasse des Gastronomen.

Dabei ist die große technologische Revolution dort eigentlich längst passiert.

Als Gastrofix und orderbird die Kassenwelt aufmischten

Anfang der 2010er-Jahre war der deutsche Kassenmarkt noch eine andere Welt. Proprietäre Hardware, lokale Installationen und hohe Anfangsinvestitionen bestimmten vielerorts das Geschäft.

Dann kam eine neue Generation von Anbietern. Gastrofix und orderbird gehörten zu den Unternehmen, die den etablierten Markt mit Tablet, Cloud und Software-as-a-Service herausforderten.

Die Kasse musste nicht mehr zwangsläufig ein schweres Spezialgerät sein. Tablets und Smartphones wurden zu Arbeitsgeräten für Service und Kasse. Daten wanderten in die Cloud. Unternehmer konnten von außerhalb des Restaurants auf Umsätze zugreifen. Software ließ sich laufend aktualisieren.

Was heute selbstverständlich klingt, war damals tatsächlich ein Angriff auf die traditionelle Kassenwelt.

Die Revolutionäre waren erfolgreich – und wurden irgendwann selbst interessant für größere internationale Unternehmen.

Gastrofix wurde 2020 von Lightspeed übernommen. Der kanadische Konzern bezeichnete Gastrofix damals als führenden deutschen Anbieter cloudbasierter POS-Lösungen für die Gastronomie; das Unternehmen brachte mehr als 8.000 Kundenstandorte mit.

Zwei Jahre später folgte orderbird. Das 2011 gegründete Unternehmen wurde vollständig von Nets, einem Teil der Nexi Group, übernommen. orderbird hatte zu diesem Zeitpunkt nach eigenen Angaben mehr als 17.000 Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich.

Damit beginnt die eigentlich interessante Geschichte des heutigen Kassenmarktes.

Wie viel Revolution steckt heute noch in einer Kasse?

Natürlich sind Kassensysteme in den vergangenen Jahren immer besser geworden.

Mobile Bestellaufnahme, Tischpläne, Cloudverwaltung, Echtzeitauswertungen, digitale Belege, Küchenmonitoring, Warenwirtschaft, Buchhaltungsschnittstellen oder Onlinebestellungen gehören inzwischen zum Angebot zahlreicher Systeme.

Doch vieles davon ist kein Alleinstellungsmerkmal mehr.

Cloud? Normal.

Handheld? Normal.

Live-Umsätze? Erwartbar.

Schnittstellen zur Buchhaltung? Weit verbreitet.

Integrierte Bestell- und Bezahlprozesse? Bei immer mehr Anbietern vorhanden.

Die technologische Entwicklung ist damit keineswegs beendet. KI, Automatisierung und die weitere Vernetzung gastronomischer Prozesse werden neue Funktionen hervorbringen.

Aber die Zeiten, in denen allein ein iPad anstelle einer klassischen Registrierkasse für Aufsehen sorgte, sind vorbei.

Damit stellt sich eine interessante Frage:

Wenn sich viele Systeme technologisch immer ähnlicher werden – warum wird dann immer härter um den Kassenkunden gekämpft?

Weil es längst nicht mehr nur um die Kasse geht

Die Antwort findet sich weniger auf dem Kassendisplay als in den Geschäftsmodellen dahinter.

Wer die Kasse eines Restaurants stellt, sitzt an einer der zentralen digitalen Schnittstellen des Unternehmens.

Hier entstehen Bestellungen.

Hier werden Artikel verkauft.

Hier werden Umsätze erfasst.

Hier wird bezahlt.

Und von hier können Daten in Warenwirtschaft, Buchhaltung, Reservierung, Personalplanung, Onlinebestellung oder Einkauf weitergegeben werden.

Die Kasse ist vom Endgerät zum Eingangstor in den Betrieb geworden.

Und wer dieses Tor besetzt, kann einem Gastronomen erheblich mehr verkaufen als eine Kassensoftware.

Die zweite Revolution heißt Payment

Besonders deutlich wird das beim Zahlungsverkehr.

Ein Kassensystem generiert typischerweise wiederkehrende Softwareerlöse. Beim Payment kommt eine weitere Dimension hinzu: Mit den Kartenzahlungen entstehen fortlaufend Transaktionen.

Mittags.

Abends.

Sieben Tage die Woche.

Mit steigendem Kartenanteil wächst damit die wirtschaftliche Bedeutung der Zahlungsabwicklung.

Die Entwicklung von orderbird zeigt diese Verschiebung exemplarisch. Käufer Nexi kommt selbst aus dem Paymentgeschäft. Bei der Übernahme erklärte orderbird ausdrücklich, den nächsten Schritt seiner Paymentstrategie gehen zu wollen. Ziel der Partnerschaft sei es unter anderem, das Angebot integrierter Zahlungsdienste für Kunden im Gastgewerbe zu stärken.

Das ist bemerkenswert.

Einer der einstigen Kassen-Disruptoren gehört heute zu einem der großen europäischen Paymentkonzerne.

Kasse und Payment wachsen zusammen.

Und plötzlich verkaufen Lebensmittelgroßhändler Kassen

Noch interessanter wird die Entwicklung beim Blick auf die Unternehmen, die inzwischen ebenfalls in diesem Markt aktiv sind.

METRO verkauft Gastronomen längst nicht mehr nur Lebensmittel und Nonfood-Produkte.

2023 präsentierten METRO Deutschland und Hospitality Digital DISH POS erstmals in Deutschland. METRO bezeichnete das cloudbasierte Kassensystem damals ausdrücklich als weiteren Schritt auf dem Weg zum Multichannel-Lösungsanbieter. Digitale Lösungen seien ein Schlüsselelement der Konzernstrategie.

Inzwischen reicht die DISH-Welt weit über die reine Kasse hinaus. Dazu gehört auch Payment.

Damit kann ein Unternehmen, dessen traditionelles Kerngeschäft im Großhandel liegt, einem Restaurant heute Lebensmittel, digitale Dienstleistungen, Kasse und Payment anbieten.

Das ist strategisch eine völlig andere Beziehung zum Kunden als die klassische Warenlieferung.


Zu viel für Kasse und Payment bezahlen?

Gastro Payments bringt Transparenz in den Markt. Wir vergleichen Anbieter, Konditionen und Gesamtkosten und zeigen, welche Lösung zu Ihrem Betrieb passt.

Kostenlos. Unverbindlich. Unabhängig.

Ab 7. September.

Jetzt Gastro Payments folgen und den Start nicht verpassen

►Instagram 
►Facebook 
►LinkedIn


 

CHEFS CULINAR steigt beim Kassenanbieter ein

Auch CHEFS CULINAR hat den Wert dieser digitalen Schnittstelle erkannt.

Der Zustellgroßhändler beteiligte sich 2022 an Gastro-MIS. Das Unternehmen hatte sich mit seiner Amadeus-Kasse und der Plattform Amadeus360 einen Namen gemacht. Zum Zeitpunkt der Beteiligung nutzten nach Unternehmensangaben rund 5.000 gastronomische Betriebe die Amadeus-Kasse.

CHEFS CULINAR und Gastro-MIS bezeichneten die Beteiligung als strategische Partnerschaft. Sie sei der nächste Schritt bei der Digitalisierung der Foodservice-Branche.

Aus Amadeus360 wurde später LINA TeamCloud. Rund um die Kasse ist inzwischen ein deutlich größeres digitales Angebot entstanden.

Damit ergibt sich eine bemerkenswerte Konstellation:

Derjenige, der morgens Lebensmittel ins Restaurant liefert, kann gleichzeitig an dem Unternehmen beteiligt sein, das einen Teil der digitalen Infrastruktur des Restaurants bereitstellt.

Transgourmet ist ebenfalls dabei

Beim Wettbewerber Transgourmet ist die Konstruktion eine andere. Eine Beteiligung an gastronovi ist nicht belegt. Transgourmet bietet das Kassensystem des Bremer Softwareunternehmens aber auf seiner eigenen Serviceplattform an.

Dort wird gastronovi als cloudbasierte Lösung für Gastronomiebetriebe vermarktet. Genannt werden neben dem Kassieren unter anderem Automatismen für Einkauf, Küche und Verkauf sowie Echtzeit-Kennzahlen. Transgourmet beschreibt das Angebot als Komplettpaket aus Software, Hardware und Service.

Damit zeichnet sich im Markt ein Muster ab.

Paymentunternehmen kommen von der einen Seite. Lebensmittelgroßhändler von der anderen. Softwareunternehmen sitzen bereits in der Mitte.

Und alle treffen sich an der Kasse.

Warum wollen alle dorthin?

Für Paymentunternehmen ist die Antwort relativ offensichtlich.

Wo kassiert wird, wird bezahlt.

Für einen Lebensmittelgroßhändler ist die Verbindung komplexer, aber ebenfalls interessant.

Die Kasse weiß, was verkauft wurde.

Die Warenwirtschaft weiß, was verbraucht wurde.

Der Einkauf weiß, was benötigt wird.

Und der Großhändler kann liefern, was nachbestellt werden muss.

Je stärker diese Prozesse digital miteinander verbunden werden, desto näher rücken Software, Payment und Warenlieferung zusammen.

Für Gastronomen kann das erhebliche Vorteile haben. Daten müssen nicht mehrfach gepflegt werden, Prozesse lassen sich automatisieren, Fehler können vermieden werden.

Aber aus einer simplen Kassenentscheidung wird damit zunehmend etwas anderes.

Willkommen im Ökosystem

Ein Gastronom entscheidet sich heute unter Umständen nicht mehr nur für eine Kasse.

Er entscheidet sich für ein Ökosystem.

Kasse.

Payment.

Warenwirtschaft.

Onlinebestellung.

Reservierung.

Buchhaltung.

Einkauf.

Vielleicht Personalplanung.

Je mehr davon miteinander verbunden ist, desto größer kann der Komfort sein.

Und desto aufwendiger kann irgendwann ein Wechsel werden.

Das muss keineswegs daran liegen, dass ein Anbieter seinen Kunden technisch einsperrt. Bereits der organisatorische Aufwand kann erheblich sein.

Daten müssen übertragen werden. Mitarbeiter brauchen Schulungen. Hardware muss eingerichtet werden. Schnittstellen zur Buchhaltung müssen wieder funktionieren. Payment und Terminals müssen gegebenenfalls umgestellt werden.

Und all das soll möglichst geschehen, während das Restaurant weiterläuft.

Aus dem Wechsel einer Kasse kann so eine Operation am offenen Restaurant werden.

Verdrängung bekommt eine neue Logik

Damit verändert sich auch der Wettbewerb.

Früher ließ sich ein Kunde möglicherweise über eine bessere Kassenfunktion gewinnen.

Heute kann ein gewonnener Kassenkunde wirtschaftlich erheblich mehr bedeuten.

Softwareerlöse sind nur ein Teil.

Hinzu kommen möglicherweise Hardware, Zusatzmodule und Payment. Bei Großhändlern kann außerdem die digitale Verbindung zum Einkauf eine Rolle spielen.

Die entscheidende Frage lautet deshalb zunehmend nicht mehr:

Wer baut die beste Kasse?

Sondern:

Wer bekommt den Gastronomen in sein Ökosystem?

Das erklärt auch, warum der Wettbewerb so hart geführt wird.

Denn wer einmal tief in den Prozessen eines Betriebes steckt, hat gute Voraussetzungen für eine langfristige Kundenbeziehung.

Und was kostet das den Gastronomen?

Genau hier wird es für den Unternehmer schwierig.

Denn der Preis einer Kasse lässt sich relativ einfach vergleichen.

Der Preis des gesamten Systems deutlich schlechter.

Softwaregebühr.

Hardware.

Zusatzmodule.

Handhelds.

Terminals.

Service.

Payment.

Transaktionsgebühren.

Vertragslaufzeiten.

Schon ein kleiner Unterschied bei den Paymentkonditionen kann die Rechnung erheblich verändern.

Bei 500.000 Euro Kartenumsatz entsprechen 0,3 Prozentpunkte Kostenunterschied 1.500 Euro pro Jahr.

Bei einer Million Euro sind es 3.000 Euro jährlich.

Über fünf Jahre wären das 15.000 Euro.

Plötzlich wird die Frage, ob die Kassensoftware zehn oder zwanzig Euro mehr im Monat kostet, ziemlich nebensächlich.

Genau das beschäftigt auch Gastronomen

Dass die Frage nach den tatsächlichen Gesamtkosten längst in den Betrieben angekommen ist, zeigt beispielhaft eine aktuelle Diskussion unter Gastronomiebetreibern. Im Juni fragte dort der künftige Betreiber eines Burgerladens ausdrücklich nach dem Kassensystem mit den „niedrigsten laufenden Kosten und den niedrigsten Zahlungskosten“.

Die Antworten reichen von Komplettlösungen bis zu Kaufkassen ohne laufendes Abonnement. Das ist keine repräsentative Marktstudie. Es zeigt aber das Problem ziemlich anschaulich: Kassenpreis und Paymentkosten werden von Unternehmern inzwischen gemeinsam gedacht.

Wer vergleicht eigentlich noch Äpfel mit Äpfeln?

Genau hier hat der technische Fortschritt paradoxerweise ein neues Problem geschaffen.

Die Systeme können immer mehr – und werden dadurch immer schwieriger vergleichbar.

Ein Anbieter verlangt eine höhere Grundgebühr und bietet möglicherweise günstigeres Payment.

Ein anderer lockt mit niedrigen Softwarekosten.

Ein dritter bündelt Kasse und Payment.

Ein vierter bietet zahlreiche Zusatzmodule.

Ein fünfter erlaubt unterschiedliche Zahlungsanbieter.

Dazu kommen Kartenarten, Umsatzstaffeln, Terminalkosten, Vertragslaufzeiten und individuell ausgehandelte Konditionen.

Der Gastronom soll daraus erkennen, welches Angebot über drei oder fünf Jahre tatsächlich günstiger ist.

Das ist inzwischen fast eine Wissenschaft für sich.

Im September soll ein neues Portal genau dort ansetzen

Genau an diesem Punkt soll im September ein neues Portal für Hotellerie und Gastronomie starten.

Es will weder eine eigene Kasse noch eine eigene Paymentlösung auf den Markt bringen.

Stattdessen soll das System die bestehende Kassen- und Paymentsituation eines Betriebes analysieren und ermitteln, ob und in welchem Umfang sich durch andere Konditionen oder einen Anbieterwechsel Geld sparen lässt.

Dabei soll nicht einfach der monatliche Preis zweier Kassensysteme nebeneinandergestellt werden.

Entscheidend sind die Gesamtkosten: Software, Hardware, Terminals und insbesondere die Kosten der Kartenzahlung.

Das System soll anschließend passende Lösungen verschiedener Anbieter vergleichen. Auf Wunsch können Angebote eingeholt und Konditionen nachverhandelt werden. Der Prozess läuft weitgehend automatisiert. Für Gastronomen und Hoteliers soll die Nutzung kostenlos sein.

Und dabei kann es um beträchtliche Summen gehen. Je nach Umsatz, bestehendem Vertrag und Paymentkonditionen können Unterschiede mehrere tausend Euro im Jahr ausmachen.

Hinter dem Projekt steht unter anderem Stefan Brehm. Damit schließt sich ein Kreis: Als Mitgründer von Gastrofix gehörte Brehm selbst zu jener Generation von Unternehmern, die den etablierten deutschen Kassenmarkt mit Tablet und Cloud herausforderte.

Vor rund 15 Jahren ging es darum, eine bessere Kasse zu bauen.

Heute ist das Problem ein anderes.

Es gibt nicht zu wenig Technologie. Es gibt so viele Systeme, Pakete, Gebühren und Kombinationen, dass viele Gastronomen kaum noch erkennen können, was sie tatsächlich bezahlen.

Der Name und weitere Einzelheiten des neuen Portals sollen vor dem Start im September bekanntgegeben werden.

Wer wird eigentlich abkassiert?

Die Digitalisierung hat die Gastronomiekasse zweifellos besser gemacht.

Sie hat Prozesse beschleunigt, Informationen vernetzt und aus einem vergleichsweise simplen Gerät eine zentrale digitale Plattform gemacht.

Genau dadurch ist die Kasse aber auch wirtschaftlich immer wertvoller geworden.

Für Softwareunternehmen.

Für Paymentkonzerne.

Und inzwischen auch für Lebensmittelgroßhändler.

Daran ist nichts Verwerfliches. Anbieter wollen Geld verdienen, und integrierte Systeme können Gastronomen erhebliche Vorteile bieten.

Aber wenn plötzlich alle die Kasse des Gastronomen haben wollen, lohnt sich für den Gastronomen vielleicht ein genauerer Blick darauf, warum.

Denn beim Kampf um die Gastro-Kasse geht es längst nicht mehr nur darum, wer kassiert.

Es geht zunehmend darum, wer mitkassiert – und ob der Gastronom vielleicht mehr bezahlt, als er müsste.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Studie des TÜV-Verbands zeigt, dass über die Hälfte der deutschen Unternehmen einen hohen Weiterbildungsbedarf bei digitalen Kompetenzen sieht. Insbesondere größere Betriebe und der Handel haben eine hohe Nachfrage.

Pressemitteilung

Otherwander Soho hat sich für Apaleo als ihr PMS entschieden. Das neu eröffnete Pod-Hotel mit 566 Pods im Herzen Londons setzt auf die offene Plattform für eine vollständig digitale Gästereise und einen konsequent schlanken Betrieb. 

Eine repräsentative Bitkom-Umfrage zeigt erhebliche Unterschiede beim Wissen der Deutschen über digitale Sicherheit. Während Cyberangriffe den meisten Bürgern ein Begriff sind, bleiben konkrete Schutzmechanismen wie Passkeys oft unbekannt.

Amadeus erweitert seine strategische Partnerschaft mit Google und integriert das Sprachmodell Gemini sowie Google Maps für personalisierte Reiseempfehlungen. Die Kooperation baut auf der laufenden Migration von Plattformteilen in die Google Cloud auf, die die globale Reichweite des IT-Dienstleisters auf 42 Regionen ausweitet.

Das Technologieunternehmen Amadeus migriert Teile seiner Plattform in die Google Cloud und nutzt künftig generative Künstliche Intelligenz. Die Kooperation soll die globale Reichweite ausbauen und die Effizienz optimieren.

American Express plant die Übernahme der Restaurantreservierungsplattform TheFork von Tripadvisor. Der Kaufpreis soll bei 700 Millionen US-Dollar liegen, der Abschluss wird bis Ende 2026 angestrebt.

Die spanische Datenschutzbehörde AEPD hat gegen das Technologieunternehmen Amadeus eine Strafe von 14,4 Millionen Euro verhängt. Grund ist die unzulässige Verknüpfung von Buchungs- und Hoteldaten zur Profilerstellung ohne Einwilligung der Reisenden.

Eine repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass 36 Prozent der Deutschen ungern um Hilfe bei technischen Problemen bitten, obwohl die große Mehrheit Unterstützung nutzt. Besonders bei jüngeren Menschen und Männern ist die Hemmschwelle hoch.

IHG Hotels & Resorts hat eine Anwendung in ChatGPT gestartet und kündigt die Einführung einer KI-gestützten Gesprächssuche auf seiner Website und in der IHG-One-Rewards-App an. Die neuen Funktionen sollen die Hotelsuche und Buchung vereinfachen.

Google hat erstmals offiziell Stellung zu Generative Engine Optimization (GEO) bezogen. In einem neuen Leitfaden erklärt das Unternehmen, dass die Optimierung für KI-Suchfunktionen aus seiner Sicht weiterhin klassische Suchmaschinenoptimierung ist.