Hoteliers.com: Portal ohne Provision will Direktbuchungen stärken

| Technologie Technologie

Diesen Monat wurde die Website www.hoteliers.com neu gestartet. Das Portal hat es sich laut eigener Aussage zum Ziel gesetzt, Hotels auf faire Weise buchbar zu machen. Verbraucher können sich Hotelpreise sowie Verfügbarkeiten anzeigen lassen, diese vergleichen und dann auf die hoteleigene Website weiterklicken, um dort direkt zu buchen.

Hotels haben die Möglichkeit, die eingesparte Provision mit dem Verbraucher zu teilen. Die Website ist eine Initiative der Hoteliers.com B.V. aus Amsterdam, die ihr 15-jähriges Bestehen mit einem Neustart der Website feiert, mit der alles einst begonnen hat.

Die herkömmlichen Buchungsseiten würden hingegen intelligente Algorithmen verwenden, um Verbraucher zum Kauf zu verleiten und schlussendlich den Gewinn zu maximieren. Der Unternehmer sehe seine Margen immer dünner werden und verliere darüber hinaus den Kontakt zum Kunden.

Die hoteleigene Website sei jedoch auf dem Vormarsch, die direkte Buchung entspreche heutzutage in vielen Fällen den Buchungsseiten, erklärte das Unternehmen. „Gibt es einen besseren Ort, um ein Hotelzimmer zu buchen als auf der hoteleigenen Website? Wir bieten das gleiche Zimmer zu einem niedrigeren Preis an. Aber da wir keine hohen Provisionskosten zahlen, haben wir eine bessere Marge und der Gast ist billiger dran. Eine klassische Win-Win-Situation. Hoffentlich ist dies das Ende der Provisionsära“, sagte Hendrik Jan Jenner, Revenue Manager von Luxury Suites in Amsterdam.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Pressemitteilung

Tagungshotel erreicht wegweisende Reaktionsgeschwindigkeit durch Angebotsautomatisierung und sichert sich so den „First Responder“-Vorsprung im umkämpften MICE-Markt

Pressemitteilung

Dirs21 erweitert sein Portfolio auf der ITB Berlin um zwei neue Module. Mit Dirs21 Mice und Dirs21 Plus werden Tagungsräume und Zusatzleistungen direkt online buchbar, um den digitalen Direktvertrieb in der Hotellerie über die Zimmerbelegung hinaus zu automatisieren.

Google reagiert auf den Druck der EU-Wettbewerbshüter und plant eine Umgestaltung der Suchergebnisse. Insbesondere für die Hotellerie und Gastronomie könnte dies eine veränderte Sichtbarkeit bedeuten, da Konkurrenzportale künftig prominenter platziert werden sollen.

Pressemitteilung

Wenn im März die Paralympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 beginnen, richten sich die Blicke im Para Ski Alpin auch auf zwei deutsche Athletinnen, die seit Jahren zu den konstantesten Leistungsträgerinnen ihrer Sportart gehören: Andrea Rothfuss und Anna Maria Rieder. Beide werden von der SALTO FOUNDATION unterstützt.

Pressemitteilung

Apaleo und die Hospitality Gruppe THE FLAG geben erste Einblicke in die Einsetzbarkeit ihres KI-Trace Agenten. Dieser liest Gästewünsche wie Babybetten, Zustellbetten, Geburtstagsüberraschungen oder andere Sonderwünsche direkt aus Reservierungskommentaren und wandelt sie automatisch in konkrete Aufgaben für die Hotelteams um.

Steigender Reisebetrug und neue regulatorische Vorgaben fordern die Hotellerie heraus. Warum digitale Integrität und die Sicherheit von Buchungskanälen bis 2026 zu entscheidenden Wettbewerbsvorteilen für Hotelbetreiber werden und welche technischen Standards jetzt verpflichtend sind.

Expedia führt ein neues Fluganalyse-Tool auf dem deutschen Markt ein. Die exklusiv in der App verfügbare Funktion identifiziert Tarife, die mindestens 20 Prozent unter dem Marktdurchschnitt liegen, und filtert diese nach Qualitätskriterien.

Das Start-up Happyhotel sichert sich 6,5 Millionen Euro in einer neuen Finanzierungsrunde. Mit dem Kapital will das Unternehmen die europäische Expansion vorantreiben und das Revenue Management für Hotels durch einen KI-Agenten weiter automatisieren.

Pressemitteilung

Die Münchner Lifestyle-Hotelgruppe Cocoon & Eckelmann Hotels stellt ihr gesamtes Hotelportfolio auf die offene, API-First Property Management Plattform Apaleo um, und setzt damit auf eine einheitliche, zukunftssichere Systembasis für beide Hotelgruppen.

Eine aktuelle Bitkom-Studie belegt gravierende Lücken in der Krisenvorsorge der deutschen Wirtschaft. Bei einem Ausfall des Internets könnten viele Unternehmen ihren Betrieb nicht einmal einen vollen Tag aufrechterhalten.