Smart Displays für Hotels: Google als digitaler Concierge und Zimmerservice

| Technologie Technologie

Um das Geschäft in Sachen Nest Hub-Smart-Displays anzukurbeln, will Google nun die Hotelbranche erobern. Dafür hat der Internetriese jetzt seine Pläne vorgestellt, bei dem die Smart Displays in die Zimmer großer Hotels installiert werden sollen. Der Gast soll die Displays per Sprachsteuerung bedienen können und so Informationen zum Hotelaufenthalt abrufen. Außerdem soll er künftig Dienstleistungen des Hotels in Anspruch nehmen können, ohne das Zimmer verlassen zu müssen. Amazon hatte vor zwei Jahren einen ähnlichen Versuch gestartet. (Tageskarte berichtete)

Google legt bei seinem Hotel-Programm den Fokus vor allem auf den Nest Hub. Andere Assistant-Geräte wurden in dem Zusammenhang noch nicht vorgestellt.

Google möchte seine Smart Displays zum Standard in Hotels machen und wirbt damit, dass Gäste Dienstleistungen in Anspruch nehmen können, ohne dabei etwas berühren zu müssen. Auch Informationen zum Hotelaufenthalt, Restaurantöffnungszeiten oder Umgebungsinformationen können auf diese Weise abgerufen werden. Sogar der Zugriff auf YouTube und die Verknüpfung mit dem eigenen Handy sollen laut IT-Portal Golem künftig möglich sein.

Aktuell beteiligen sich nur wenige Hotels an dem Google-Programm, doch der US-Konzern will in Zukunft mit vielen großen Ketten kooperieren. Deutsche Hotels nehmen derzeit noch nicht teil.


 

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Manna Air Delivery hat eine neue Partnerschaft mit Uber angekündigt und will sein Drohnenliefernetz in den USA und Europa ausbauen. Bereits heute arbeitet das Unternehmen mit Plattformen wie Deliveroo, Just Eat und DoorDash zusammen.

Anzeige

Fragmentierte IT-Systeme kosten Hotels in der DACH-Region jährlich bis zu 51 Arbeitstage pro Mitarbeiter:in und bis zu 21 Prozent ihrer Betriebskosten. Der Prozess dorthin ist unbewusst und schleichend. Es gibt jedoch sechs Warnsignale, die zeigen, ob ein Haus an veralteten Lösungen festhält und: Quick Wins für einen schlanken Veränderungsprozess.

Mews und SiteMinder haben eine integrierte Vertriebslösung für Hotels vorgestellt. Gleichzeitig präsentierte Mews weitere neue Anwendungen für Preisgestaltung, Gästekommunikation, Automatisierung und Finanzprozesse innerhalb einer gemeinsamen Plattform.

Mews und Uber planen die Integration von Fahrtenbuchungen in Hotelsoftware. Hotels sollen Uber-Fahrten künftig direkt über die Plattform von Mews verwalten und abrechnen können.

Starbucks hat die Nutzung eines Programms auf KI-Basis zur automatisierten Erfassung von Warenbeständen in den USA wieder eingestellt. Berichten zufolge wies die Anwendung erhebliche Mängel auf.

Google erweitert seine KI-Suche um neue Buchungs-, Zahlungs- und Informationsfunktionen. Branchenberichte sehen mögliche Folgen für Sichtbarkeit, Vertrieb und Reichweite von Hotels und Reiseanbietern.

Eine neue Smart-Host-Studie unter 87 Hotels aus der DACH-Region zeigt deutliche Unterschiede zwischen strategischen Zielen und operativer Umsetzung bei Gästebindung, Zusatzumsätzen und Direktbuchungen.

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag von a&o zeigt, dass viele europäische Reisende Künstliche Intelligenz als Unterstützung bei der Buchung befürworten. Vollständig automatisierte Buchungsprozesse werden hingegen mehrheitlich abgelehnt.

Google erweitert sein Universal Commerce Protocol um Hotelbuchungen via KI. Während OTAs tief eingebunden bleiben und große Ketten direkte Schnittstellen nutzen wollen, wächst der Druck auf eigenständige Hotels: Ihre Sichtbarkeit hängt künftig wohl davon ab, wie präzise KI-Agenten die eigenen Datenstrukturen auslesen können.

Haften Chatbot-Betreiber für unwahre KI-Aussagen? Ja, sagt das OLG Hamm in einem aktuellen Urteil zu einer Klinik. Auch das LG Hamburg hatte im Zusammenhang mit Chatbot Grok schon so entschieden.