Start-up Advocado will alltägliche Rechtsprobleme kostenfrei per App lösen

| Technologie Technologie

Das Legal-Tech-Start-up Advocado aus Greifswald setzt die bekannten Inkassoportale unter Druck. Das Unternehmen startet eine App, mit der Nutzer mit ein paar Klicks kostenfrei ein anwaltlich geprüftes Dokument erstellen, es digital unterschreiben und dann an die betreffenden Firmen schicken mit denen sie Probleme haben – sei es per Mail, als Fax oder Brief.

Minutenschnell einen Schufa-Eintrag anfordern, noch am Bahnsteig die Verspätung reklamieren, einen Busausfall beanstanden oder die Creditreform anschreiben: Mit der advocado-App können sich Verbraucher selbst und kostenfrei um ihre alltäglichen Rechtssorgen kümmern. Per Smartphone erstellen sie umgehend anwaltlich geprüfte Dokumente und versenden ihre Anfragen und Ansprüche auf direktem Weg. Kostenerstattungen fließen vollständig an den Verbraucher, ohne Abzug von Gebühren oder Provisionen. Werden die Ansprüche abgewiesen, nicht fristgerecht beantwortet oder ignoriert, können Verbraucher per App einen spezialisierten advocado-Partneranwalt konsultieren, der bei der juristischen Problemlösung hilft. Um Fristen im Blick zu behalten, erinnert und benachrichtigt die App ihre Nutzer automatisch.

Die advocado-App startet in ihrer ersten Version mit Funktionalitäten für Reiserecht, Schufa- und Creditreform-Anfragen. Die Bandbreite der Rechtsthemen wird in den kommenden Wochen und Monaten erweitert. Dann erfasst die App weitere Lebensbereiche wie Familie, Wohnen, Arbeiten und digitales Leben. 

Die App steht ab sofort für Android-Smartphones ab Version 8 im Google Play Store und für iOS-Geräte ab Version 13 im Apple App Store zum Download bereit.
Anzahl der Entschädigungsansprüche steigt 

Allein im Flugverkehr nehmen nach Angaben von EUClaim Flugausfälle und -verspätungen deutlich zu. Im Jahr 2019 starteten von und nach Deutschland 5.528 Flüge um mehr als 3 Stunden verspätet (Stand 11.12.19, Vorjahr rund 5.000). Fast 20.900 Annullierungen wurden gezählt (Stand 11.12.19, Vorjahr rund 19.000). Ähnliche Tendenzen zeichnen sich für Bahn und Bus ab. Reisende nutzen diese deutlich mehr. Fast zwölf Milliarden Fahrten zählte das Statistische Bundesamt im Linienverkehr 2018 – ein Anstieg um 0,6 Prozent im Vorjahresvergleich. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der digitale Wandel macht sich auch beim Tourismus deutlich bemerkbar. Mobile Endgeräte sind heutzutage ganz selbstverständlich dabei und können in allen Phasen der Reise eine wichtige Rolle spielen. Von der Planung bis zur Rückkehr werden damit Informationen abgerufen, Entscheidungen getroffen und Abläufe flexibel an die aktuellen Gegebenheiten angepasst.

Like Magic und D3x revolutionieren die Gästekommunikation bei McDreams Hotels: Durch die Kombination von Echtzeit-KI und operativen Workflows werden Anfragen schneller gelöst und Teams massiv entlastet. Das Ergebnis: Ein nahtloses Serviceerlebnis von der Buchung bis zum Check-out.

Der neue Hospitality Industry Outlook prognostiziert für die kommenden Jahre eine tiefgreifende Transformation der Hotelbranche durch Künstliche Intelligenz. Während Routineaufgaben und Buchungsprozesse zunehmend von KI-Agenten übernommen werden, rückt das Jahr 2026 als entscheidendes Vorbereitungsjahr in den Fokus.

Einige Landesverbände des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) finalisieren derzeit die Einführung einer neuen digitalen Anwendung. Die oneDEHOGA-App soll im Frühjahr 2026 starten und als digitaler Alltagshelfer sowie Branchenexperte für die Mitglieder der DEHOGA-Verbände dienen.

Viele Gastronomen haben keine Angst vor Arbeit – sie haben Angst vor der falschen Entscheidung. Und das ist verständlich: Der Markt ist überflutet mit Kassensystemen, Warenwirtschaften, Reservierungs-Tools und Marketing-Apps. Jedes Tool verspricht die „eine“ Lösung. Am Ende hat man fünf Insellösungen, doppelte Eingaben – und null Überblick.

Ein Blick auf die digitalen Werkzeuge und Marketingstrategien der Hotellerie zum Jahresende: Welche KI-Tools im Jahr 2025 wirklich Produktivitätsgewinne brachten und wie Hotels die letzten freien Zimmer für Silvester erfolgreich füllen können.

Pressemitteilung

Energieeffizienz zahlt sich doppelt aus: durch sinkende Betriebskosten und staatliche Förderung. Immer mehr Unternehmen nutzen die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), um in nachhaltige Energiemaßnahmen zu investieren – beispielsweise in ein digitales Energiemanagement.

Eine neue Analyse zur digitalen Barrierefreiheit von Unternehmenswebsites offenbart, dass nach sechs Monaten BFSG in Deutschland keines der geprüften Online-Angebote die gesetzlichen Anforderungen erfüllt.

Der verstärkte Fokus auf Self-Service soll Gästen in Gastronomiebetrieben in Zukunft noch mehr Komfort bieten und Betreibern zusätzliche Innovationen sowie ein weiteres Mittel im Kampf gegen den Fachkräftemangel an die Hand geben.

Die digitale Woche bringt neue Herausforderungen für Hoteliers: Google testet Anzeigen im KI-Modus, die Generation Z trifft ihre Buchungsentscheidungen im Social-Media-Feed und der Black Friday sorgt für eine beschleunigte Buchungsgeschwindigkeit.