Technologiechef von Booking.com erwartet große Veränderungen durch KIs wie ChatGPT

| Technologie Technologie

Die Tage der typischen Suchergebnisseiten sind gezählt. Davon ist zumindest Rob Francis überzeugt, der bei Booking.com für die Technologie verantwortlich ist. Seiner Meinung nach liegt die Zukunft in „adaptiven Inhalten“, bei denen eine individuell generierte Seite basierend auf der Suchanfrage erscheint.

"Die Leute mögen es, verschiedene Dinge bei Booking com zu filtern. Aber was diese KIs gut können, ist die eigentlicht Absicht der Nutzer zu erfassen", so Francis während des Skift Future of Lodging Forums am Mittwoch. So könnten die Nutzer zum Beispiel eingeben, dass sie eine „kitschige“ Immobilie haben möchten. Booking.com würde dann nicht unbedingt einen speziellen Filter erstellen – doch maschinelles Lernen könnte die Art von Unterkunft finden, nach der die Nutzer suchen.

Das Layout der Ergebnisseite könne sich unterscheiden, je nachdem, ob es sich um ein Paar, eine Familie oder ein Unternehmen handele, das die Jagd durchführt. Die voreingestellte Version verschwindet, stattdessen erscheint das, was am besten zum Nutzer passt."

Laut Francis habe Booking.com zudem einen Vorteil, da sich das Unternehmen schon lange im Bereich der künstlichen Intelligenz engagiert: „Bei Booking haben wir eine Belegschaft, die das bereits in großem Umfang tut." Ein Anwendungsbereich ist zum Beispiel die automatische Überprüfung der Beiträge auf betrügerische Inhalte. 


 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Deutsche Reiseverband positioniert sich zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Tourismusbranche. Das neue Grundsatzpapier beleuchtet Chancen für Effizienzsteigerungen, definiert ethische Leitlinien und formuliert klare Forderungen an Politik und Unternehmen.

Anzeige

Die Antwort liegt in Ihren Buchungsdaten der letzten Jahre. Der Artikel zeigt Schritt für Schritt, wie Sie die Nachfrage realistisch einschätzen und mit klaren Regeln für Preise, Mindestaufenthalte und Stornierungen mehr Kontrolle über Auslastung und Erlöse gewinnen.

Auf Nichtwohngebäuden wie Hotels lastet besonders in der Winterzeit ein hoher Druck von wachsenden Energiekosten. Wie sich auch kurzfristig substanzielle Energie- und damit Kosteneinsparungen erzielen lassen, zeigt jetzt der Spezialist für intelligentes Wärmemanagement, Betterspace, mit den sieben größten Hebeln zur Heizkostensenkung.

Digitale Geschäftsmodelle wirken nach außen oft leichtfüßig. Ein Klick, eine Zahlung, ein Paket auf dem Weg. Hinter den Kulissen sieht es anders aus. Daten springen zwischen Systemen, Zahlungen warten auf Freigaben, Loyalitätsprogramme verstauben in abgeschotteten Datenbanken.

OpenAI öffnet die ChatGPT-Schnittstelle für alle Reiseanbieter. Diese können nun ihre eigene Anwendungen direkt in die Benutzeroberfläche integrieren und in einem zentralen Verzeichnis listen lassen.

Der digitale Wandel macht sich auch beim Tourismus deutlich bemerkbar. Mobile Endgeräte sind heutzutage ganz selbstverständlich dabei und können in allen Phasen der Reise eine wichtige Rolle spielen. Von der Planung bis zur Rückkehr werden damit Informationen abgerufen, Entscheidungen getroffen und Abläufe flexibel an die aktuellen Gegebenheiten angepasst.

Like Magic und D3x revolutionieren die Gästekommunikation bei McDreams Hotels: Durch die Kombination von Echtzeit-KI und operativen Workflows werden Anfragen schneller gelöst und Teams massiv entlastet. Das Ergebnis: Ein nahtloses Serviceerlebnis von der Buchung bis zum Check-out.

Der neue Hospitality Industry Outlook prognostiziert für die kommenden Jahre eine tiefgreifende Transformation der Hotelbranche durch Künstliche Intelligenz. Während Routineaufgaben und Buchungsprozesse zunehmend von KI-Agenten übernommen werden, rückt das Jahr 2026 als entscheidendes Vorbereitungsjahr in den Fokus.

Einige Landesverbände des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) finalisieren derzeit die Einführung einer neuen digitalen Anwendung. Die oneDEHOGA-App soll im Frühjahr 2026 starten und als digitaler Alltagshelfer sowie Branchenexperte für die Mitglieder der DEHOGA-Verbände dienen.

Viele Gastronomen haben keine Angst vor Arbeit – sie haben Angst vor der falschen Entscheidung. Und das ist verständlich: Der Markt ist überflutet mit Kassensystemen, Warenwirtschaften, Reservierungs-Tools und Marketing-Apps. Jedes Tool verspricht die „eine“ Lösung. Am Ende hat man fünf Insellösungen, doppelte Eingaben – und null Überblick.