Zenchef und CoverManager bilden Allianz im Restauranttechnologiemarkt

| Technologie Technologie

Die Unternehmen Zenchef und CoverManager haben nach eigenen Angaben eine strategische Allianz geschlossen. Ziel sei es, ein gemeinsames Technologieangebot für Restaurants in Europa und Lateinamerika aufzubauen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Beide Unternehmen sollen dabei zunächst unter ihren jeweiligen Marken weiterarbeiten.

Zenchef und CoverManager bündeln Angebote für gemeinsame Plattform

Nach Angaben der Unternehmen vereint die Allianz zwei Anbieter mit unterschiedlichen regionalen Schwerpunkten. Zenchef ist demnach vor allem in Nordeuropa aktiv und bietet Lösungen für digitale Sichtbarkeit, Reservierungen und Gästemanagement. CoverManager konzentriert sich laut Mitteilung auf Südeuropa und Lateinamerika mit Angeboten rund um Gästeerlebnis, Kundenbindung und Nachfrageoptimierung.

Gemeinsam entstehe ein Angebot, das beide Kompetenzen zusammenführt. Die Unternehmen bezeichnen sich dabei als unabhängige europäische Alternative zu Plattformen aus den USA, wie es in der Mitteilung heißt.

Unternehmen kündigen Ausbau zu Plattform für Erlössteuerung an

Die Allianz soll laut Mitteilung über klassische Reservierungssysteme hinausgehen. Geplant sei die Weiterentwicklung hin zu einer Plattform für Erlössteuerung im Restaurantbereich, die auch auf datenbasierte Funktionen setzt.

Nach Angaben der Unternehmen sollen gemeinsame Investitionen dazu dienen, neue Funktionen zu entwickeln und bestehende Angebote auszubauen. Dazu zählen demnach Anwendungen entlang der gesamten Gästereise – von der ersten Wahrnehmung bis zur Kundenbindung.

Ziel sei es laut Mitteilung außerdem, Werkzeuge bereitzustellen, die ohne Provisionen arbeiten und auf betriebliche Effizienz ausgerichtet sind.

Mehr als 36.000 Restaurants nutzen Systeme beider Anbieter

Nach Unternehmensangaben greifen bereits über 36.000 Restaurants in mehr als 20 Ländern auf die Systeme der beiden Anbieter zurück. Darunter befänden sich auch mehr als 800 Restaurants mit Michelin-Sternen sowie Betriebe in Städten wie Paris, Madrid, Kopenhagen, Berlin, Brüssel und Wien.

Die Unternehmen geben an, damit über eine umfangreiche Nutzerbasis im gehobenen Gastronomiesegment zu verfügen.

Führung des gemeinsamen Verbunds neu geregelt

Im Zuge der Allianz wird die Führungsstruktur angepasst. Thomas Jeanjean, bislang Geschäftsführer von Zenchef, übernimmt nach Angaben des Unternehmens die Rolle des Geschäftsführers der gemeinsamen Gruppe. José-Antonio Pérez, Gründer und Geschäftsführer von CoverManager, wird demnach Mitglied des Verwaltungsrats.

Die Standorte in Paris, Amsterdam, Brüssel, Berlin und Sevilla sollen laut Mitteilung erhalten bleiben.

Jeanjean erklärte laut Mitteilung: „This is a major milestone in our mission to serve restaurateurs with independent, best-in-class tools. Together, we’re creating the most robust ecosystem in the market.“

Pérez wird mit den Worten zitiert: „By joining forces with Zenchef, we’re building the gold standard for hospitality tech in the 21st century — one that gives restaurants control, flexibility and growth.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eventmachine stellt mit „FastPath Setup“ einen KI-gestützten Daten-Onboarding-Prozess für den MICE-Vertrieb vor. Aus verstreuten Unterlagen und Mitarbeiterwissen entsteht ein strukturiertes Angebotsportfolio, während der „Setup Health Check“ Konfigurationen live auf Logikfehler und falsches Pricing prüft. So können Hotels ab dem ersten Tag fehlerfreie MICE-Sofortangebote erstellen.

Pressemitteilung

Die Hotellerie steht angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels und steigender Betriebskosten vor der Herausforderung, operative Abläufe effizienter zu gestalten. Mit der Veröffentlichung des neuen White Papers „Der Generationenkompass im Hotelbetrieb“ präsentiert der Hotel-Technologieanbieter Straiv frische empirische Marktdaten zu den tatsächlichen Erwartungen von Hotelgästen.

Wo entstehen Umsätze, welche Vertriebskanäle bringen Buchungen und welche Zimmerkategorien sind besonders gefragt? DIRS21 will Hoteliers mit dem neuen Modul DIRS21 Insights einen zentralen Überblick über diese Geschäftsdaten geben. Grundlage sind Reservierungsdaten, die bereits innerhalb der Plattform verarbeitet werden.

OpenTable baut seine Plattform mit mehr als 20 neuen und überarbeiteten Funktionen aus. KI und Automatisierung kommen von der Restaurantsuche über ChatGPT und Gemini bis zur Tischsteuerung und Auswertung von Betriebsdaten zum Einsatz.

DIRS21, happyhotel und ibelsa bündeln ihre Marktaktivitäten in Österreich. Fabio Torreggiani übernimmt dabei die Rolle eines gemeinsamen Ansprechpartners für den österreichischen Hotelmarkt.

Die Motel One Group integriert eine KI-gestützte Hotelsuche für Motel One und The Cloud One Hotels in ChatGPT. Verfügbarkeiten und Preise sollen dort in Echtzeit durchsucht werden können, die Buchung erfolgt weiterhin bei Motel One.

Anzeige

PMS, Restaurantkasse, Revenue, Housekeeping, Events: In vielen Hotels läuft alles nebeneinander statt zusammen. Das bremst Entscheidungen, erschwert den Einsatz von KI und kostet jeden Tag Geld. Vernetzte Hospitality-Plattformen sind daher das Zukunftsmodell. Dieser Beitrag zeigt warum, und mit welchen Quick Wins Häuser jetzt aus der Insel-Logik aussteigen.

Die Roomservice-Plattform Camo Hospitality hat vier Millionen US-Dollar in einer Seed-Finanzierungsrunde eingesammelt. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben bereits in mehr als 60 Hotels in sechs US-Märkten aktiv und will mit dem Kapital weiter expandieren.

Der Kampf um die Gastro-Kasse wird härter. Paymentkonzerne, Softwareanbieter und Lebensmittelgroßhändler wollen ins Geschäft. Doch was kostet das den Gastronomen wirklich – und wer verdient am Ende alles mit?

Mews Financial Services hat von der niederländischen Zentralbank DNB eine Lizenz als E-Geld-Institut erhalten. Die regulierten Funktionen sollen ab Ende 2026 zunächst bei einer Pilotgruppe von Unterkünften in den Niederlanden eingeführt und anschließend auf den EWR ausgeweitet werden.