Bahn bleibt im August unpünktlich

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Auch im August sind viele Fernzüge der Deutschen Bahn unpünktlich gewesen. Lediglich 54,2 Prozent von ihnen kamen ohne größere Verzögerungen ans Ziel, wie aus der aktuellen Statistik des bundeseigenen Konzerns hervorgeht. Das waren etwas mehr als in den beiden Vormonaten, in denen die Pünktlichkeit jeweils bei 52,6 Prozent lag. Gleichwohl bleibt die Bahn damit deutlich unter den eigenen Zielen.

«Anhaltend hohe Temperaturen bis in die erste Monatshälfte führten noch zu vielen Anlagenstörungen und einer besonders hohen Zahl an Langsamfahrstellen», teilte das Unternehmen zur Begründung mit. Gleichzeitig bremsten demnach umfangreiche Bauarbeiten etwa bei der Korridorsanierung am rechten Rheinufer zwischen Troisdorf und Wiesbaden oder bei der Sanierung der Berliner Stadtbahn den Verkehr aus. 

Pünktlichkeitsziel verfehlt

Als unpünktlich geht ein Zug ab einer Verspätung von sechs Minuten in die Statistik ein. Zugausfälle sind bei dieser betrieblichen Pünktlichkeit nicht berücksichtigt. Sie werden in der sogenannten Reisendenpünktlichkeit mitgezählt. 

Diese misst den Anteil der pünktlich an ihrem Ziel angekommenen Fahrgäste im Fernverkehr. Pünktlich heißt in diesem Fall mit einer maximalen Verzögerung von 14 Minuten und 59 Sekunden. Im August waren das 56,6 Prozent der Reisenden. Auch das ist eine leichte Verbesserung im Vergleich zu den Vormonaten, aber kein zufriedenstellender Wert.

Bahnchefin Evelyn Palla hatte für das laufende Jahr ein Pünktlichkeitsziel von mindestens 60 Prozent ausgegeben. Davon ist der bundeseigene Konzern deutlich entfernt. (dpa)


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