Berlins Tourismusbranche läuft auf 30 Prozent

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Die Berliner Tourismusbranche steckt noch in der Corona-Krise. Nach zwei erfolgreichen Monaten Anfang des Jahres habe es mit dem Lockdown im März einen Absturz bis fast auf null gegeben, sagte Burkhard Kieker, Chef der Berliner Tourismusgesellschaft Visit Berlin, der Deutschen Presse-Agentur. Seit Juni gebe es eine deutliche Erholung. «Wir sind derzeit bei 30 bis 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr», sagte Kieker. Dieses Niveau bei den Gästezahlen erwarte er auch für die zweite Jahreshälfte.

Im Vergleich zu manchen anderen Städten stehe Berlin damit noch gut da, sagte Kieker. «Das liegt daran, dass wir auch bei deutschen Touristen sehr beliebt sind.» Es gebe schon wieder Gäste vor allem aus Dänemark, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich, die nach Berlin kämen, sagte Kieker. Auch aus Großbritannien sei das zu beobachten. «Aber viele europäische Gäste fehlen noch.» Touristen aus Italien und Spanien etwa reisten noch kaum wieder in die deutsche Hauptstadt. «Der Sommer war ungefähr wie erwartet», sagte Kieker. «Wir blicken skeptisch in den Herbst.»

In Berlin dürfen seit dem 25. Mai in Hotels und Pensionen wieder Touristen übernachten. Zuvor kamen wegen der Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise wochenlang nur Geschäftsreisende. (dpa)


 

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