Europa-Park öffnet nach Großbrand die ersten Gebäude wieder

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Knapp 14 Monate nach dem Großbrand im Europa-Park in Rust bei Freiburg sind die ersten der durch das Feuer zerstörten Gebäude neu aufgebaut und wieder für Besucher geöffnet worden. In den Wiederaufbau und in die neue Infrastruktur sollen 60 Millionen Euro fließen, wie der Vergnügungspark am Dienstag mitteilte. Entstanden seien Häuser, Restaurants und Geschäfte. Weitere Gebäude und Attraktionen sollen folgen.

Bei dem Feuer am 26. Mai vergangenen Jahres waren die Themenbereiche Skandinavien und Holland größtenteils den Flammen zum Opfer gefallen. Zerstört wurden Restaurants, Geschäfte und ein Fahrgeschäft. «Nach dem Schock des Brandes ging es uns darum, möglichst schnell wieder aufzubauen», sagte der Inhaber von Deutschlands größtem Freizeitpark, Roland Mack.

Für die Arbeiten gebe es erhöhte Sicherheitsvorschriften, sagte der Landrat des Ortenaukreises, Frank Scherer (parteilos). Gründe seien die enge Bauweise in dem Freizeitpark, die hohe Zahl von Holzbauten sowie die Vielzahl der Besucher. Feuer wie im vergangenen Jahr sollten so verhindert werden. Zudem sei die Betriebsfeuerwehr erweitert worden.

Auch die aus dem Jahre 1987 stammende Fahrattraktion «Piraten in Batavia», die durch das Feuer zerstört wurde, werde nächstes Jahr modernisiert starten, sagte Mack. Fans hatten unter anderem mit Unterschriftenaktionen den Wiederaufbau der Bahn gefordert, bei der Besucher in Booten durch eine Fantasiewelt der Stadt Batavia im 17. Jahrhundert fahren.

Der Großbrand war nach Angaben der Staatsanwaltschaft durch einen technischen Defekt entstanden und hatte einen Millionenschaden verursacht. Bei dem Feuer wurden sieben Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr leicht verletzt. Rund 500 Frauen und Männer waren an dem Einsatz beteiligt. An dem Tag waren rund 25 000 Besucher in dem Freizeitpark. (dpa)


 

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