Mehrheit plant eine oder mehrere Reisen

| Tourismus Tourismus

Trotz wirtschaftlicher Unsicherheit bleibt die Reiselust der Deutschen ungebrochen: Eine repräsentative Befragung unter Payback-Kundinnen und Kunden zeigt, dass 74 Prozent der Befragten im Jahr 2025 eine oder mehrere Reisen planen. Besonders gefragt sind Aufenthalte von etwa einer Woche (52 Prozent), wobei Städtetrips (40 Prozent), Ferienwohnungen (35 Prozent) und Pauschalreisen (32 Prozent) hoch im Kurs stehen. Europa bleibt mit 70 Prozent das beliebteste Reiseziel, gefolgt von Deutschland (58 Prozent). Fernreisen sind insgesamt weniger gefragt - nur 10 Prozent planen eine Reise nach Asien, wobei gerade Jüngere vermehrt an Reisezielen in Asien und Nordamerika interessiert sind. 

Reisebudget bleibt stabil - Prioritäten verschieben sich

Die Ausgabebereitschaft für Reisen bleibt laut Umfrage bei den meisten stabil: 54 Prozent planen, in etwa so viel Geld wie 2024 auszugeben, 22 Prozent möchten mehr investieren, und 12 Prozent reduzieren ihr Budget. Jüngere Reisende sind besonders ausgabefreudig - bei ihnen liegt der Anteil derer, die mehr ausgeben wollen, bei 33 Prozent. 36 Prozent der Befragten sind bereit, in anderen Lebensbereichen zu sparen, um sich eine bestimmte Reise leisten zu können.
 

Online-Buchungen weiterhin dominant

Reisen werden zunehmend online gebucht: 83 Prozent der Payback-Kunden haben bereits eine Reise oder Reisebestandteile im Internet gebucht, meist über bekannte Reise- und Vergleichsportale wie Check24, Booking.com oder Airbnb (73 Prozent). Preis, Reiseziel und ein einfacher, bequemer Buchungsprozess sind für mehr als 90 Prozent der Befragten die wichtigsten Kriterien bei der Buchung.

ITB-Gastland Albanien - ein Reiseziel mit Potenzial

Spannend ist, wie das diesjährige ITB-Gastland Albanien wahrgenommen wird: 53 Prozent wissen nur wenig darüber, gleichzeitig sind 35 Prozent daran interessiert, mehr über Albanien zu erfahren, und 30 Prozent können sich vorstellen, dort Urlaub zu machen. 66 Prozent der Befragten geben an, generell gerne mehr über andere Länder und Kulturen zu erfahren.


Zurück

Vielleicht auch interessant

In Österreich entfielen 2024 rund 36 Prozent aller Übernachtungen auf Gäste aus Deutschland – der höchste Anteil innerhalb der EU. Bei den absoluten Übernachtungszahlen deutscher Reisender lag dagegen Italien an der Spitze.

Während die Zahl der mehrtägigen Reisen 2025 insgesamt zurückging, legten die Geschäftsreisen um 10,5 Prozent auf 41 Millionen zu. Auch die Inlandsreisen erreichten mit 169 Millionen einen Rekordwert.

Nur fünf Prozent der Reisenden können echte Destinationsfotos sicher von KI-Bildern unterscheiden. Tennessee reagiert mit einem Echtheitssiegel. Auch für Hotels und Touristiker in Europa ist das Thema relevant: Seit August gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte.

Früher war kostenloses Essen an Bord auch in der Economy ein Standard. Das gilt längst nicht mehr. Heute ist alles individueller, vieles kostet. Eine Sache aber könnte künftig häufiger gratis sein.

Eine Auswertung von Standortmetadaten weist St. Peter-Ording als meistfotografierten Strand Deutschlands aus. Die Ostsee stellt zwar die Mehrheit der Plätze in den Top 10, die Spitzenränge werden jedoch von Nordseestränden belegt.

Eine Studie der ITB Berlin analysiert Veränderungen bei der Reisesicherheit von LGBTQ-Reisenden. Während Länder wie Kanada und die Niederlande hohe Werte erzielen, verschlechtert sich die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Akzeptanz in den USA.

Großveranstaltungen spielen laut einer US-Umfrage von American Express eine große Rolle bei Geschäftsreisen. Gleichzeitig steigt unter den Befragten die angegebene Nutzung von KI-Werkzeugen; anhand eigener Transaktionsdaten nennt American Express zudem acht Reiseziele mit wachsendem Geschäftsreiseaufkommen.

Immer mehr Touristen aus Südeuropa verbringen ihren Sommerurlaub im Schwarzwald. Die Region punktet mit kühleren Temperaturen - und profitiert von einem Trend.

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.