Neuer Tourismusrekord in Hessen - Kassel und Frankfurt sehr beliebt

| Tourismus Tourismus

Die hessische Tourismusbranche hat zum zehnten Mal in Folge die Übernachtungszahlen und Gästeankünfte gesteigert. Knapp 16 Millionen Gäste kamen im vergangenen Jahr ins Land, wie das Statistische Landesamt in Wiesbaden mitteilte. Das entspricht einem Anstieg von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Übernachtungen in den Hotels, Pensionen und auf Campingplätzen wuchs um 2,5 Prozent auf 35,6 Millionen.

Rund 11,9 Millionen Touristen und Geschäftsleute seien 2019 aus anderen Bundesländern nach Hessen gekommen und etwa 4,1 Millionen aus dem Ausland, berichteten die Statistiker. Die Zahl der Übernachtungen der inländischen Besucher habe bei etwa 27,4 Millionen gelegen. Bei den ausländischen Gästen seien rund 8,2 Millionen gezählt worden.

Der Tourismus habe vor allem in den Städten Kassel und Frankfurt sowie in Teilen von Mittelhessens geboomt, erklärten die Experten. Besonders stark sei die Zahl der Übernachtungen im Jahresvergleich in Kassel (plus 9,1 Prozent), dem Landkreis Kassel (plus 7,8) und Frankfurt (plus 6,3) gestiegen. In Darmstadt (minus 5,2), dem Landkreis Limburg-Weilburg (minus 4,9) und dem Rheingau-Taunus-Kreis (minus 3,6) habe die Nachfrage dagegen abgenommen.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Während die Zahl der mehrtägigen Reisen 2025 insgesamt zurückging, legten die Geschäftsreisen um 10,5 Prozent auf 41 Millionen zu. Auch die Inlandsreisen erreichten mit 169 Millionen einen Rekordwert.

Nur fünf Prozent der Reisenden können echte Destinationsfotos sicher von KI-Bildern unterscheiden. Tennessee reagiert mit einem Echtheitssiegel. Auch für Hotels und Touristiker in Europa ist das Thema relevant: Seit August gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte.

Früher war kostenloses Essen an Bord auch in der Economy ein Standard. Das gilt längst nicht mehr. Heute ist alles individueller, vieles kostet. Eine Sache aber könnte künftig häufiger gratis sein.

Eine Auswertung von Standortmetadaten weist St. Peter-Ording als meistfotografierten Strand Deutschlands aus. Die Ostsee stellt zwar die Mehrheit der Plätze in den Top 10, die Spitzenränge werden jedoch von Nordseestränden belegt.

Eine Studie der ITB Berlin analysiert Veränderungen bei der Reisesicherheit von LGBTQ-Reisenden. Während Länder wie Kanada und die Niederlande hohe Werte erzielen, verschlechtert sich die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Akzeptanz in den USA.

Großveranstaltungen spielen laut einer US-Umfrage von American Express eine große Rolle bei Geschäftsreisen. Gleichzeitig steigt unter den Befragten die angegebene Nutzung von KI-Werkzeugen; anhand eigener Transaktionsdaten nennt American Express zudem acht Reiseziele mit wachsendem Geschäftsreiseaufkommen.

Immer mehr Touristen aus Südeuropa verbringen ihren Sommerurlaub im Schwarzwald. Die Region punktet mit kühleren Temperaturen - und profitiert von einem Trend.

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.