Polizei greift durch: Neue Benimmregeln am Ballermann

| Tourismus Tourismus

Die Sommersaison 2022 auf Mallorca hat gerade erst begonnen und schon jetzt steht der Ballermann in den Schlagzeilen. Die spanischen Behörden sagen dem Partytourismus allerdings den Kampf an und gehen mit harten Benimm-Regeln gegen Saufexzesse, Partys und Müll vor. Bei Verstößen drohen hohe Geldstrafen.

Wie der mdr berichtet, stehen sogar die großen Biertempel „Megapark“, „Bierkönig“, „Oberbayern“ und „Bamboleo“ hinter den neuen Maßnahmen, die u.a. knallharte Zugangskontrollen fordern. So haben Jugendliche unter 18 Jahren keinen Zutritt mehr in den Clubs und Diskotheken und wer negativ auffällt, bekommt in allen Bars Hausverbot.

Auch das Herumlaufen mit nacktem Oberkörper auf der Promenade und in den Clubs ist verboten, genauso wie der Verkauf von Alkohol nach 21:30 Uhr. Wer gegen die Maßnahmen verstößt, muss bis zu 3.000 Euro Strafe zahlen.

Damit die harten Regeln durchgesetzt werden, wird die Polizei ab Anfang Juni sogar von Anwohnern und Hoteliers unterstützt. Diese gründeten bereits die Initiative "Por una Playa de Palma Cívica" (übersetzt: für eine anständige Playa de Palma) und wollen künftig Missstände auf Twitter öffentlich anprangern. Anwälte sollen laut mdr die Regelbrüche strafrechtlich verfolgen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Während die Zahl der mehrtägigen Reisen 2025 insgesamt zurückging, legten die Geschäftsreisen um 10,5 Prozent auf 41 Millionen zu. Auch die Inlandsreisen erreichten mit 169 Millionen einen Rekordwert.

Nur fünf Prozent der Reisenden können echte Destinationsfotos sicher von KI-Bildern unterscheiden. Tennessee reagiert mit einem Echtheitssiegel. Auch für Hotels und Touristiker in Europa ist das Thema relevant: Seit August gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte.

Früher war kostenloses Essen an Bord auch in der Economy ein Standard. Das gilt längst nicht mehr. Heute ist alles individueller, vieles kostet. Eine Sache aber könnte künftig häufiger gratis sein.

Eine Auswertung von Standortmetadaten weist St. Peter-Ording als meistfotografierten Strand Deutschlands aus. Die Ostsee stellt zwar die Mehrheit der Plätze in den Top 10, die Spitzenränge werden jedoch von Nordseestränden belegt.

Eine Studie der ITB Berlin analysiert Veränderungen bei der Reisesicherheit von LGBTQ-Reisenden. Während Länder wie Kanada und die Niederlande hohe Werte erzielen, verschlechtert sich die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Akzeptanz in den USA.

Großveranstaltungen spielen laut einer US-Umfrage von American Express eine große Rolle bei Geschäftsreisen. Gleichzeitig steigt unter den Befragten die angegebene Nutzung von KI-Werkzeugen; anhand eigener Transaktionsdaten nennt American Express zudem acht Reiseziele mit wachsendem Geschäftsreiseaufkommen.

Immer mehr Touristen aus Südeuropa verbringen ihren Sommerurlaub im Schwarzwald. Die Region punktet mit kühleren Temperaturen - und profitiert von einem Trend.

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.