Qantas stellt Rekord auf: In rund 17 Stunden von Argentinien nach Australien

| Tourismus Tourismus

Die australische National-Airline Qantas ist Nonstop von Buenos Aires in Argentinien nach Darwin im Norden von Australien geflogen - und hat damit einen Langstreckenrekord aufgestellt. Die Boeing 787-9 Dreamliner flog die 15.020 Kilometer in 17 Stunden und 25 Minuten und landete am Mittwochabend sicher auf dem fünften Kontinent, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Unterwegs hätten die 128 Passagiere atemberaubende Ausblicke auf die Antarktis genießen können, postete Qantas in sozialen Netzwerken und veröffentlichte ein Video mit Aufnahmen aus dem Cockpit. «Grüße aus der Antarktis. Definitiv keine Eisbären zu sehen. Alles läuft gut», twitterten die beiden Piloten von unterwegs.

Es handelte sich um einen der weltweit längsten kommerziellen Flüge aller Zeiten. Bisher ist nur die Singapore Airlines noch länger in der Luft, die rund 15 400 Kilometer weit zwischen der südostasiatischen Wirtschaftsmetropole Singapur und New York verkehrt. Qantas Langstreckenrekord war bisher die 14 500 Kilometer lange Strecke zwischen Perth in Westaustralien und London. Die Verbindung ist aber derzeit wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt.

Bei dem Flug QF14 handelte es sich um einen Sonderflug, der Australier - die im Zuge der Pandemie im Ausland gestrandet waren - zurück in die weitgehend abgeschottete Heimat brachte. Sie müssen nun in Darwin zunächst in Quarantäne.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Während die Zahl der mehrtägigen Reisen 2025 insgesamt zurückging, legten die Geschäftsreisen um 10,5 Prozent auf 41 Millionen zu. Auch die Inlandsreisen erreichten mit 169 Millionen einen Rekordwert.

Nur fünf Prozent der Reisenden können echte Destinationsfotos sicher von KI-Bildern unterscheiden. Tennessee reagiert mit einem Echtheitssiegel. Auch für Hotels und Touristiker in Europa ist das Thema relevant: Seit August gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte.

Früher war kostenloses Essen an Bord auch in der Economy ein Standard. Das gilt längst nicht mehr. Heute ist alles individueller, vieles kostet. Eine Sache aber könnte künftig häufiger gratis sein.

Eine Auswertung von Standortmetadaten weist St. Peter-Ording als meistfotografierten Strand Deutschlands aus. Die Ostsee stellt zwar die Mehrheit der Plätze in den Top 10, die Spitzenränge werden jedoch von Nordseestränden belegt.

Eine Studie der ITB Berlin analysiert Veränderungen bei der Reisesicherheit von LGBTQ-Reisenden. Während Länder wie Kanada und die Niederlande hohe Werte erzielen, verschlechtert sich die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Akzeptanz in den USA.

Großveranstaltungen spielen laut einer US-Umfrage von American Express eine große Rolle bei Geschäftsreisen. Gleichzeitig steigt unter den Befragten die angegebene Nutzung von KI-Werkzeugen; anhand eigener Transaktionsdaten nennt American Express zudem acht Reiseziele mit wachsendem Geschäftsreiseaufkommen.

Immer mehr Touristen aus Südeuropa verbringen ihren Sommerurlaub im Schwarzwald. Die Region punktet mit kühleren Temperaturen - und profitiert von einem Trend.

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.