St. Peter-Ording startet Projekt zur digitalen Besucherlenkung

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St. Peter-Ording hat ein Projekt zur digitalen Besucherlenkung gestartet. Dabei geht es im Wesentlichen darum, über anonymisiertes WLAN-Tracking die Menschenmengen an Hotspots zu messen, wie die Tourismuszentrale am Freitag mitteilte. Dafür soll die Anzahl der vorhandenen Smartphones in einem begrenzten Umkreis gezählt werden ohne persönlichen Daten abzufragen. Die Ergebnisse können dann als sichtbares Ampelsystem in die bestehende St-Peter-Ording-App mit Veranstaltungs-Übersichten, Restaurants und Sehehnswürdigkeiten integriert werden.

«Dazu werden in Kürze an unterschiedlichen Standorten in St. Peter-Ording kleine Minicomputer installiert. Diese erfassen über Antennen in Echtzeit die Anzahl der Signale, die Smartphones im WLAN-Modus aussenden», sagte Tourismusdirektorin Constanze Höfinghoff.

«Im Laufe der letzten Juliwoche wollen wir ins erste Testing gehen, in der ersten Augustwoche hoffen wir dann auf den Start im Echtbetrieb», so Höfinghoff. «Wir benötigen die Technik sowie die Daten schnell, um den Herausforderungen der Corona-Zeit noch deutlich besser begegnen zu können als bisher.»

«Uns ist bisher keine Destination bekannt, wo diese Technologien zur Besucherlenkung bisher zum Einsatz gekommen sind. Bei Festivals und in Stadien ist dies bereits durchaus üblich», sagte Projektpartner Sebastian Blumenthal, Geschäftsfeldleiter bei der Lufthansa Industry Solutions. «Mit Scharbeutz an der Ostsee als zweitem Pilot-Standort und weiterem Projekt zeigt Schleswig-Holstein hier eine starke Innovationskraft.» (dpa)


 

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