Strand, Boote, Events: Neues Freizeitareal „Marina Monaco“ in München startet im Mai

| Tourismus Tourismus

In München soll im Mai ein neues Freizeitangebot starten: Auf einem ehemaligen Industriegelände am Frankfurter Ring im Stadtteil Schwabing ist die Eröffnung der „Marina Monaco“ geplant. Das Projekt wird laut Mitteilung von der Hammer AG gemeinsam mit der Sylvenstein Event GmbH umgesetzt.

Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich dabei nicht um einen klassischen Yachthafen, sondern um eine Eventfläche mit künstlichem See, Strandbereichen und gastronomischem Angebot.

Projekt entsteht auf ehemaligem Industriegelände in Schwabing

Die „Marina Monaco“ entsteht auf einem rund 5,6 Hektar großen ehemaligen Fabrikgelände, das seit Jahren ungenutzt ist. Wie berichtet wird, wurde auf dem Gelände ein künstlicher See – das sogenannte „Schwabinger Meer“ – angelegt. Zudem wurden Sandflächen aufgeschüttet sowie ein Bootshaus mit DJ-Pult errichtet.

Rund um das Ufer wurden laut Angaben des Unternehmens Segel- und Motorboote platziert, um das Konzept eines Hafens darzustellen. Die Eröffnung ist für Mitte Mai vorgesehen.

Betreiber planen Nutzung als Eventfläche mit Gastronomie und Veranstaltungen

Nach Angaben der Sylvenstein Event GmbH soll das Areal als öffentlich zugänglicher Treffpunkt dienen. In einer Mitteilung bezeichnet das Unternehmen die Anlage als Ort für „entspannte Feierabende, Partynächte und chillige Wochenendtage“.

Geplant sind laut Unternehmensangaben regelmäßige Veranstaltungen, darunter Angebote mit DJs oder Live-Bands. Ergänzt werden soll das Konzept durch gastronomische Angebote sowie Sitzmöglichkeiten im Sand oder auf den Booten am Ufer.

Zwischennutzung für mehrere Jahre vorgesehen

Die „Marina Monaco“ ist laut Angaben der Betreiber als Zwischennutzung angelegt. Wie der Geschäftsführer der Sylvenstein Event GmbH, Jürgen Backof, erklärte, sei das Projekt für einen Zeitraum von etwa fünf Jahren geplant und solle jeweils von April bis Oktober betrieben werden.

Zusätzlich seien auch saisonale Veranstaltungen vorgesehen. Backof sagte: „Da das Riesen-Bauprojekt abschnittsweise entsteht und der vordere Teil erst in etwa 10 Jahren dran ist, planen wir dort verschiedene Projekte.“ Für den Winter seien unter anderem kleinere Formate wie Märkte oder Eisstockschießen vorgesehen.

Langfristig soll Quartier „Die Neue Schmiede“ entstehen

Langfristig ist auf dem Gelände nach Angaben der Hammer AG die Entwicklung eines neuen Stadtquartiers unter dem Namen „Die Neue Schmiede“ geplant. Vorgesehen sind dort unter anderem Gewerbe-, Hotel- und Bürogebäude.

Das Areal wird derzeit saniert, unter anderem zur Beseitigung von Altlasten. Künftig sollen sich dort Unternehmen aus verschiedenen Branchen ansiedeln, darunter Automotive, IT, Wissenschaft, Medien und Mode. Auch Gastronomie, Einzelhandel und kulturelle Angebote sind vorgesehen.

Weitere Freizeitangebote im Laufe des Jahres geplant

Im weiteren Verlauf des Jahres soll das Angebot auf dem Gelände erweitert werden. Nach Angaben von Jürgen Backof sind zusätzliche Sportangebote geplant, darunter Paddle-Tennis, eine Boulderhalle sowie eine Soccer-Arena.

Die Anlage soll zunächst von Donnerstag bis Sonntag geöffnet sein, später ist eine Ausweitung der Öffnungstage vorgesehen. Zudem sind laut Angaben des Unternehmens über 100 Parkplätze geplant.

Backof sagte zur Gestaltung des Angebots: „Es wird dann Segelboote mit Holzbänken und Sportboote mit Lederstühlen geben. So kann der Gast entweder seine Füße in den Sand stecken oder in den Booten am Ufer seinen Drink genießen und entspannen.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Während die Zahl der mehrtägigen Reisen 2025 insgesamt zurückging, legten die Geschäftsreisen um 10,5 Prozent auf 41 Millionen zu. Auch die Inlandsreisen erreichten mit 169 Millionen einen Rekordwert.

Nur fünf Prozent der Reisenden können echte Destinationsfotos sicher von KI-Bildern unterscheiden. Tennessee reagiert mit einem Echtheitssiegel. Auch für Hotels und Touristiker in Europa ist das Thema relevant: Seit August gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte.

Früher war kostenloses Essen an Bord auch in der Economy ein Standard. Das gilt längst nicht mehr. Heute ist alles individueller, vieles kostet. Eine Sache aber könnte künftig häufiger gratis sein.

Eine Auswertung von Standortmetadaten weist St. Peter-Ording als meistfotografierten Strand Deutschlands aus. Die Ostsee stellt zwar die Mehrheit der Plätze in den Top 10, die Spitzenränge werden jedoch von Nordseestränden belegt.

Eine Studie der ITB Berlin analysiert Veränderungen bei der Reisesicherheit von LGBTQ-Reisenden. Während Länder wie Kanada und die Niederlande hohe Werte erzielen, verschlechtert sich die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Akzeptanz in den USA.

Großveranstaltungen spielen laut einer US-Umfrage von American Express eine große Rolle bei Geschäftsreisen. Gleichzeitig steigt unter den Befragten die angegebene Nutzung von KI-Werkzeugen; anhand eigener Transaktionsdaten nennt American Express zudem acht Reiseziele mit wachsendem Geschäftsreiseaufkommen.

Immer mehr Touristen aus Südeuropa verbringen ihren Sommerurlaub im Schwarzwald. Die Region punktet mit kühleren Temperaturen - und profitiert von einem Trend.

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.