TÜV Nord prüft Hygiene-Standards in türkischen und ägyptischen Hotels

| Tourismus Tourismus

Kurz vor dem Start der Urlaubssaison hat der TÜV Nord bekannt gegeben, Urlaubshotels und Restaurants in der Türkei und in Ägypten gegen das Coronavirus zu sichern. Das türkische Ministerium für Kultur und Tourismus habe den TÜV Nord als Auditor für das «Programm für sicheren Tourismus» zugelassen, teilte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch auf Anfrage mit. An dem Programm können sich Gastronomen und Hotels freiwillig beteiligen und so bei Urlaubern um Vertrauen werben.

In Ägypten überprüfe das Unternehmen für den Hotelverband EHA die Hygiene-Kriterien in Hotels und Ferienanlagen. Dabei müssten Unterkünfte nachweisen, dass sie internationale Standards für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit einhalten.

Die Auditoren werden demnach unter anderem einem Fragebogen folgen, der auf der Webseite des türkischen Tourismusministeriums schon einsehbar ist. Auf rund zehn Seiten geht es dabei um Details der Hygiene in Küchen, Toiletten oder Hotelzimmern - beispielsweise um die Frage, ob automatische Heißlufthändetrockner abgestellt oder Tische mit Wegwerfservietten ausgestattet wurden.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass sich die türkische Regierung und der TÜV Süd auf eine Zusammenarbeit zur Sicherung von Hotels und Restaurants geeinigt hatten. Mitarbeiter von TÜV Süd würden nun ausgewählte Unternehmen regelmäßig überprüfen und damit einen «wichtigen Beitrag zur Hygiene» leisten, sagte eine TÜV-Sprecherin. Auch der TÜV Rheinland soll für Audits ausgewählt worden sein.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Österreich entfielen 2024 rund 36 Prozent aller Übernachtungen auf Gäste aus Deutschland – der höchste Anteil innerhalb der EU. Bei den absoluten Übernachtungszahlen deutscher Reisender lag dagegen Italien an der Spitze.

Während die Zahl der mehrtägigen Reisen 2025 insgesamt zurückging, legten die Geschäftsreisen um 10,5 Prozent auf 41 Millionen zu. Auch die Inlandsreisen erreichten mit 169 Millionen einen Rekordwert.

Nur fünf Prozent der Reisenden können echte Destinationsfotos sicher von KI-Bildern unterscheiden. Tennessee reagiert mit einem Echtheitssiegel. Auch für Hotels und Touristiker in Europa ist das Thema relevant: Seit August gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte.

Früher war kostenloses Essen an Bord auch in der Economy ein Standard. Das gilt längst nicht mehr. Heute ist alles individueller, vieles kostet. Eine Sache aber könnte künftig häufiger gratis sein.

Eine Auswertung von Standortmetadaten weist St. Peter-Ording als meistfotografierten Strand Deutschlands aus. Die Ostsee stellt zwar die Mehrheit der Plätze in den Top 10, die Spitzenränge werden jedoch von Nordseestränden belegt.

Eine Studie der ITB Berlin analysiert Veränderungen bei der Reisesicherheit von LGBTQ-Reisenden. Während Länder wie Kanada und die Niederlande hohe Werte erzielen, verschlechtert sich die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Akzeptanz in den USA.

Großveranstaltungen spielen laut einer US-Umfrage von American Express eine große Rolle bei Geschäftsreisen. Gleichzeitig steigt unter den Befragten die angegebene Nutzung von KI-Werkzeugen; anhand eigener Transaktionsdaten nennt American Express zudem acht Reiseziele mit wachsendem Geschäftsreiseaufkommen.

Immer mehr Touristen aus Südeuropa verbringen ihren Sommerurlaub im Schwarzwald. Die Region punktet mit kühleren Temperaturen - und profitiert von einem Trend.

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.