Usedom: Alte Weltmeister im Strandkorbsprint sind auch die neuen

| Tourismus Tourismus

Die Weltmeister im Strandkorbsprint von 2019 haben ihren Titel am Samstag in Ahlbeck auf der Insel Usedom verteidigt. Phillip Schmidt (25) und Johann Gloede (24) aus Bansin auf Usedom siegten im Finallauf mit 5,12 Sekunden, wie Veranstalter Mayk Borchardt sagte. Im Vorjahr brachten sie den Strandkorb in 5,05 Sekunden über die Ziellinie. Der Rekord steht seit Jahren bei 4,91 Sekunden.

Bei der Meisterschaft müssen Teams aus zwei Sportlern einen etwa 60 Kilogramm schweren Strandkorb auf einer 20 Meter langen Strecke im Ostseesand ins Ziel schleppen. Im Finale kämpften diesmal 14 Zweier-Teams um den Titel. Männer und Frauen können zusammen antreten. Die Finalisten hatten sich am Freitag für den Wettkampf qualifiziert. Die erst- bis drittplatzierten Sprinter erhielten Preisgelder von 500, 200 und 100 Euro. Die Wettkämpfer zahlen eine Startgebühr.

Die mittlerweile 14. Strandkorb-Sprint-Weltmeisterschaft war Höhepunkt des dreitägigen Usedomer Winterstrandkorbfestes bis zum Sonntag. Etwa 1000 Schaulustige kamen zum Finale. Borchardt, Strandkorbvermieter mit Kapitänspatent, gilt als der Erfinder des Strandkorb-Spektakels in der touristisch unterkühlten Jahreszeit. 2007 wurde die Meisterschaft zum ersten Mal ausgetragen.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Manche sehen in der belgischen Stadt eine Stadt der Verlierer, doch Künstler machen aus der Not eine Tugend: Sie führen zu Lost Places und erschließen Kohlehalden als Wanderreviere.

In Österreich entfielen 2024 rund 36 Prozent aller Übernachtungen auf Gäste aus Deutschland – der höchste Anteil innerhalb der EU. Bei den absoluten Übernachtungszahlen deutscher Reisender lag dagegen Italien an der Spitze.

Während die Zahl der mehrtägigen Reisen 2025 insgesamt zurückging, legten die Geschäftsreisen um 10,5 Prozent auf 41 Millionen zu. Auch die Inlandsreisen erreichten mit 169 Millionen einen Rekordwert.

Nur fünf Prozent der Reisenden können echte Destinationsfotos sicher von KI-Bildern unterscheiden. Tennessee reagiert mit einem Echtheitssiegel. Auch für Hotels und Touristiker in Europa ist das Thema relevant: Seit August gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte.

Früher war kostenloses Essen an Bord auch in der Economy ein Standard. Das gilt längst nicht mehr. Heute ist alles individueller, vieles kostet. Eine Sache aber könnte künftig häufiger gratis sein.

Eine Auswertung von Standortmetadaten weist St. Peter-Ording als meistfotografierten Strand Deutschlands aus. Die Ostsee stellt zwar die Mehrheit der Plätze in den Top 10, die Spitzenränge werden jedoch von Nordseestränden belegt.

Eine Studie der ITB Berlin analysiert Veränderungen bei der Reisesicherheit von LGBTQ-Reisenden. Während Länder wie Kanada und die Niederlande hohe Werte erzielen, verschlechtert sich die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Akzeptanz in den USA.

Großveranstaltungen spielen laut einer US-Umfrage von American Express eine große Rolle bei Geschäftsreisen. Gleichzeitig steigt unter den Befragten die angegebene Nutzung von KI-Werkzeugen; anhand eigener Transaktionsdaten nennt American Express zudem acht Reiseziele mit wachsendem Geschäftsreiseaufkommen.

Immer mehr Touristen aus Südeuropa verbringen ihren Sommerurlaub im Schwarzwald. Die Region punktet mit kühleren Temperaturen - und profitiert von einem Trend.

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.