Wofür im Urlaub das meiste Geld draufgeht

| Tourismus Tourismus

Die Budgets für Restaurantbesuche, Ausflüge und Freizeitaktivitäten direkt am Ferienort verschieben sich bei deutschen Urlaubern im laufenden Jahr hin zu niedrigeren Beträgen. Das Marktforschungsinstitut Innofact befragte dazu im März im Auftrag der Norisbank insgesamt 1.021 Personen ab 18 Jahren nach ihren finanziellen Erwartungen.

Verbraucher reduzieren geplante Budgets

Die repräsentative Erhebung weist für das Jahr 2026 durchschnittliche geplante Nebenausgaben von 308,37 Euro pro Person aus. Einen Betrag von bis zu 500 Euro kalkulieren derzeit 81,4 Prozent der Befragten ein, was im Vergleich zum Vorjahr 2025 einen Zuwachs um 16,8 Prozentpunkte bedeutet, als dieser Anteil noch bei 64,6 Prozent lag.

In der Spanne zwischen 200 und 500 Euro stabilisiert sich die Budgetplanung für 40,3 Prozent der Umfrageteilnehmer. Niedrigere Budgets verzeichnen ebenfalls steigende Nennungen, da der Anteil der Reisenden, die mit 100 bis 200 Euro kalkulieren, von 20,4 Prozent im Vorjahr auf 30,4 Prozent ansteigt.

Kleinere Summen für Gastronomie und Freizeit

Ein weiterer Zuwachs zeigt sich bei der Gruppe mit einem Budget von höchstens 100 Euro, deren Anteil sich von 6,6 Prozent auf 10,7 Prozent erhöht. Höhere Ausgabenbereiche sind hingegen rückläufig, sodass lediglich noch 8,8 Prozent der Urlauber Summen zwischen 500 und 750 Euro einplanen, nachdem dieser Wert im Jahr 2025 bei 15,6 Prozent gelegen hatte.

Als wesentliche Faktoren für den Konsum vor Ort benennt die Untersuchung Verpflegungsausgaben sowie Ausflugsaktivitäten, gefolgt von Unterhaltung, Einkäufen und sportlichen Betätigungen.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Meta hat mit Muse einen persönlichen KI-Agenten gestartet, der in den USA unter anderem Reisen suchen und buchen kann. Für Flüge greift Muse über Duffel auf Angebote von mehr als 500 Fluggesellschaften zu, während Hotels bislang über den offenen Internetzugang gesucht werden.

Acht Schiffe sind bei den Kreuzfahrt Guide Awards 2026 ausgezeichnet worden. Der Sonderpreis geht an die Hamburger Reederei Sea Cloud Cruises. Mehr als 100 Vertreter der Kreuzfahrtbranche kamen zur Preisverleihung in den Altonaer Kaispeicher.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im Juli 2026 58,4 Millionen Übernachtungen verbucht. Das waren 3,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Auch von Januar bis Juli lagen die Übernachtungszahlen über dem Vorjahresniveau.

In Schweden sorgt eine Hütte mit Lärm-Limit für Aufsehen. Die PR-Aktion von Touristikern will auf die Dauerbeschallung des Alltags aufmerksam machen. Ist ruhiges Reisen der Schlüssel zum Abschalten?

Weniger USA-Reisen: In Deutschland und der Schweiz gehen die Buchungen deutlich zurück. An welcher Stelle die USA bei den beliebtesten Fernreisezielen in diesem Jahr voraussichtlich stehen werden.

Zum Oktoberfest erwartet die Bahn pro Tag etwa 100.000 Fahrgäste zusätzlich in München. Doch am Hauptbahnhof herrscht wegen Bauarbeiten ohnehin Platzmangel. Wie dieses Problem gelöst werden soll.

Der deutsche Sommer fand bei Airbnb vor allem in der Natur statt: Mehr als zwei Drittel (67,9 Prozent) der Buchungen in Deutschland entfielen im Sommer 2026 auf ländliche Regionen.

München führt ein Ranking von Fit Reisen zu 177 deutschen Reisezielen an. Auffällig schneiden mehrere kleinere Orte ab: Rottach-Egern und Ofterschwang erreichen die Plätze drei und vier, Bergisch Gladbach und Deidesheim folgen auf den Rängen fünf und sechs.

Die Züge der Deutschen Bahn waren im August zwar etwas pünktlicher unterwegs als zuletzt. Doch wetterbedingte Störungen bei Anlagen führten erneut zu erheblichen Verzögerungen für Fahrgäste.

Im Strandkorb über Sorgen sprechen, beim Spaziergang neue Gedanken fassen: Wie die Tourismusseelsorge Urlauber dabei unterstützen will, die Maske des Alltags abzulegen. Eine Sommerbilanz.